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Prof. Dr. Verena Kuni M. A. Kunst·Medien·Kultur - Theorie·Praxis·Vermittlung / Art·Media·Culture - Theory·Practice·Transfer verena@kuni.org |
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Chronologische Liste der Lehrveranstaltungen / chronological list of courses
(seit 1996 / since 1996)
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Externe Workshops werden mittlerweile auf der Seite "Vorträge / Workshops, Panels & Präsentationen" aufgeführt.
Detail- und Kontextinformationen zu den Lehrveranstaltungen und Semesterprojekten sind ab Winter 2008/2009 ff unter
www.visuelle-kultur.info
abrufbar.
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Moreover, workshops and guest lectures at other institutions are meanwhile generally listed under "lectures / workshops, panels & presentations"
From winter 2008/2009 onwards, details and further information about courses and related projects are available at
www.visuelle-kultur.info
- Goethe-Universität Frankfurt am Main -
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Lehrveranstaltungen im Wintersemester 2010/2011
- Goethe-Universität Frankfurt am Main -
Goethe-Universität Frankfurt am Main
Institut für Kunstpädagogik: Visuelle Kultur
"Ich sehe was, was du nicht siehst..."?
Bild-Lektüren zur visuellen Kultur (Neue Folge)
FOKUS: "In Bewegung"
V + S (2 SWS) - Vorlesung / Fachwissenschaftliches Seminar - Mi 10-12 - Raum: 206 und Ortstermine
FWI / FW II / L2-KU-M4 / L5-KU-M4 / L3-KU-M5 / L3-KU-M6 / L3-KU-M9 (3 CP) / Belegbar ab dem 1. Semester
Ausführliche Informationen: Siehe www.visuelle-kultur.info.
Hinweise:
Korrespondierend zum Fokus finden vom 22.-24. 10. 2010 im Rahmen eines Kooperationsprojekts in Berlin das Symposium "Mobile Textkulturen" mit einem Workshop für SchülerInnen und Studierende sowie vom 12.-14. 11. 2010 im Rahmen des Kasseler Dokumentarfilm- und Videofests die Workshop-Tagung interfiction zum Thema "GADGETS-A-GOGO. Mobile Gadgets - Spielzeug & Werkzeug" statt; ausführlichere Informationen zu beiden Veranstaltungen: s. Aushänge sowie unter Siehe www.visuelle-kultur.info.
Goethe-Universität Frankfurt am Main
Institut für Kunstpädagogik: Visuelle Kultur
Von der Imagination zum Image. Einführung in die Visuelle Kultur
Fachwissenschaftliches Proseminar
P (2 SWS) - Di 14-16 - Raum: 206 u. Ortstermine
L1-KU-M1 3 / L2-KU-M2 3 / L3-KU-M2 3 / L5-KU-M2 3 (3 CP)
Ausführliche Informationen: Siehe www.visuelle-kultur.info.
Goethe-Universität Frankfurt am Main
Institut für Kunstpädagogik: Visuelle Kultur
"Do You Read Me" Zeitschriften - Magazine - Zines
Fachwissenschaftliches Seminar
SE (2 SWS) (Fachwissenschaftliches Seminar) - Di 16-18 - Raum: 206 u. Ortstermine
FW I / FW II / L2-KU-M4 / L5-KU-M4 / L3-KU-M5 / L3-KU-M6 / L3-KU-M9 (3 CP)
Ausführliche Informationen: Siehe www.visuelle-kultur.info.
Hinweise:
Diese Veranstaltung ist zugleich Teil des Veranstaltungsangebots für den Master-Studiengang "Curatorial Studies".
Korrespondierend finden zudem das WORKSHOP-FORUM VISUELLE KULTUR zum Thema "ARTZINES - Künstlerzeitschriften" sowie weitere Sonderveranstaltungen statt (siehe Aushänge).
Goethe-Universität Frankfurt am Main
Institut für Kunstpädagogik: Visuelle Kultur
Spuren
Interdisziplinäre Ansätze aus Kunst und Biologie
[zus. mit Prof. Dr. Paul W. Dierkes, Fb. 15 / Didaktik der Biowissenschaften]
Fachwissenschaftliches Seminar
SE (2 SWS) - Do 12-14 - Raum: 206 und Ortstermine
FW I / FW II / L2-KU-M4 / L5-KU-M4 / L3-KU-M5 / L3-KU-M6 / L3-KU-M9 (3 CP)
Ausführliche Informationen: Siehe www.visuelle-kultur.info.
Goethe-Universität Frankfurt am Main
Institut für Kunstpädagogik: Visuelle Kultur
WORKSHOP-FORUM VISUELLE KULTUR
ARTZINES - Künstlerzeitschriften
Blockveranstaltung - Sondertermine (s. Aushänge) - Raum 206
Geeignet für alle Fachsemester
Das "Workshop-Forum Visuelle Kultur" ist eine Blockveranstaltung im Unfang von 1-3 Tagen mit eingeladenen Gästen (KünstlerInnen, TheoretikerInnen und Fachleuten aus verschiedenen Praxisfeldern), die interdisziplinäre Perpsektiven und Schnittstellen zwischen disziplinären Theorien und Praktiken in den Fokus nimmt.
In jedem Semester konzentriert sich das Workshop-Forum auf ein Thema, das mit den laufenden Seminaren und Projekten in Zusammenhang steht.
Studierende und Graduierte, die an einem Projekt zum jeweiligen Themenschwerpunkt arbeiten, sind eingeladen, dieses in der Runde vorzustellen und zu diskutieren.
Im Wintersemester findet das WORKSHOP-FORUM - anknüpfend an das Seminar "'Do You Read Me?' Zeitschriften - Magazine - Zines" und in Verbindung mit dem laufenden Schwerpunkt zu Do-It-Yourself-Kulturen zum Thema "ARTZINES - Künstlerzeitschriften" statt.
Weitere Informationen zu den Terminen und den Vor- und Beitragenden: Siehe Aushänge sowie www.visuelle-kultur.info.
Literatur und Materalien finden sich im Semesterapparat.
Goethe-Universität Frankfurt am Main
Institut für Kunstpädagogik: Visuelle Kultur
GEHEN & SEHEN. Erkundungen zur Visuellen Kultur im Urbanen Raum
(IN)VISIBLE CITY
Projektseminar mit Tagesexkursionen
Projekttreffen in Raum 206 und Tagesexkursionen n.V. (siehe Aushänge)
Geeignet für alle Fachsemester
Fortsetzung des im Sommersemester 2008 begonnen Projektseminars (s. den Kommentar ebd.).
Ein Neueinstieg ist jederzeit möglich.
Treffen und Exkursionstermine: Siehe Aushang.
NeueinsteigerInnen sollten sich zu Beginn des Semesters in der Sprechstunde anmelden, um in den Projektverteiler aufgenommen zu werden.
Im Wintersemester finden Einzeltermine im Kontext der Seminare "In Bewegung" und " Spuren" statt.
Goethe-Universität Frankfurt am Main
Institut für Kunstpädagogik: Visuelle Kultur
Kolloquium für ExamenskandidatInnen
Kolloquium für DoktorandInnen
Einzelveranstaltungen / Blockveranstaltungen n. V.
Für die Teilnahme an den Veranstaltungen ist eine Anmeldung in der Sprechstunde erforderlich.
Die Termine werden gemeinsam festgelegt und per Rundmail sowie über Aushang bekannt gegeben.
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Lehrveranstaltungen im Sommersemester 2010
- Goethe-Universität Frankfurt am Main -
Goethe-Universität Frankfurt am Main
Institut für Kunstpädagogik: Visuelle Kultur
"Ich sehe was, was du nicht siehst..."?
Bild-Lektüren zur visuellen Kultur (Neue Folge)
FOKUS: "Mindestens haltbar bis .?" Nachhaltigkeit. Bilder der Wissenschaft, Bilder der Kunst
V + S (2 SWS) - Vorlesung / Fachwissenschaftliches Seminar - Mi 10-12 - Raum: 206 und Ortstermine
FWI / FW II / L2-KU-M4 / L5-KU-M4 / L3-KU-M5 / L3-KU-M6 / L3-KU-M9 (3 CP) / Belegbar ab dem 1. Semester
Ausführliche Informationen: Siehe www.visuelle-kultur.info.
Hinweis:
Im Sommersemester 2010 findet jeweils Dienstag um 19:30 Uhr die vom Schwerpunkt Visuelle Kultur mitorganisierte interdisziplinäre Vortragsreihe der Bürgeruniversität zum Thema "Nachhaltigkeit" statt. Ort der Veranstaltung ist das Gesellschaftshaus des Frankfurter Zoos. Der Eintritt ist frei.
Ausführlichere Informationen zur Bürgeruniversitäts-Reihe unter www.visuelle-kultur.info
Goethe-Universität Frankfurt am Main
Institut für Kunstpädagogik: Visuelle Kultur
Von der Imagination zum Image. Einführung in die Visuelle Kultur
Fachwissenschaftliches Proseminar
P (2 SWS) - Di 14-16 - Raum: 206 u. Ortstermine
L1-KU-M1 3 / L2-KU-M2 3 / L3-KU-M2 3 / L5-KU-M2 3 (3 CP)
Ausführliche Informationen: Siehe www.visuelle-kultur.info.
