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Prof. Dr. Verena Kuni  M. A.

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"Es ist nicht einfach, aber es geht mit Kunst?" Cyberfeminismus und/als angewandte Wissenschaft

Vortrag im Rahmen der Reihe "Techno-Science und Geschlecht", Hochschule für angewandte Wissenschaften, Hamburg, 06.07.2004

Fragt man nach der Bedeutung von "Cyberfeminismus" für das Spannungsfeld von "Techno-Science und Geschlecht", dann liegt zunächst einmal über das Appendix "Cyber-" die Assoziation mit der "Kybernetik" nahe: Jener Wissenschaft also, deren Gegenstand die Untersuchung von und die Auseinandersetzung mit biologischen, technischen und sozialen Systemen sowie den Steuerungs- und Regelvorgängen ist, auf deren Basis sie funktionieren. In diesem Sinne als Ansatz verstanden, die Untersuchung von und die Auseinandersetzung mit biologischen, technischen und sozialen Systemen aus feministischer Perspektive zu betreiben, hat Cyberfeminismus in den vergangenen Jahren auf dem Feld der Theoriebildung und der Reflexion, welche die Entwicklungen in den Techno-Wissenschaften kritisch begleiten, zweifellos Wesentliches geleistet.
Aber kann "Cyberfeminismus" auch als eine angewandte Wissenschaft verstanden und betrieben werden?

Anders als vorschnell angenommen werden könnte, muss sich, wer eine Antwort auf diese Frage sucht, keineswegs allein an Vertreterinnen und Vertreter der angewandten Wissenschaften wenden. Wichtige Vorstöße wurden hier nämlich auf einem Gebiet unternommen, das auf den ersten Blick weder mit "Anwendungen" noch mit "Wissenschaft" zu tun zu haben scheint: Der Kunst.

Der Vortrag wird künstlerischen Arbeiten vor- und zur Diskussion stellen, die sich im Spannungsfeld von "Techno-Science und Geschlecht" mit Gegenständen und Methoden der angewandten Wissenschaften auseinandersetzen – und auf ihre Weise belegen, dass sich Cyberfeminismus als angewandte Wissenschaft betreiben lässt.

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