Arbeitskreis Frauenförderung
am Fb. 24 Bildende Kunst der Johannes Gutenberg-Universität Mainz


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Lehrangebot zur Frauen- und Geschlechterforschung
des Arbeitskreises Frauenförderung am Fb. 24

Wintersemester 1999/2000

Sommersemester 2000

Wintersemester 2000/2001

Sommersemester 2001

siehe auch / see also

Standpunkte. Künstlerinnen stellen ihre Arbeit vor
(Vortragsreihe)


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Arbeitskreis Frauenförderung am Fb. 24
c/o Verena Kuni M.A.
Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Fb. 24 Bildende Kunst - Kunsttheorie
Am Taubertsberg 6
55099 Mainz
T. 06131-3932129
F. 06131-3935566
verena@kuni.org


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Lehrangebot zur Frauen- und Geschlechterforschung
des Arbeitskreises Frauenförderung am Fb. 24

Sommersemester 2001

1
Rollen/Spiele
Projektseminar
Dozentin: Nathalie Grenzhäuser (Künstlerin, Fankfurt/M.)
Ort und Zeit: siehe Aushang

Nathalie Grenzhäusers fotografische Arbeiten thematisieren verschiedene Formen der (Selbst-)Inszenierung. Ein wesentliches Motiv dieser Inszenierungen bildet die Auseinandersetzung mit der Kategorie Geschlecht bzw. den Geschlechterrollen. Dabei geht es sowohl um die Konfrontation beider Geschlechter in ein- und derselben Person, als auch um den Aspekt des Rollentausches bzw. des Rollenspiels.
Im Seminar wird Nathalie Grenzhäuser einige dieser Arbeiten vorstellen und im Kontext mit Arbeiten anderer KünstlerInnen, die sich ebenfalls mit diesem Thema beschäftigen bzw. beschäftigt haben (Pierre Molinier, Urs Lüthi, Jürgen Klauke, Cindy Sherman u.a.), diskutieren.
Neben der theoretischen Auseinandersetzung wird es ein Ziel des Seminars sein, ein gemeinsames Projekt zum Thema zu erarbeiten.

2
swimming pool
...feucht werden...
Projektseminar
Dozentin: Christine Biehler (Künstlerin, Frankfurt/M.)
Ort und Zeit: Siehe Aushang
Die Veranstaltung arbeitet mit einem dynamischen Skulptur- und Materialbegriff. Die von den StudentInnen nutzbaren Materialien sind also frei wählbar - angefangen vom eigenen Körper über traditionelle bildhauerische/plastische Materialien und Objekte der Alltagswelt bis hin zu den elektronischen Medien.
In der praktischen Arbeit sollen - allein oder in Kooperation mit anderen - skulpturale Eingriffe, Installationen, Handlungen oder "Störungen" zum Thema "...feucht werden..." entwickelt werden, die vom spezifischen Charakter eines ausgewählten Terrains ausgehend versuchen, in Zeiten zunehmender Fluktuation und Immaterialisierung einen Standpunkt zu definieren.
Für die TeilnehmerInnen kommt es darauf an, ihren spezifischen Spielraum und ihre spezifische "Nasszelle", sprich: den jeweiligen Arbeitsort zu bestimmen und von diesem ausgehend unter Einsatz verschiedener Materialien ihr persönliches Abenteuer einzugehen. In Diskussionsrunden, "swimming pools" und Einzelberatungen soll eine lebendige Auseinandersetzung forciert werden.


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Lehrangebot zur Frauen- und Geschlechterforschung
des Arbeitskreises Frauenförderung am Fb. 24

Wintersemester 2000/2001

1
"Die Frau als Bild"
Inszenierungen von "Weiblichkeit" in der modernen und zeitgenössischen Kunst
Seminar in Kombination mit Blockseminar
Dozentinnen: Verena Kuni (Kunsttheorie, Fb. 24/Univ. Mainz) / Judith Siegmund (Künstlerin, Berlin)
Ort und Zeit: Seminarraum I (R. 142), 23./24./25. 11. 2000
[Ausweichtermine & Exkursion n.V.]
Vorbesprechung in der ersten Semesterwoche, siehe Aushang!

"Do Women have to be naked to get into the Met[ropolitan] Museum?" fragte 1985 ein Plakat der New Yorker Künstlerinnengruppe Guerilla Girls. Zwar könnte man meinen, dass hier vor allem die ältere Kunstgeschichte angesprochen ist, da die klassische Konstellation männlicher Maler/weibliches Modell ebenso wie die Rolle des weiblichen Aktes in der Malerei im Verlauf des 20. Jahrhunderts an Bedeutung verloren haben sollte. Tatsächlich aber erweist sich die Frage als erstaunlich aktuell und lässt sich ebenso gut an zahlreiche Sammlungen und Ausstellungen richten, die ausschliesslich Kunst nach 1960 zeigen. In ihrem Buch "Die Frau als Bild. Der weibliche Körper in der Kunst" ist Silvia Eiblmayr diesem Phänomen in einer weiter gefassten Perspektive nachgegangen: Ausgangspunkte ihrer Analyse sind zum einen der überragenden Stellenwert, den die Repräsentation des weiblichen Körpers in den Werken von Künstlerinnen einnimmt, und zum anderen der Aspekt der Zerstörung, der sowohl die Weiblichkeitsinszenierungen von Künstlern als auch die Selbstinszenierungen von Künstlerinnen häufig bestimmt.
Auf der Basis der gemeinsamen Lektüre ausgewählter Kapitel des Buches und der Diskussion seiner zentralen Thesen anhand ausgewählter Beispiele aus der künstlerischen Praxis wird das Seminar Repräsentatonsformen des "Weiblichen" und die Symbolfunktion des weiblichen Körpers in der modernen und zeitgenössischen Kunst untersuchen.
Nach Absprache mit den TeilnehmerInnen besteht die Möglichkeit, das Seminar vor Ort durch einen oder mehrere Exkursionstermine (MMK Frankfurt, Besuch aktueller Ausstellungen) zu ergänzen.