Goethe-Universität Frankfurt am Main
Institut für Kunstpädagogik: Visuelle Kultur
Spielplätze
Fachwissenschaftliches Seminar
SE (2 SWS) (Fachwissenschaftliches Seminar) - Di 16-18 - Raum: 206 u. Ortstermine
FW I / FW II / L2-KU-M4 / L5-KU-M4 / L3-KU-M5 / L3-KU-M6 / L3-KU-M9 (3 CP)
Ausführliche Informationen: Siehe www.visuelle-kultur.info.
Goethe-Universität Frankfurt am Main
Institut für Kunstpädagogik: Visuelle Kultur
Biotop Stadt
Interdisziplinäre Ansätze aus Kunst und Biologie
[zus. mit Prof. Dr. Paul W. Dierkes, Fb. 15 / Didaktik der Biowissenschaften]
Fachwissenschaftliches Seminar
SE (2 SWS) - Do 12-14 - Raum: 206 und Ortstermine
FW I / FW II / L2-KU-M4 / L5-KU-M4 / L3-KU-M5 / L3-KU-M6 / L3-KU-M9 (3 CP)
Ausführliche Informationen: Siehe www.visuelle-kultur.info.
Goethe-Universität Frankfurt am Main
Institut für Kunstpädagogik: Visuelle Kultur
WORKSHOP-FORUM VISUELLE KULTUR
STADTGRÜN - URBAN GREEN
Blockveranstaltung - Sondertermine (s. Aushänge) - Raum 206, Halle und Innenstadt
Geeignet für alle Fachsemester
Das "Workshop-Forum Visuelle Kultur" ist eine Blockveranstaltung im Unfang von 1-3 Tagen mit eingeladenen Gästen (KünstlerInnen, TheoretikerInnen und Fachleuten aus verschiedenen Praxisfeldern), die interdisziplinäre Perpsektiven und Schnittstellen zwischen disziplinären Theorien und Praktiken in den Fokus nimmt.
In jedem Semester konzentriert sich das Workshop-Forum auf ein Thema, das mit den laufenden Seminaren und Projekten in Zusammenhang steht.
Studierende und Graduierte, die an einem Projekt zum jeweiligen Themenschwerpunkt arbeiten, sind eingeladen, dieses in der Runde vorzustellen und zu diskutieren.
Das Schwerpunktthema im Wintersemester ist - in Anknüpfung an die Seminare "Mindestens haltbar bis... - Bilder von Nachhaltigkeit" und "Biotop Stadt Frankfurt" sowie die laufenden Forschungsprojekte im Schwerpunkt "(IN)VISIBLE CITY : Biotop Stadt" - "Stadtgrün".
Weitere Informationen zu den Terminen und den Vor- und Beitragenden: Siehe Aushänge sowie www.visuelle-kultur.info.
Literatur und Materalien finden sich im Semesterapparat.
Goethe-Universität Frankfurt am Main
Institut für Kunstpädagogik: Visuelle Kultur
Im Bienenstock
[zus. mit Andreas Exner]
Projektseminar
SE (2 SWS) - Blocktermine und Projektwoche - Raum: 206 und Halle
FW I / FW II / L2-KU-M4 / L5-KU-M4 / L3-KU-M5 (3 CP)
Ausführliche Informationen: Siehe www.visuelle-kultur.info.
Goethe-Universität Frankfurt am Main
Institut für Kunstpädagogik: Visuelle Kultur
D.I.Y. : Do It Yourself-Kulturen
Interdisziplinäre Reihe
Einzelveranstaltungen / Sondertermine (s. Aushänge)
Do-it-Yourself, kurz D.I.Y.: Selber machen hat Hochkonjunktur.
Ob in Magazinen oder in Szeneläden: Allenthalben ist Handgearbeitetem, -genähtem und -gestricktem sowie
Selbstgebasteltem in den unterschiedlichsten Formen und Formaten zu begegnen. Sogar Massenware präsentiert sich in entsprechendem
Gewand. Und auch in den Künsten ist neben einer Rückkehr zu handwerklichen Techniken und Qualitäten ein regelrechter Bastel-Boom
zu verzeichnen.
Doch was steckt hinter diesem Trend - insbesondere in einer Gesellschaft, die als Konsumkultur gilt
und in der es scheinbar alles zu kaufen gibt? Welche Bedeutung ist ihm im Bezug auf die Gegenwartskultur beizumessen?
Und welche Rolle spielt die Kunst in diesem Zusammenhang?
Im Anschluss an die (Seminar-)Veranstaltungen der vergangenen Semester und das Workshop-Forum im Sommersemeser ist eine Fortführung des Schwerpunkts vorgesehen.
Für das Sommersemester 2010 sind weitere Einzelveranstaltungen geplant; u.a. findet im Mai 2010 im Kontext des Kooperations- und Ausstellungsprojekts mit dem Museum für Kommunikation ein vorbereitender ExpertInnen-Workshop statt.
Weitere Informationen zu den Terminen, Themen und Vortragenden: Siehe Aushänge sowie www.visuelle-kultur.info.
Literatur und Materalien finden sich im Semesterapparat.
Goethe-Universität Frankfurt am Main
Institut für Kunstpädagogik: Visuelle Kultur
GEHEN & SEHEN. Erkundungen zur Visuellen Kultur im Urbanen Raum
(IN)VISIBLE CITY
Projektseminar mit Tagesexkursionen
Projekttreffen in Raum 206 und Tagesexkursionen n.V. (siehe Aushänge)
Geeignet für alle Fachsemester
Fortsetzung des im Sommersemester 2008 begonnen Projektseminars (s. den Kommentar ebd.).
Ein Neueinstieg ist jederzeit möglich.
Treffen und Exkursionstermine: Siehe Aushang.
NeueinsteigerInnen sollten sich zu Beginn des Semesters in der Sprechstunde anmelden, um in den Projektverteiler aufgenommen zu werden.
Im Sommersemester finden zwei eigenständige Lehrveranstaltungen bzw. (Projekt-)Seminare zum Schwerpunkt statt (s. Biotop Stadt u. Spielplätze). An zusätzlichen Einzelterminen können auch interessierte Studierende teilnehmen, die keines dieser beiden Seminare besuchen.
Für das Sommersemester 2010 sind neben Tagesexkursionen ein WORKSHOP/FORUM Visuelle Kultur sowie weitere Workshops im Austausch mit anderen Hochschulen geplant.
Goethe-Universität Frankfurt am Main
Institut für Kunstpädagogik: Visuelle Kultur in Zusammenarbeit mit bb22 Architekten u.a.
GAMElabor FFM
Projekt-Workshops
Einzelveranstaltungen / Blockveranstaltungen - Ort: GAMElabor BHF4 Moselstr. 13 - Zeit(en): siehe Aushänge
Geeignet für alle Fachsemester
Ausführliche Informationen: Siehe www.visuelle-kultur.info.
Goethe-Universität Frankfurt am Main
Institut für Kunstpädagogik: Visuelle Kultur
Kolloquium für ExamenskandidatInnen
Kolloquium für DoktorandInnen
Einzelveranstaltungen / Blockveranstaltungen n. V.
Für die Teilnahme an den Veranstaltungen ist eine Anmeldung in der Sprechstunde erforderlich.
Die Termine werden gemeinsam festgelegt und per Rundmail sowie über Aushang bekannt gegeben.
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Lehrveranstaltungen im Wintersemester 2009/2010
- Goethe-Universität Frankfurt am Main -
Goethe-Universität Frankfurt am Main
Institut für Kunstpädagogik: Visuelle Kultur
"Ich sehe was, was du nicht siehst..."?
Bild-Lektüren zur visuellen Kultur (Neue Folge)
FOKUS: ROLLEN-SPIELE
V + S (2 SWS) - Vorlesung / Fachwissenschaftliches Seminar - Mi 10-12 - Raum: 206
FWI / FW II / L2-KU-M4 / L5-KU-M4 / L3-KU-M5 / L3-KU-M6 / L3-KU-M9 (3 CP) / Belegbar ab dem 1. Semester
Mit neuen Folgen und neuen Schwerpunkten wird die Vorlesungsreihe weitergeführt - die Teilnahme im vorangegangenen Semester
ist keine Voraussetzung (aber umgekehrt auch kein Hindernis).
In Anlehnung an das bekannte Kinderspiel lädt die Veranstaltung dazu ein, das Feld der visuellen Kultur
im Spannungsfeld von Sichtbarem und Unsichtbaren zu erkunden. Ausgangspunkt ist jeweils eine gemeinsame Bildbetrachtung:
Anhand von ausgewählten "Anschauungsobjekten" aus Kunst und Wissenschaft, Populär- und Alltagskultur werden
exemplarische Sondierungen vorgenommen - und in diesem Zuge auch Grundbegriffe, Theorien und Methoden vorgestellt,
die für die Auseinandersetzung mit der visuellen Kultur von Relevanz sind.
Dabei soll es nicht nur darum gehen, mögliche Bedeutungsschichten einzelner Bilder freizulegen und im Kontext der jeweiligen
Produktions-, Publikations- und Rezeptionszusammenhänge zu erschließen.
