Metamorphose im Zeitalter ihrer technischen (Re-)Produzierbarkeit
Vortrag, gehalten am 01. 11. 1997 an der Humboldt-Universität Berlin im Rahmen des Symposiums "Raum und Körper in den Künsten der Nachkriegszeit", veranstaltet von der Akademie der Künste Berlin in Zusammenarbeit mit der Freien Universität und der Humboldt Universität
(Weitere Vorträge in unterschiedlichen Fassungen: Philipps-Universität Marburg 1997; Hartmoderne, Berlin 1997; Hochschule für Gestaltung Offenbach 1998; Filmakademie Baden-Württemberg, 1998)
Wie wir Metamorphose denken und verstehen, hat mit unserer Auffsassung von Natur ebenso wie mit unserem Menschenbild, mit unserem Naturbegriff ebenso wie mit unserem Selbstverständnis zu tun. Beide sind als historische und soziale Konstrukte keine essentialistisch fixierbaren Konstanten, sondern ihrerseits stets im Wandel begriffen. Was bedeutet Metamorphose für eine Kutur, für die nicht nur die Kunst, sondern auch die Natur ins Zeitalter ihrer technischen Reproduzierbarkeit eingetreten ist?
Der Vortrag verfolgt diese Frage am Leitfaden von Narrationen und Phantasien des Gestalt- und Geschlechterwandelts anhand ausgewählter Beispiele aus Literatur, Bildender Kunst und Film.
Publikation in: Raum und Körper in den Künsten der Nachkriegszeit, Hrsg. Akademie der Künste, Berlin/Dresden 1998
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