Literaturhinweise:
Silvia Eiblmayr: Die Frau als Bild. Der weibliche Körper in der Kunst, Berlin 1994
Ausst. Kat.: Die verletze Diva. Hysterie, Körper, Technik in der Kunst des 20. Jahrhunderts, München/Innsbruck/Baden-Baden 2000
Eine Auswahl weiterer Bücher und Kataloge zum Thema sowie ein Seminarordner mit einer Textauswahl (Kopiervorlagen) stehen im Seminarapparat in der Fachbereichsbibliothek bereit.

2
Europas Töchter
Seminar
Dozentin: Christiana Protto (Künstlerin, Frankfurt/M)
Ort und Zeit: Freitag 10-13 Uhr, vierzehntägig und Exkursionen (Programm siehe Aushang)

Was wäre passiert, hätte die mythologische Königstochter Europa dem Zeus nicht drei Söhne und drei Töchter geboren?
In einer inzwischen historischen Phase der Aneigung haben Künstlerinnen weibliche Rollenmodelle und Sichtweisen ausgelotet, reflektiert und neu bewertet. Die Sujets der "Frauenkunst" scheinen heute abgelöst durch eine offensive "Frauenpraxis". Die spezifischen Bedingungen weiblicher Lebenswelten werden innerhalb des eigenen Kunstschaffens nicht mehr in den Mittelpunkt gestellt, sondern in einer politischen Haltung, die das Öffentliche mit dem Privaten zu verbinden sucht, beständig mitreflektiert.
Das Seminar stellt Werke von Künstlerinnen aus verschiedenen europäischen Ländern vor, deren Arbeit sich im aktuellen Spannungsfeld von Globalisierung und Tradition mit der Mythologie, Geschichte und Gegenwart Europas auseinandersetzt, um unterschiedliche weibliche Räume zu definieren.


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Lehrangebot zur Frauen- und Geschlechterforschung
des Arbeitskreises Frauenförderung am Fb. 24

Sommersemester 2000

1
Professionalisierung und künstlerische Praxis
Strategien der künstlerischen Selbstdarstellung und Präsentation unter besonderer Berücksichtigung der Situation bildender Künstlerinnen

Projektseminar

Im Zentrum des Projekts stehen zwei Blockveranstaltungen, die während des Semesters von regelmässigen Arbeitsgruppentreffen begleitet werden:

Teil I: Blockveranstaltung zum Thema Professionalisierung
Dozentin: Dr. Anne-Marie Freybourg (Leiterin des Projektes Goldrausch, Berlin)
Ort und Zeit: siehe Aushang

Teil II: Blockveranstaltung mediale Vermittlung/Erstellung einer Publikation
Dozentin: Annette Müller (Graphik-Designerin, Die Form)
Ort und Zeit: siehe Aushang.
(Diese Veranstaltung wird in unmittelbarem Anschluss an das Semester zu Beginn der vorlesungsfreien Zeit stattfinden.)

In Assoziation mit dem Projekt findet im Fachgebiet Kunsttheorie das Seminar Ganz automatisch ein Genie? oder: 'Wie haben die es eigentlich geschafft?' (Dozentin: Verena Kuni) statt.

Ausführliche Informationen werden rechtzeitig über Aushang bekanntgegeben.

2
Die Frau als Bild
Der weibliche Körper in der Kunst
Blockseminar
Dozentin: Judith Siegmund (Künstlerin, Berlin)

Basis des Seminars sind Lektüre und Diskussion des Buches von Silvia Eiblmayr: "Die Frau als Bild. Der weibliche Körper in der Kunst des 20. Jahrhunderts" (Berlin 1993).
Der erste und der letzte Blocktermin finden in Verbindung mit dem Seminar "Ganz automatisch ein Genie? oder: ‚Wie haben die es eigentlich geschafft?"‘ (V. Kuni) statt.

Ausführliche Informationen werden rechtzeitig über Aushang bekanntgegeben.

 


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Lehrangebot zur Frauen- und Geschlechterforschung
des Arbeitskreises Frauenförderung am Fb. 24

Wintersemester 1999/2000

Analyse von geschlechtlichen Zuschreibungen in der Kunst des 20. Jahrhunderts
Blockseminar
Dozentinnen: Susanne Paesler (Künstlerin, Berlin) / Dr. Hanne Loreck (Kunsthistorikerin, Berlin)

Die Betrachtung künstlerischer Positionen ist von Erwartungen und Klischees geprägt, die an geschlechtlichen Mustern orientiert sind. Diese Muster zu definieren und zu analysieren soll Thema des Seminars sein, dem in Werken von Künstlerinnen und Künstlern des 20. Jahrhunderts, in den eigenen künstlerischen Arbeiten von SeminarteilnehmerInnen und durch den Besuch ausgewählter Ausstellungen nachgegangen wird.

Ort und Zeit des Blockseminars werden über Aushang bekannt gegeben.

 


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Fb. 24 Bildende Kunst - Kunsttheorie
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