Besonderes Interesse gilt beispielsweise auch den Austauschprozessen zwischen verschiedenen Bereichen der visuellen Kultur
und mit anderen kulturellen Feldern sowie dem historischen Horizont ästhetischer und gesellschaftlicher (Bild-)Praktiken
der Gegenwart.
Im Wintersemester 09/10 steht mit dem Schwerpunkt "ROLLEN-SPIELE" das Spannungsfeld von (Selbst-)Darstellung, Identität und Maskerade, (Selbst-)Bild, (Selbst-)Inszenierung und Image in Kunst und Alltagskultur im Fokus. Ausgehend von aktuellen Beispielen wird es dabei auch um historische Perspektiven gehen. Wie werden Rollen(-Bilder) visuell gestaltet und übermittelt? Was bedeutet überhaupt "Spielen" in diesem Zusammenhang? Welche tradierten Rollen( Bilder) haben heute noch Bestand? Welche markanten Transformationen zeichnen sich ab? Haben sich die Spielräume erweitert? Welche Bedeutung kommt dabei Medien im Allgemeinen und welche speziell den digitalen Medien zu?
Hinweise:
Literatur wird in der Veranstaltung bekannt gegeben und im Semesterapparat verfügbar gemacht.
Es kann ein Leistungsschein erworben werden.
Studierenden im Grundstudium wird zusätzlich der begleitende Besuch des Proseminars "Von der Imagination zum Image.
Einführung in die Visuelle Kultur" (= entspricht dem PS "Einführung in die Literatur und die Methoden") empfohlen, in dem ein Proseminarschein erworben werden kann.
Goethe-Universität Frankfurt am Main
Institut für Kunstpädagogik: Visuelle Kultur
Von der Imagination zum Image. Einführung in die Visuelle Kultur
Fachwissenschaftliches Proseminar
P (2 SWS) - Di 14-16 - Raum: 206 u. Ortstermine
L1-KU-M1 3 / L2-KU-M2 3 / L3-KU-M2 3 / L5-KU-M2 3 (3 CP)
Was versteht man eigentlich unter "visueller Kultur"?
Geht es dabei nur um Bilder? Was ist überhaupt ein Bild?
Wie hängen Vorstellung und Darstellung miteinander zusammen? Was sind "Techniken des Betrachters"?
Was bedeutet "Repräsentation"? Welche Rolle spielen Materialität und Medialität in der visuellen Kultur?
Das Seminar wird in das Gegenstandsgebiet einführen und in diesem Zuge Gelegenheit geben, sich mit Grundbegriffen und
Grundfragen vertraut zu machen, die in der Auseinandersetzung mit visueller Kultur von Bedeutung sind, sowie eine
Reihe von Methoden kennen zu lernen, mit denen sie erschlossen werden kann.
Ziel ist es nicht nur, ein theoretisches Rüstzeug für den kundigen Umgang mit visueller Kultur in ihren
vielfältigen Erscheinungsformen zu erwerben. Vielmehr geht es auch darum, in der gemeinsamen Seminararbeit
das erworbene Wissen an der Praxis zu erproben.
Hinweis:
Dieses Proseminar entspricht dem Fachwissenschaftlichen Proseminar "Einführung in die Literatur und die Methoden".
Im Rahmen der Veranstaltung bzw. die Veranstaltung begleitend werden Tutoriums-Termine zum wissenschaftlichen Arbeiten (Literaturrecherche, Referate, Hausarbeiten) angeboten.
Literatur:
Nicholas Mirzoeff: Introduction into Visual Culture. London u. New York: 1999; Nicholas Mirzoeff (Hrsg.):
The Visual Culture Reader. London u. New York: Routledge: 1998; Christian Kravagna (Hrsg.):
Privileg Blick. Kritik der visuellen Kultur. Berlin: Ed. ID-Archiv, 1997; Chris Jenks (Hrsg.): Visual Culture.
London u. New York: Routledge, 1995; Jessica Evans u. Stuart Hall (Hrsg.): Visual Culture. The Reader. London: Sage, 1997;
Tom Holert (Hrsg.): Imagineering. Visuelle Kultur und Politik der Sichtbarkeit. = Jahresring, Bd. 47, Köln: Oktagon, 2000;
Gottfried Boehm (Hrsg.): Was ist ein Bild? München: Fink, 1994; Manfred Faßler: Bildlichkeit. Wien, Köln u. Weimar: Böhlau, 2002.
Weitere Literatur wird in der Veranstaltung bekannt gegeben und im Semesterapparat verfügbar gemacht.
Goethe-Universität Frankfurt am Main
Institut für Kunstpädagogik: Visuelle Kultur
Spiel mit mir! Kunst und/als Spiel
Fachwissenschaftliches Seminar
SE (2 SWS) (Fachwissenschaftliches Seminar) - Do 12-14 - Raum: 206 u. Ortstermine, mit Exkursion
FW I / FW II / L2-KU-M4 / L5-KU-M4 / L3-KU-M5 / L3-KU-M6 / L3-KU-M9 (3 CP)
Kunst und Spiel stehen seit je in enger Beziehung zueinander. Insbesondere seit der Moderne haben sich Künstlerinnen und Künstler intensiv mit dem Thema Spiel befasst und nicht nur in ihren Arbeiten auf Spiele Bezug genommen, sondern auch existierende Spiele gestaltet und/oder umgestaltet sowie eigene Spiele entworfen. Ebenso vielfältig wie die Spielgattungen - vom Kartenspiel und Brettspiel über komplexe Gesellschaftsspiele, Rollenspiele, Kinder- und Abenteuerspiele, von Konsolen- und online-Computerspielen bis hin zu neueren Formen wie Alternate Reality Games und Pervasive Games - sind dabei die Anknüpfungspunkte: Sie reichen von ästhetischen und konzeptuellen Auseinandersetzungen bis hin zu strategischen Aneignungen und "Hacks".
Das Seminar wird dieses Feld anhand ausgewählter Spiele sondieren, wobei systematische Grundlagen erarbeitet werden sollen. Ein Schwerpunkt soll dabei insbesondere auf der aktuellen Perspektive und der Frage liegen, welche Synergien aus dem Miteinander von Kunst und Spiel für die Gegenwartskultur gewonnen werden können.
Wie könnte beispielsweise ein "Urban Game" aussehen, das die Stadt Frankfurt als Spielfeld nutzt - und dabei die unterschiedlichsten "Spielplätze" im Realraum sowie verschiedene Medienformate mit einbezieht?
Hinweise:
Im Rahmen der Veranstaltung bzw. die Veranstaltung begleitend sind verschiedene Ortstermine und Exkursionen vorgesehen (s. Aushänge).
Vom 13. bis 15. 11. 2009 findet in Kassel die Workshop-Tagung interfiction zum Thema "playground - Spielplatz" statt.
Für Dezember ist ein Workshop/Forum Visuelle Kultur zum Thema "Stadt und Spiel" statt.
Literatur wird im Seminar bekannt gegeben und im Semesterapparat zur Verfügung gestellt.
Goethe-Universität Frankfurt am Main
Institut für Kunstpädagogik: Visuelle Kultur
KIOSK Kunst Vermittlung
Projektseminar in Zusammenarbeit mit dem Frankfurter Kunstverein
Fachwissenschaftliches Seminar
SE (2 SWS) (Fachwissenschaftliches Seminar) - Di 16-18 - Raum: 206 u. FKV
FW I / FW II / L2-KU-M4 / L3-KU-M5 / L3-KU-M6 / L5-KU-M4 / L3-KU-M9 (3 CP)
"KIOSK" verweist auf eine ephemere, flexible, mitunter mobile Architektur, die sich gern in "zentralen Nischen" ansiedelt - an Orten also, die randständig, aber zugleich zentral gelegen sind und umgekehrt gerade in Randlagen zentrale Bedeutung besitzen. Sie zeichnet sich durch eine extreme Ökonomie aus: maximale Platznutzung auf engstem Raum. Sie besticht durch Opulenz und Vielfalt in Nutzung und Gestaltung von Displays, über die das naturgemäß begrenzte Sortiment nach vorn gebracht wird - das wiederum eine spezielle Mischung aus Medien, Lebens- und Genussmitteln umfasst und jederzeit für Überraschungen gut ist. KIOSKE machen großen Umsatz mit kleinen Dingen.
KIOSKE sind nicht zuletzt Treffpunkte und Anlaufstellen, Umschlagplätze, an denen Informationen aufgenommen und weitergegeben werden, Orte des Handels und des Aushandelns sozialer Kommunikation. Orte also, die den unterschiedlichsten Bedürfnissen gerecht werden können und vielfältige Adressierungen gestatten.
Im Projektseminar wird es allerdings nicht primär darum gehen, einen KIOSK im Frankfurter Kunstverein zu bauen. Sondern vielmehr darum, das "Prinzip KIOSK" zum Ausgangspunkt zu nehmen, um dessen Qualitäten und Potentiale zu erkunden und sie für eine Vielfalt möglicher Formate des Mittelns und Vermittelns fruchtbar zu machen.
