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Dr. Verena Kuni  M. A.
Kunst- und Medienwissenschaftlerin / art & media theorist
verena@kuni.org
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"Future is Femail". Some thoughts on the aesthetics and politics of cyberfeminism

Vortrag, gehalten am 22. 09. 1997 im Hybrid Workspace der documenta X, Kassel, im Rahmen der "Ersten Cyberfeministischen Internationale"

Dass die Zukunft weiblich ist, scheinen die meisten Männern nur dann akzeptieren zu wollen, wenn sie Barbarella heisst und die Körpermasse von Jane Fonda besitzt. Oder wenn - wie jüngst im neuen Gruner&Jahr-Computerblatt Konr@d - der Datenhighway zur Modestrecke wird, für die sich Naomi Campbell mit züchtig gesenktem Blick und einwärts gewandten Knien als supersexy Cyborg präsentiert. Mit derlei altbackenen Phantasien abzurechnen und eine kräftige Prise Sand ins Getriebe der kybernetischen Junggesellenmaschine zu streuen, sind die Cyberfeministinnen angetreten: Netzaktivistinnen und Künstlerinnen, die sich gegen die sexistisch-machistische Kolonisierung des Cyberspace zur Wehr setzen.

Publikation:
The Future is Femail. Some Thoughts on the Aesthetics and Politics of Cyberfeminism, in: First Cyberfeminist International. A Reader, Hrsg. Cornelia Sollfrank, Hamburg 1998
SW: Elektronische Kunst / electronic arts; Netzkultur / net.culture; Cyberfeminismus/Cyberfeminism; Gender Studies / gender studies
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