mit [homepage] folgte miss.gunst einer einladung von haegue yang, am projekt "trivialität; dilettantismus als künstlerische kompetenz" teilzunehmen – einer ausstellungen in den räumen des meso-studios, zu der die künstlerin freundInnen und kollegInnen aus unterschiedlichen arbeitsfeldern im bereich kunst um beiträge zum thema "selbstdarstellung" gebeten hatte.
hintergrund
neben dem thema war vorgabe, dass der beitrag digital vorliegen und auf einem 21 zoll-computerbildschirm präsentierbar sein sollte.
eingereicht wurde eine animation auf der grundlage von zwei html-codierten webseiten. auf diesen seiten waren in farbiger schrift (courier new, unterschiedliche font-grössen) begriffe zu lesen. bei diesen begriffen handelte es sich um positiv, negativ oder neutral assoziierte berufs- bzw. tätigkeitsbezeichnungen, die in den vergangenen jahren entweder selbst gewählt oder von anderen vergeben worden waren – durch zeugnisse, im lebenslauf, in vortragsankündigungen, auf visitenkarten, in kurzbiographien von sammelbänden, in texten und gesprächen u.a.m.
farbe, grösse, und position auf den in der animation abwechselnd eingebendeten webseiten liessen weder auf den kontext noch auf die bedeutung der (selbst-)zuschreibungen zurückschliessen.
metadaten:
GUNSTprojekt – titel: homepage – jahr: 1999
objekt: html, animation
generiert von: miss.gunst / verena kuni (dank an sebastian oschatz)
publikation: im rahmen der ausstellung von haegue yang: "trivialität; dilettantismus als künstlerische kompetenz", meso (studio), frankfurt am main, 1999