Am Beginn steht eine Erkundung und Analyse der Ausgangs- und Rahmenbedingungen für Kunstvermittlung im Kunstverein, seiner Funktion, Rolle und Bedeutung als Ausstellungshaus und Vermittlungsort. Parallel geführt wird eine Recherche über Vermittlungsformen, -formate und -konzepte, die sich nicht allein auf das Feld der Kunst beschränkt, sondern bewusst auch andere Felder einbezieht. So sollen u. a. auch historische und aktuelle Architekturen, Raumgestaltungen, Designs für Displays, mobile Elemente, Leitsysteme usw. analysiert werden, die für andere Kontexte entwickelt worden sind.
Einen konkreten Anknüpfungspunkt für die Umsetzung bieten die jeweils laufenden und geplanten Ausstellungen des Frankfurter Kunstvereins. Für diese werden im Rahmen des Projektseminars gemeinsam und/oder individuell Prototypen entwickelt. Die Prototypen werden während der Laufzeit der Ausstellung installiert sowie kontinuierlich bespielt und gegebenenfalls dynamisch weiterentwickelt.
Dieser Prozess wird im Rahmen des Projektseminars von theoretischen Reflektionen begleitet. Zugleich soll die Reflektion sowohl von Gegenständen als auch Verfahren der Vermittlung in die praktische Umsetzung einfließen.
Literatur wird im Seminar bekannt gegeben und im Semesterapparat zur Verfügung gestellt.
Goethe-Universität Frankfurt am Main
Institut für Kunstpädagogik: Visuelle Kultur
WORKSHOP-FORUM VISUELLE KULTUR
Stadt-Spiel
Blockveranstaltung - Sondertermine (s. Aushänge) - GAMElabor und Stadtteil-Kulturbüro Moselstr.
Geeignet für alle Fachsemester
Das "Workshop-Forum Visuelle Kultur" ist eine Blockveranstaltung im Unfang von 1-3 Tagen mit eingeladenen Gästen (KünstlerInnen, TheoretikerInnen und Fachleuten aus verschiedenen Praxisfeldern), die interdisziplinäre Perpsektiven und Schnittstellen zwischen disziplinären Theorien und Praktiken in den Fokus nimmt.
In jedem Semester konzentriert sich das Workshop-Forum auf ein Thema, das mit den laufenden Seminaren und Projekten in Zusammenhang steht.
Studierende und Graduierte, die an einem Projekt zum jeweiligen Themenschwerpunkt arbeiten, sind eingeladen, dieses in der Runde vorzustellen und zu diskutieren.
Das Schwerpunktthema im Wintersemester ist - in Anknüpfung an die Seminare "Imag(in)ing the City" und "Spiel mit mir!" sowie die laufenden Forschungsprojekte "(IN)VISIBLE CITY" und "GAMElabor bhf4/ffm" - "Stadt-Spiel".
Weitere Informationen zu den Terminen und den Vor- und Beitragenden: Siehe Aushänge.
Literatur und Materalien finden sich im Semesterapparat.
Goethe-Universität Frankfurt am Main
Institut für Kunstpädagogik: Visuelle Kultur
LEBEN IM EIS
Interdisziplinäre Ansätze aus Kunst und Biologie
[zus. mit Prof. Dr. Paul W. Dierkes, Fb. 15 / Didaktik der Biowissenschaften]
Interdisziplinärer Workshop
Blockveranstaltung - Zeit u. Ort: Siehe Aushang
Offen für alle Studierenden - Anmeldung über Listen-Aushang
Weitere Informationen: Siehe Aushang.
Goethe-Universität Frankfurt am Main
Institut für Kunstpädagogik: Visuelle Kultur
D.I.Y. : Do It Yourself-Kulturen
Interdisziplinäre Reihe
Einzelveranstaltungen / Sondertermine (s. Aushänge)
Geeignet für alle Fachsemester
Do-it-Yourself, kurz D.I.Y.: Selber machen hat Hochkonjunktur.
Ob in Magazinen oder in Szeneläden: Allenthalben ist Handgearbeitetem, -genähtem und -gestricktem sowie
Selbstgebasteltem in den unterschiedlichsten Formen und Formaten zu begegnen. Sogar Massenware präsentiert sich in entsprechendem
Gewand. Und auch in den Künsten ist neben einer Rückkehr zu handwerklichen Techniken und Qualitäten ein regelrechter Bastel-Boom
zu verzeichnen.
Doch was steckt hinter diesem Trend - insbesondere in einer Gesellschaft, die als Konsumkultur gilt
und in der es scheinbar alles zu kaufen gibt? Welche Bedeutung ist ihm im Bezug auf die Gegenwartskultur beizumessen?
Und welche Rolle spielt die Kunst in diesem Zusammenhang?
Im Anschluss an die (Seminar-)Veranstaltungen der vergangenen Semester und das Workshop-Forum im Sommersemeser ist eine Fortführung des Schwerpunkts vorgesehen; für das Wintersemester 2009/2010 sind weitere Einzelveranstaltungen geplant.
Weitere Informationen zu den Terminen, Themen und Vortragenden: Siehe Aushänge.
Literatur und Materalien finden sich im Semesterapparat.
Goethe-Universität Frankfurt am Main
Institut für Kunstpädagogik: Visuelle Kultur
GEHEN & SEHEN
Erkundungen zur Visuellen Kultur im Urbanen Raum
Projektseminar mit Tagesexkursionen
Projekttreffen in Raum 206 und Tagesexkursionen n.V. (siehe Aushänge)
Geeignet für alle Fachsemester
Fortsetzung des im Sommersemester 2008 begonnen Projektseminars (s. den Kommentar ebd.).
Ein Neueinstieg ist jederzeit möglich.
Treffen und Exkursionstermine: Siehe Aushang.
NeueinsteigerInnen sollten sich zu Beginn des Semesters in der Sprechstunde anmelden, um in den Projektverteiler aufgenommen zu werden.
Im Wintersemester 2009/2010 finden Einzeltermine in Verbindung mit dem Seminar "Spiel mit mir!" statt. Interessierte Studierende, die nicht am Seminar teilnehmen, können sich diesen Terminen anschliessen.
Für das Sommersemester 2010 sind ein eigenes Schwerpunkt-Seminar mit Exkursion und Austausch mit anderen Hochschulen geplant.
Goethe-Universität Frankfurt am Main
Institut für Kunstpädagogik: Visuelle Kultur
Kolloquium für ExamenskandidatInnen
Kolloquium für DoktorandInnen
Einzelveranstaltungen / Blockveranstaltungen n. V.
Für die Teilnahme an den Veranstaltungen ist eine Anmeldung in der Sprechstunde erforderlich.
Die Termine werden gemeinsam festgelegt und per Rundmail sowie über Aushang bekannt gegeben.
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Lehrveranstaltungen im Sommersemester 2009
- Goethe-Universität Frankfurt am Main -
Goethe-Universität Frankfurt am Main
Institut für Kunstpädagogik: Visuelle Kultur
"Ich sehe was, was du nicht siehst..."?
Bild-Lektüren zur visuellen Kultur (Neue Folge)
FOKUS: VISUAL MUSIC. Klang-Bilder und AudioVisionen
Fachwissenschaftliche Vorlesung (mit Seminar)
V + S (2 SWS) - Mi 10-12 - Raum: 206
L2-KU-M4 3 / L5-KU-M4 3 / L3-KU-M5 3 / L3-KU-M6 3 / L3-KU-M9 (3 CP) / Belegbar ab dem 1. Semester
Mit neuen Folgen und neuen Schwerpunkten wird die Vorlesungsreihe weitergeführt - die Teilnahme im vorangegangenen Semester
ist keine Voraussetzung (aber umgekehrt auch kein Hindernis).
In Anlehnung an das bekannte Kinderspiel lädt die Veranstaltung dazu ein, das Feld der visuellen Kultur
im Spannungsfeld von Sichtbarem und Unsichtbaren zu erkunden. Ausgangspunkt ist jeweils eine gemeinsame Bildbetrachtung:
Anhand von ausgewählten "Anschauungsobjekten" aus Kunst und Wissenschaft, Populär- und Alltagskultur werden
exemplarische Sondierungen vorgenommen - und in diesem Zuge auch Grundbegriffe, Theorien und Methoden vorgestellt,
die für die Auseinandersetzung mit der visuellen Kultur von Relevanz sind.
Dabei soll es nicht nur darum gehen, mögliche Bedeutungsschichten einzelner Bilder freizulegen und im Kontext der jeweiligen
Produktions-, Publikations- und Rezeptionszusammenhänge zu erschließen.
Besonderes Interesse gilt beispielsweise auch den Austauschprozessen zwischen verschiedenen Bereichen der visuellen Kultur
und mit anderen kulturellen Feldern sowie dem historischen Horizont ästhetischer und gesellschaftlicher (Bild-)Praktiken
der Gegenwart.
Der Semesterschwerpunkt "Visual Music: Klang-Bilder & Audio-Visionen" rückt die Beziehungen zwischen Bild und Klang in den Fokus. Ausgehend von ausgewählten Projekten, die an der Schnittstelle von Zeitgenössischer Musik und Klangkunst angesiedelt sind, sollen sowohl historische Hintergründe dieser Beziehung - von der Farborgel über Chladnis Klangfiguren bis zur Psychophysik des 19. Jahrhunderts und den Experimenten der frühen Avantgarden - erkundet als auch aktuelle Ansätze aus Künsten, Wissenschaft und Populärkultur bis hin zu Multimedia-Experimenten und m VJing vorstellt werden. Dabei wird es jedoch nicht nur um mediale Synergien, sondern auch um die jeweiligen Eigengesetzlichkeiten der Künste und die Spannungsfelder gehen, die zwischen diesen entstehen.
