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Dr. Verena Kuni  M. A.
Kunst- und Medienwissenschaftlerin / art & media theorist
verena@kuni.org
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english version

Trans/Gender Utopien vs. Korpo-Realitäten


Vortrag im Rahmen der Tagung "Der Körper, der ich gewesen sein werde. Future Bodies: Strategien der Visualisierung und Inszenierung
Kunsthochschule für Medien KHM Köln, 29. 06. 2001

 

In meinem Vortrag möchte ich fragen, wie wir uns zukünftige Körper und ihre Geschlechter vorstellen bzw. welche Bilder für diese Körper und ihre Geschlechter entworfen worden und werden. Gegenstand meiner Betrachtung sollen allerdings weniger jene Bilder sein, die im Umfeld von Science Fiction kursieren, als die Fiktionen der Wissenschaften (Sciences) und diejenigen der Kunst, die wir ihrerseits als reale bzw. verkörperte Utopien verstehen können.
Dabei wird es nicht nur um das Verhältnis von "Utopie" und "Wirklichkeit" gehen, sondern auch um die Begriffe von "Wahrheit" und "Fälschung" bzw. die Attribute des "wahren" und des "falschen", wie sie den Bilden, den Körpern und den Geschlechtern in der Wahrnehmung zugeschrieben werden. Es ist zu vermuten, dass Probleme - Gender Troubles - insbesondere dort entstehen, wo Grenzen überschritten oder Demarkationslinien unscharf werden, die bis dahin entsprechende Unterscheidungen zu ermöglichen schienen.


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deutsche fassung

Trans/Gender Utopias vs. Corpo-Realities


lecture, to be held in the framework of the symposium "The Body I Will Have Been... Future Bodies: Strategies of Visualization and Mise-en-Scène
Kunsthochschule für Medien KHM Köln, 29. 06. 2001

 

The lecture aims to ask about our imaginations of future bodies and their genders, and about the images theses future bodies and genders are depicted by. Rather than exploring the visual data of science fiction, the focus will be on the fictions created by the sciences and within the field of visual arts, that, at least from a certain point of view, are to be perceived as 'real' or 'embodied' utopias as well. However, this not only about the relationship between 'utopia' and 'reality'. but also about the concepts of 'truth' and 'fake' resp. the notions of 'true' and 'false'/'fake' that usually are attributed to images, bodies and genders whenever they are perceived. We can assume that gender troubles will occur especially at those points where borders - that so far seemed to enable us to perceive the related differences - are being transgressed or begin to blur.

 


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