Hinweise:
Literatur wird in der Vorlesung bekannt gegeben und im Semesterapparat verfügbar gemacht.
Es kann ein Leistungsschein erworben werden.
Studierenden im Grundstudium wird zusätzlich der begleitende Besuch des Proseminars "Von der Imagination zum Image.
Einführung in die Visuelle Kultur" (= entspricht dem PS "Einführung in die Literatur und die Methoden") empfohlen, in dem ein Proseminarschein erworben werden kann.
Im Rahmen der Veranstaltung bzw. die Veranstaltung begleitend sind Ortstermine bzw. Exkursionen vorgesehen (s. Aushang).
Zusätzlich zur Lehrveranstaltung werden im Rahmen der Reihe "Mind the Gap! Medienkonstellationen in der Zeitgenössischen Musik und Klangkunst", die in Zusammenarbeit mit dem Institut für Musikwissenschaft, der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt und der Frankfurter Gesellschaft für Neue Musik organisiert wird, Vortrags- und Dialogabende mit Konzerten angeboten. Einzeltermine jeweils Mittwoch, 20:00 Uhr (s.t.!) im Haus am Dom (siehe Extra-Aushang; Achtung: Die Veranstaltungsreihe beginnt bereits im März. Eintritt frei).
Anfang Mai wird ausserdem eine Blockveranstaltung zu Klang/Kunst im öffentlichen Raum mit Stadtspaziergang und Künstler-Gsprächen stattfinden. Weitere Informationen im Seminar (und Aushänge).
Goethe-Universität Frankfurt am Main
Institut für Kunstpädagogik: Visuelle Kultur
Von der Imagination zum Image. Einführung in die Visuelle Kultur
Fachwissenschaftliches Proseminar
P (2 SWS) - Di 14-16 - Raum: 206
L1-KU-M1 3 / L2-KU-M2 3 / L3-KU-M2 3 / L5-KU-M2 3 (3 CP)
Was versteht man eigentlich unter "visueller Kultur"?
Geht es dabei nur um Bilder? Was ist überhaupt ein Bild?
Wie hängen Vorstellung und Darstellung miteinander zusammen? Was sind "Techniken des Betrachters"?
Was bedeutet "Repräsentation"? Welche Rolle spielen Materialität und Medialität in der visuellen Kultur?
Das Seminar wird in das Gegenstandsgebiet einführen und in diesem Zuge Gelegenheit geben, sich mit Grundbegriffen und
Grundfragen vertraut zu machen, die in der Auseinandersetzung mit visueller Kultur von Bedeutung sind, sowie eine
Reihe von Methoden kennen zu lernen, mit denen sie erschlossen werden kann.
Ziel ist es nicht nur, ein theoretisches Rüstzeug für den kundigen Umgang mit visueller Kultur in ihren
vielfältigen Erscheinungsformen zu erwerben. Vielmehr geht es auch darum, in der gemeinsamen Seminararbeit
das erworbene Wissen an der Praxis zu erproben.
Hinweis:
Dieses Proseminar entspricht dem Fachwissenschaftlichen Proseminar "Einführung in die Literatur und die Methoden".
Im Rahmen der Veranstaltung bzw. die Veranstaltung begleitend werden Tutoriums-Termine zum wissenschaftlichen Arbeiten (Literaturrecherche, Referate, Hausarbeiten) angeboten.
Literatur:
Nicholas Mirzoeff: Introduction into Visual Culture. London u. New York: 1999; Nicholas Mirzoeff (Hrsg.):
The Visual Culture Reader. London u. New York: Routledge: 1998; Christian Kravagna (Hrsg.):
Privileg Blick. Kritik der visuellen Kultur. Berlin: Ed. ID-Archiv, 1997; Chris Jenks (Hrsg.): Visual Culture.
London u. New York: Routledge, 1995; Jessica Evans u. Stuart Hall (Hrsg.): Visual Culture. The Reader. London: Sage, 1997;
Tom Holert (Hrsg.): Imagineering. Visuelle Kultur und Politik der Sichtbarkeit. = Jahresring, Bd. 47, Köln: Oktagon, 2000;
Gottfried Boehm (Hrsg.): Was ist ein Bild? München: Fink, 1994; Manfred Faßler: Bildlichkeit. Wien, Köln u. Weimar: Böhlau, 2002.
Goethe-Universität Frankfurt am Main
Institut für Kunstpädagogik: Visuelle Kultur
Imag(in)ing the City: Stadt im/als Bild
Fachwissenschaftliches Seminar I
SE (2 SWS) - Do 12-14 - Raum: 206 und Ortstermine
L2-KU-M4 3 / L3-KU-M5 3 / L3-GR-M6 3 / L5-KU-M4 3 (3 CP)
Was ist eine Stadt? Welche Bilder repräsentieren "Stadt"? Von welchen Bildern wird unsere Vorstellung von Stadt bestimmt? Welchen Anteil haben hieran Architektur und Stadtplanung, welchen haben kulturelle Überliefungen und künstlerische Imaginationen - in Bildender Kunst, Literatur, Film, Comic und in den elektronischen Medien vom Musikvideo bis zum Computerspiel? Wie werden Bilder der Stadt und von Städten in unterschiedlichen Kontexten verwendet? Wie stellen sich Städte selbst dar - wie vermarkten sie sich in/mit Bildern und wie werden sie von anderen vermarktet? Welche Rolle spielen die Bilder in gesellschaftlichen Debatten, in sozialen und politischen Utopien und Dystopien? Wie werden urbane Räume - etwa Zentrum und Peripherie, öffentlicher und privater Raum - von unterschiedlichen Akteurinnen und Akteuren visuell markiert und formiert? Und wie haben sich alle diese Komplexe, die Stadt im/als Bild konfigurieren, unter den Vorzeichen aktueller technologischer und wirtschaftlicher, gesellschaftlicher und kultureller Entwicklungen verändert?
Diesen Fragen wird das Seminar entlang ausgewählter Schwerpunkte nachgehen.
Hinweise:
Im Rahmen des Seminars sind verschiedene Ortstermine vorgesehen, u.a. im Zusammenhang mit dem "Playing the City" (Schirn Kunsthalle Frankfurt, April/Mai 2009, s.a. die Aushänge).
Es ist geplant, (Sonder-)Sitzungen gemeinsam mit Gaststudierenden aus New York (Projekt) durchzuführen. Diese finden in englischer Sprache statt.
Eine parallele Teilnahme an den Exkursionen des Projekts "Gehen & Sehen" ist sinnvoll (aber nicht verpflichtend). In diesem Rahmen sind ausserdem mehrere Blockveranstaltungen geplant, die in Zusammenarbeit mit anderen Hochschulen stattfinden. Weitere Informationen im Seminar.
Literatur:
Anette Baldauf: Entertainment Cities. Stadtentwicklung und Unterhaltungskultur. Wien u. New York: Springer, 2008; Annette Becker, Karen Jung u. Peter Cachola Schmal (Hrsg.): New Urbanity. Die europäische Stadt im 21. Jahrhundert. DAM Frankfurt a. M. Salzburg: Anton Pustet, 2008; Luigi Benevolo: Die Geschichte der Stadt Frankfurt a. M.: Campus, 9:2007; Franz Claudius Demblin u.Walter Cernek: Die Idee der Stadt. Zur Kontinuität einer urbanen Architektur. Wien: Böhlau, 1997; Christian Emden, Catherine Keen u. David Midgley (Hrsg.): Imagining the City, Volume 1. The Art of Urban Living. Frankfurt a. M. u. a.: Peter Lang, 2006; Richard Florida: Who Is Your City? How the Creative Economy Is Making Where to Live the Most Important Decision of Your Life. New York: Basic Books, 2008; Sabrina von der Ley (Hrsg.): Megastructure Reloaded. Visionäre Stadtentwürfe der sechziger Jahre reflektiert von zeitgenössischen Künstlern. Ostfildern: Hatje Cantz, 2008; Kevin Lynch: Das Bild der Stadt. Basel: Birkhäuser 1989 [EA: Berlin: Ullstein, 1962].
Weitere Literatur wird im Seminar bekannt gegeben und im Semesterapparat zur Verfügung gestellt. Dort findet sich auch Grundlagenliteratur zu den Themen Raum, Stadt, Urbanismus, Visuelle Kultur urbaner Räume, Kunst öffentlichen Raum, Street Art u. a. m.
Hinweise:
Im Rahmen der Veranstaltung bzw. die Veranstaltung begleitend sind Ortstermine bzw. Exkursionen vorgesehen (s. Aushang).
Goethe-Universität Frankfurt am Main
Institut für Kunstpädagogik: Visuelle Kultur
[Evolution] "In Vivo" - "In Vitro".
Beobachten, Sammeln, Ausstellen, Präsentieren.
Interdisziplinäre Ansätze aus Kunst und Biologie
[zus. mit Prof. Dr. Paul W. Dierkes, Fb. 15 / Didaktik der Biowissenschaften]
Fachwissenschaftliches Seminar II
SE (2 SWS) - Di 16-18 - Raum: 206 und Ortstermine*
(* u.a. Schirn Kunsthalle, Senckenberg-Museum, Zoo Frankfurt, Grüngürtel)
L3-KU-M5 3 / L3-KU-M6 3 / L3-KU-M9 3 / L3-KU-M10 3 (3 CP)
Das Seminar lädt dazu ein, sich auf die Spuren der Evolution zu begeben: "In vivo" - also in der Natur und "am lebenden Objekt" sowie "in vitro" - also dort, wo gesammelt, präpariert und ausgestellt wird.
Aber wie lässt sich Evolution, wie lassen sich Entwicklung, Entwicklungsgeschichte und Evolutionstheorie überhaupt beobachten, sammeln, ausstellen und präsentieren? Wie haben sich Auffassungen, Ansätze, Methoden und Verfahren im Verlauf der Wissenschafts- und Kulturgeschichte verändert? Wie wirken hierbei Wissenschaft und Ästhetik ineinander - wie beeinflussen sie sich wechselseitig und wie wirkt dies wiederum auf unsere Wahrnehmung und unser Verständnis von Evolution(sgeschichte) zurück?
Diesen und weiteren Fragen wird das Seminar aus interdisziplinärer Perspektive nachgehen. Dabei wird ein Teil der Veranstaltung in Form von Ortsterminen stattfinden, die eine praxisnahe Auseinandersetzung mit Methoden und Verfahren des Sammeln, Präsentations- und Vermittlungsformen und formaten ermöglichen. Im "Darwin-Jahr" bieten zahlreiche Sonderausstellungen und präsentationen in Museen und Sammlungen reiches Anschauungs- und Diskussionsmaterial. Vorgesehen sind - neben Exkursionen ins Stadtgrün - u. a. Besuche in der Schirn Kunsthalle (Ausstellung "Darwin. Kunst und die Suche nach den Ursprüngen"), im Senckenberg-Museum sowie im Zoo sowie ggf. weitere Tagesexkursionen.
Zum Ende der Vorlesungszeit wird eine Präsentation der Ergebnisse des Seminars stattfinden.
Literatur:
Stephen T. Asma: Stuffed Animals and Pickled Heads. The Culture and Evolution of Natural History Museums. Oxford u. New York: Oxford University Press, 2001; Bodo-Michael Baumunk (Hrsg.): Darwin und Darwinismus. Eine Ausstellung zur Kultur- und Naturgeschichte. Berlin: Akademie-Vlg., 1994; Lorraine Daston u. Peter Galison: Objektivität. Frankfurt a. M.: Suhrkamp, 2007; Anke te Heesen u. Petra Lutz: Dingwelten. Das Museum als Erkenntnisort. Wien: Böhlau, 2005; Pamela Kort u. Max Hollein (Hrsg): Darwin. Kunst und die Suche nach den Ursprüngen. Köln: Wienand, 2009;Thomas P. Weber: Darwin Franz M. Wuketits: Darwin und der Darwinismus. München: Beck, 2005.
Weitere Literatur und Ressourcen werden im Seminar bekannt gegeben und im Semesterapparat verfügbar gemacht.
Goethe-Universität Frankfurt am Main
Institut für Kunstpädagogik: Visuelle Kultur
D.I.Y. : Do It Yourself-Kulturen
Interdisziplinäre Reihe
RVL / Blockveranstaltung - Sondertermine (s. Aushänge) - Raum 206 u. Halle
Geeignet für alle Fachsemester
Do-it-Yourself, kurz D.I.Y.: Selber machen hat derzeit Hochkonjunktur.
Ob in Magazinen oder in Szeneläden: Allenthalben ist Handgearbeitetem, -genähtem und -gestricktem sowie
Selbstgebasteltem in den unterschiedlichsten Formen und Formaten zu begegnen. Sogar Massenware präsentiert sich in entsprechendem
Gewand. Und auch in den Künsten ist neben einer Rückkehr zu handwerklichen Techniken und Qualitäten ein regelrechter Bastel-Boom
zu verzeichnen.
Doch was steckt hinter diesem Trend - insbesondere in einer Gesellschaft, die als Konsumkultur gilt
und in der es scheinbar alles zu kaufen gibt? Welche Bedeutung ist ihm im Bezug auf die Gegenwartskultur beizumessen?
Und welche Rolle spielt die Kunst in diesem Zusammenhang?
Im Anschluss an die (Seminar-)Veranstaltungen der vergangenen Semester ist eine Fortführung des Schwerpunkts vorgesehen.
Im Juli findet ein Workshop-Forum mit interdisziplinären (Gast-)Vorträgen statt.
Weitere Informationen zu den Terminen, Themen und Vortragenden: Siehe Aushänge.
Literatur und Materalien finden sich im Semesterapparat.
Goethe-Universität Frankfurt am Main
Institut für Kunstpädagogik: Visuelle Kultur
WORKSHOP-FORUM VISUELLE KULTUR
DIY - Re/Cycling - Re/Fashion
Blockveranstaltung - Sondertermine (s. Aushänge) - Raum 206 u. Halle
Geeignet für alle Fachsemester
Das "Workshop-Forum Visuelle Kultur" ist eine Blockveranstaltung im Unfang von 1-3 Tagen mit eingeladenen Gästen (KünstlerInnen, TheoretikerInnen und Fachleuten aus verschiedenen Praxisfeldern), die interdisziplinäre Perpsektiven und Schnittstellen zwischen disziplinären Theorien und Praktiken in den Fokus nimmt.
In jedem Semester konzentriert sich das Workshop-Forum auf ein Thema, das mit den laufenden Seminaren und Projekten in Zusammenhang steht.
Studierende und Graduierte, die an einem Projekt zum jeweiligen Themenschwerpunkt arbeiten, sind eingeladen, dieses in der Runde vorzustellen und zu diskutieren.
Das Schwerpunktthema im Sommersemester 2009 ist - in Anknüpfung an die Seminare "Do It Yourself" und "Recycling" sowie den laufenden Forschungsschwerpunkt zu DIY und Prosumer-Kulturen "Do-it-Yourself - Re/Cycling - Re/Fashion".
Weitere Informationen zu den Terminen und den Vor- und Beitragenden: Siehe Aushänge.
Literatur und Materalien finden sich im Semesterapparat.
Goethe-Universität Frankfurt am Main
Institut für Kunstpädagogik: Visuelle Kultur
GEHEN & SEHEN
Erkundungen zur Visuellen Kultur im Urbanen Raum
Projektseminar mit Tagesexkursionen
Projekttreffen in Raum 206 und Tagesexkursionen n.V. (siehe Aushänge)
Geeignet für alle Fachsemester
Fortsetzung des im Sommersemester 2008 begonnen Projektseminars (s. den Kommentar ebd.).
Ein Neueinstieg ist jederzeit möglich.
Treffen und Exkursionstermine: Siehe Aushang.
NeueinsteigerInnen sollten sich zu Beginn des Semesters in der Sprechstunde anmelden, um in den Projektverteiler aufgenommen zu werden.
Hinweise:
Im aktuellen Semester bietet sich ein paralleler Besuch des Seminars "Imag(in)ing the City - Stadt im/als Bild" an.
Im Rahmen von Projekt-Kooperationen sind zudem mehrere externe Blockeranstaltungen in Vorbereitung; weitere Informationen hierzu bei der Vorbesprechung und per Aushang bzw. über den Projektverteiler.
Literatur und Materalien finden sich im Semesterapparat.
Goethe-Universität Frankfurt am Main
Institut für Kunstpädagogik: Visuelle Kultur
Kolloquium für ExamenskandidatInnen
Kolloquium für DoktorandInnen
Einzelveranstaltungen / Blockveranstaltungen n. V.
Für die Teilnahme an den Veranstaltungen ist eine Anmeldung in der Sprechstunde erforderlich.
Die Termine werden gemeinsam festgelegt und per Rundmail sowie über Aushang bekannt gegeben.
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Lehrveranstaltungen im Wintersemester 2008/2009
- Goethe-Universität Frankfurt am Main -
Goethe-Universität Frankfurt am Main
Institut für Kunstpädagogik: Visuelle Kultur
"Ich sehe was, was du nicht siehst..."?
Bild-Lektüren zur visuellen Kultur (Neue Folge)
FOKUS: SCHATTEN-BILDER
Fachwissenschaftliche Vorlesung (mit Seminar)
V + S (2 SWS) - Mi 10-12 - Raum: 206
L2-KU-M4 3 / L5-KU-M4 3 / L3-KU-M5 3 / L3-KU-M6 3 / L3-KU-M9 (3 CP) / Belegbar ab dem 1. Semester
Mit neuen Folgen und neuen Schwerpunkten wird die Vorlesungsreihe weitergeführt - die Teilnahme im vorangegangenen Semester
ist keine Voraussetzung (aber umgekehrt auch kein Hindernis).
In Anlehnung an das bekannte Kinderspiel lädt die Veranstaltung dazu ein, das Feld der visuellen Kultur
im Spannungsfeld von Sichtbarem und Unsichtbaren zu erkunden. Ausgangspunkt ist jeweils eine gemeinsame Bildbetrachtung:
Anhand von ausgewählten "Anschauungsobjekten" aus Kunst und Wissenschaft, Populär- und Alltagskultur werden
exemplarische Sondierungen vorgenommen - und in diesem Zuge auch Grundbegriffe, Theorien und Methoden vorgestellt,
die für die Auseinandersetzung mit der visuellen Kultur von Relevanz sind.
Dabei soll es nicht nur darum gehen, mögliche Bedeutungsschichten einzelner Bilder freizulegen und im Kontext der jeweiligen
Produktions-, Publikations- und Rezeptionszusammenhänge zu erschließen.
Besonderes Interesse gilt beispielsweise auch den Austauschprozessen zwischen verschiedenen Bereichen der visuellen Kultur
und mit anderen kulturellen Feldern sowie dem historischen Horizont ästhetischer und gesellschaftlicher (Bild-)Praktiken
der Gegenwart.
Hinweise:
Literatur wird in der Vorlesung bekannt gegeben und im Semesterapparat verfügbar gemacht.
Es kann ein Leistungsschein erworben werden.
Studierenden im Grundstudium wird zusätzlich der begleitende Besuch des Proseminars "Von der Imagination zum Image.
Einführung in die Visuelle Kultur" (= entspricht dem PS "Einführung in die Literatur und die Methoden") empfohlen, in dem ein Proseminarschein erworben werden kann.
Im Rahmen der Veranstaltung bzw. die Veranstaltung begleitend sind Ortstermine bzw. Exkursionen vorgesehen (s. Aushang).
Goethe-Universität Frankfurt am Main
Institut für Kunstpädagogik: Visuelle Kultur
Von der Imagination zum Image. Einführung in die Visuelle Kultur
Fachwissenschaftliches Proseminar
P (2 SWS) - Di 14-16 - Raum: 206
L1-KU-M1 3 / L2-KU-M2 3 / L3-KU-M2 3 / L5-KU-M2 3 (3 CP)
Was versteht man eigentlich unter "visueller Kultur"?
Geht es dabei nur um Bilder? Was ist überhaupt ein Bild?
Wie hängen Vorstellung und Darstellung miteinander zusammen? Was sind "Techniken des Betrachters"?
Was bedeutet "Repräsentation"? Welche Rolle spielen Materialität und Medialität in der visuellen Kultur?
Das Seminar wird in das Gegenstandsgebiet einführen und in diesem Zuge Gelegenheit geben, sich mit Grundbegriffen und
Grundfragen vertraut zu machen, die in der Auseinandersetzung mit visueller Kultur von Bedeutung sind, sowie eine
Reihe von Methoden kennen zu lernen, mit denen sie erschlossen werden kann.
Ziel ist es nicht nur, ein theoretisches Rüstzeug für den kundigen Umgang mit visueller Kultur in ihren
vielfältigen Erscheinungsformen zu erwerben. Vielmehr geht es auch darum, in der gemeinsamen Seminararbeit
das erworbene Wissen an der Praxis zu erproben.
Hinweis:
Dieses Proseminar entspricht dem Fachwissenschaftlichen Proseminar "Einführung in die Literatur und die Methoden".
Literatur:
Nicholas Mirzoeff: Introduction into Visual Culture. London u. New York: 1999; Nicholas Mirzoeff (Hrsg.):
The Visual Culture Reader. London u. New York: Routledge: 1998; Christian Kravagna (Hrsg.):
Privileg Blick. Kritik der visuellen Kultur. Berlin: Ed. ID-Archiv, 1997; Chris Jenks (Hrsg.): Visual Culture.
London u. New York: Routledge, 1995; Jessica Evans u. Stuart Hall (Hrsg.): Visual Culture. The Reader. London: Sage, 1997;
Tom Holert (Hrsg.): Imagineering. Visuelle Kultur und Politik der Sichtbarkeit. = Jahresring, Bd. 47, Köln: Oktagon, 2000;
Gottfried Boehm (Hrsg.): Was ist ein Bild? München: Fink, 1994; Manfred Faßler: Bildlichkeit. Wien, Köln u. Weimar: Böhlau, 2002.
Goethe-Universität Frankfurt am Main
Institut für Kunstpädagogik: Visuelle Kultur
Recycling
Fachwissenschaftliches Seminar I
SE (2 SWS) - Do 12-14 - Raum: 206
L2-KU-M4 3 / L3-KU-M5 3 / L3-GR-M6 3 / L5-KU-M4 3 (3 CP)
Aus Abfall wird Kunst - in der Kunstgeschichte ist das längst ein vertrautes Prinzip: Ob Künstlerinnen und Künstler aus Fundstücken Objets Trouvés, Collagen oder Assemblagen gestalten, oder ob sie Abfall sammeln und sortieren, in Installationen einbeziehen und direkt zur Kunst erklären.
Verändert hat sich allerdings der jeweilige Kontext, in dem solche Transformationen stattfinden. In Zeiten zunehmender Rohstoffknappheit, aber auch angesichts einer allgemeinen Konsummüdigkeit sowie schmaler werdender Budgets bei vielen, die wenige Jahre zuvor noch als Teil einer kaufkräftigen Mittelschicht galten, gewinnt Recycling in vielen Bereichen des Alltags und der Kultur sichtlich an Bedeutung. Zusammen mit neuen Recycling-Politiken entwickeln sich neue Recycling-Ästhetiken; recycelt werden in diesem Zuge nicht nur Dinge und Materialien, sondern auch Medien, Techniken bzw. Technologien, Strategien und Ideen.
So sind aktuell in angewandten Feldern wie Architektur, Design und Mode "Recycling" und "Redesign" zu wichtigen Schlagwörtern geworden. Und während sich zeitgenössische Künstlerinnen und Künstler auf unterschiedliche Weise mit Recycling-Strategien und Technologien beschäftigen und in diesem Zuge auch für die Alltagspraxis taugliche Konzepte entwickeln, entwerfen Kreative aus angewandten Bereichen Projekte, die als Prototypen zugleich Kunststatus beanspruchen können. In der Alltagskultur selbst wiederum werden - unterstützt durch Netzwerke und namentlich das WWW - auf breiter Basis Informationen über Techniken und Strategien der Wiederverwertung sowie einschlägige Anregungen ausgetauscht.
Das Seminar wird dieses Feld erkunden, um verschiedene Perspektiven auf Recycling in Kunst, Kultur und Alltag in Theorie und Praxis auszuloten.
Literatur:
Michael Thompson: Die Theorie des Abfalls. Über die Schaffung und Vernichtung von Werten. Stuttgart: Klett-Cotta, 1981; Timothy Corrigan Correll u. Patrick Arthur Polk (Hrsg.): The cast-off recast. Recycling and the creative transformation of mass-produced objects. Los Angeles: UCLA Fowler Museum of Cultural History, 1999; Alexandra Palmer u. Hazel Clark (Hrsg.): Old clothes New looks. Second-hand fashion. Oxford: Berg, 2005; Lea Vergine: When Trash Becomes Art. Trash Rubbish Mongo. Mailand: Skira, 2007; John Knechtel (Hrsg.): Trash. Cambridge u. London: MIT Press, 2007.
Weitere Literatur und Ressouren werden im Seminar bekannt gegeben und im Semesterapparat zur Verfügung gestellt.
Hinweise:
Im Rahmen der Veranstaltung bzw. die Veranstaltung begleitend sind Ortstermine bzw. Exkursionen vorgesehen (s. Aushang).
Goethe-Universität Frankfurt am Main
Institut für Kunstpädagogik: Visuelle Kultur
Gehirn Be-Greifen
Interdisziplinäre Ansätze aus Kunst und Biologie
[zus. mit Prof. Dr. Paul W. Dierkes, Fb. 15 / Didaktik der Biowissenschaften]
Fachwissenschaftliches Seminar II
SE (2 SWS) - Di 16-18 - Raum: 206
L3-KU-M5 3 / L3-KU-M6 3 / L3-KU-M9 3 / L3-KU-M10 3 (3 CP)
Von der "Graue Masse" zum "Zentralen Nervensystem": Schon seit der Antike versucht der Mensch, das Gehirn zu erforschen und in seinen Funktionen zu begreifen. Die moderne Hirnforschung ist eine vergleichsweise junge Wissenschaft, in der sich in den letzten Jahrzehnten das Wissen explosionsartig entwickelt hat. Moderne neurobiologische Forschungsmethoden erlauben einen zunehmend genaueren Blick auf verschiedenste Prozesse neuronaler Verarbeitung und führen so zu neuen Anwendungsbereichen und Fragen. Diese Entwicklung nachzuvollziehen und aus der Geschichte heraus Prognosen für zukünftige Felder der Hirnforschung abzuleiten, eröffnet spannende Perspektiven.
Zunächst jedoch sind für ein näheres Be-Greifen des Gehirns grundlegende Kenntnisse über Hirnstrukturen sowie über die technischen Möglichkeiten ihrer Untersuchung wichtig. Im Lauf der Jahrhunderte haben Wissenschaftler unterschiedlicher Disziplinen hierfür die unterschiedlichsten Werkzeuge, Ansätze und Methoden entwickelt. Vom anatomischen Schnitt bis hin zu verschiedenen technologisch gestützten Verfahren spielt dabei bis heute Visualisierung und Modellierung eine zentrale Rolle.
Die Kunst hat hierzu keineswegs allein auf dem Gebiet der wissenschaftlichen Illustration und des Modellplastik ihren Beitrag geleistet. Vielmehr sind die wissenschaftlichen Verfahren der Bildgeneration, die Visualisierungstechniken und -technologien, die Darstellungsformen ebenso wie die an wissenschaftlichen Bildern vorgenommenen Lektüren als Teil jenes historischen, gesellschaftlichen und kulturellen Gefüges zu sehen, aus dem auch die Künste hervorgegangen sind. Kulturelle Sichtweisen und ästhetische Präferenzen, die in und von den Künsten mit geformt werden, haben also in vielfacher Hinsicht Einfluss auf den Erkenntnisprozess. Zudem haben zahlreiche Künstlerinnen und Künstler in Auseinandersetzung mit der Hirnforschung eigene Zugänge entwickelt und in den unterschiedlichsten Medien umgesetzt. Umgekehrt wollen manche Hirnforscher in der Kunst nicht nur Ansatzpunkte für eine direkte oder indirekte Bestätigung ihrer Theorien ausmachen, sondern auch Parallelen zu ihren Versuchen, das Gehirn zu begreifen. Und schließlich gibt es gerade in jüngerer Zeit auf dem Feld der Hirnforschung zahlreiche interdisziplinäre Projekte, in denen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gemeinsam bzw. im Austausch mit Künstlerinnen und Künstlern arbeiten.
Das Seminar will nicht nur einen Überblick über die in Wissenschaft, Kunst und Populärkultur entwickelten Perspektiven auf das Gehirn und die Hirnforschung vermitteln sowie zur Diskussion über die jeweiligen Bildproduktionen einladen.
Ziel ist es zudem, eine gemeinsame Präsentation zu erarbeiten, die zum Ende des Wintersemesters öffentlich vorgestellt werden soll.
Literatur:
Detlef B. Linke: Das Gehirn. München: C.H. Beck, 1999; Wolf Singer: Gehirn und Kognition. Heidelberg: Spektrum, 2000; Rainer Bösel: Das Gehirn. Ein Lehrbuch der funktionellen Anatomie für die Psychologie. Stuttgart: Kohlhammer, 2006; Michael I. Posner u. Markus E. Raichle: Bilder des Geistes. Hirnforscher auf den Spuren des Denkens. Heidelberg: Spektrum, 1996; Gerhard Roth: Das Gehirn und seine Wirklichkeit. Kognitive Neurobiologie und ihre philosophischen Konsequenzen. Frankfurt a M.: Suhrkamp, 1994; Olaf Breidbach: Die Materialisierung des Ichs. Zur Geschichte der Hirnforschung im 19. und 20. Jahrhundert. Frankfurt a M..: Suhrkamp, 1997; Michael Hagner: Homo cerebralis. Der Wandel vom Seelenorgan zum Gehirn. Frankfurt a M.. u. Leipzig: Insel, 2000; Stanley Finger: Origins of Neuroscience. A History of Explorations into Brain Functions. Oxford: Oxford University Press,1994; Charles G. Gross: Brain Vision Memory: Tales in the History of Neuroscience. Cambridge u. London,1999; Gehirn und Denken. Kosmos im Kopf. Ausst. Kat. Deutsches Hygiene Museum Dresden. Red. Lisa Vieth u. Brigitte Hirner. Ostfildern-Ruit: Hatje-Cantz, 2000; Caroline A. Jones u. Peter Galison (Hrsg.): Picturing Science, Producing Art. New York u. London: Routledge, 1998; Martin Kemp: Bilderwissen. Die Anschaulichkeit naturwissenschaftlicher Phänomene. Köln: DuMont, 2003; Detlef B. Linke: Kunst und Gerhirn. Die Eroberung des Unsichtbaren. Reinbek b. Hamburg, 2001; Karl Clausberg: Neuronale Kunstgeschichte. Selbstdarstellung als Gestaltungsprinzip. Wien u. New York: Springer, 1999; Barbara Maria Stafford: Echo Objects. The cognitive work of images. Chicago: University of Chicago Press, 2007; Robert-Benjamin Illing: 4000 Jahre Gehirnforschung. In: Biologie in unserer Zeit. 26:1996, 136-148; Eric Kandel et al.: Neurowissenschaften. Heidelberg: Spektrum, 1995; Eric Kandel: Auf der Suche nach dem Gedächtnis. Die Entstehung einer neuen Wissenschaft des Geistes. München: Pantheon, 2007.
Weitere Literatur und Ressourcen werden im Seminar bekannt gegeben und im Semesterapparat verfügbar gemacht.
Goethe-Universität Frankfurt am Main
Institut für Kunstpädagogik: Visuelle Kultur
D.I.Y. : Do It Yourself-Kulturen
Interdisziplinäre (Gast-)Vortragsreihe
RVL - Di 18.30 s.t. und Sondertermine (s. Aushänge) - Raum 206
Geeignet für alle Fachsemester
Do-it-Yourself, kurz D.I.Y.: Selber machen hat derzeit Hochkonjunktur.
Ob in Magazinen oder in Szeneläden: Allenthalben ist Handgearbeitetem, -genähtem und -gestricktem sowie
Selbstgebasteltem in den unterschiedlichsten Formen und Formaten zu begegnen. Sogar Massenware präsentiert sich in entsprechendem
Gewand. Und auch in den Künsten ist neben einer Rückkehr zu handwerklichen Techniken und Qualitäten ein regelrechter Bastel-Boom
zu verzeichnen.
Doch was steckt hinter diesem Trend - insbesondere in einer Gesellschaft, die als Konsumkultur gilt
und in der es scheinbar alles zu kaufen gibt? Welche Bedeutung ist ihm im Bezug auf die Gegenwartskultur beizumessen?
Und welche Rolle spielt die Kunst in diesem Zusammenhang?
Im Anschluss an das Seminar im vergangenen Sommersemester ist für das Wintersemester eine Reihe mit interdisziplinären (Gast-)Vorträgen geplant.
Weitere Informationen zu den Terminen, Themen und Vortragenden: Siehe Aushänge.
Literatur und Materalien finden sich im Semesterapparat.
Goethe-Universität Frankfurt am Main
Institut für Kunstpädagogik: Visuelle Kultur
GEHEN & SEHEN
Erkundungen zur Visuellen Kultur im Urbanen Raum
Projektseminar mit Tagesexkursionen
Projekttreffen in Raum 206 und Tagesexkursionen n.V. (siehe Aushänge)
Geeignet für alle Fachsemester
Fortsetzung des im Sommersemester 2008 begonnen Projektseminars (s. den Kommentar ebd.).
Ein Neueinstieg ist jederzeit möglich.
Treffen und Exkursionstermine: Siehe Aushang.
NeueinsteigerInnen sollten sich zu Beginn des Semesters in der Sprechstunde anmelden, um in den Projektverteiler aufgenommen zu werden.
Literatur und Materalien finden sich im Semesterapparat.
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Lehrveranstaltungen im Sommersemester 2008
- Goethe-Universität Frankfurt am Main -
Goethe-Universität Frankfurt am Main
Institut für Kunstpädagogik: Visuelle Kultur
"Ich sehe was, was du nicht siehst..."?
Bild-Lektüren zur visuellen Kultur (Neue Folge)
Fokus: LICHT-KUNST
Fachwissenschaftliche Vorlesung (mit Seminar)
V + S (2 SWS) - Mi 10-12 - Raum: 206
L2-KU-M4 3 / L5-KU-M4 3 / L3-KU-M5 3 (3 CP) / Belegbar ab dem 1. Semester
Mit neuen Folgen und neuen Schwerpunkten wird die Vorlesungsreihe weitergeführt - die Teilnahme im vorangegangenen Semester
ist keine Voraussetzung (aber umgekehrt auch kein Hindernis).
In Anlehnung an das bekannte Kinderspiel lädt die Veranstaltung dazu ein, das Feld der visuellen Kultur
im Spannungsfeld von Sichtbarem und Unsichtbaren zu erkunden. Ausgangspunkt ist jeweils eine gemeinsame Bildbetrachtung:
Anhand von ausgewählten "Anschauungsobjekten" aus Kunst und Wissenschaft, Populär- und Alltagskultur werden
exemplarische Sondierungen vorgenommen - und in diesem Zuge auch Grundbegriffe, Theorien und Methoden vorgestellt,
die für die Auseinandersetzung mit der visuellen Kultur von Relevanz sind.
Dabei soll es nicht nur darum gehen, mögliche Bedeutungsschichten einzelner Bilder freizulegen und im Kontext der jeweiligen
Produktions-, Publikations- und Rezeptionszusammenhänge zu erschließen.
Besonderes Interesse gilt beispielsweise auch den Austauschprozessen zwischen verschiedenen Bereichen der visuellen Kultur
und mit anderen kulturellen Feldern sowie dem historischen Horizont ästhetischer und gesellschaftlicher (Bild-)Praktiken
der Gegenwart.
Hinweise:
Literatur wird in der Vorlesung bekannt gegeben und im Semesterapparat verfügbar gemacht.
Es kann ein Leistungsschein erworben werden.
Studierenden im Grundstudium wird zusätzlich der begleitende Besuch des Proseminars "Von der Imagination zum Image.
Einführung in die Visuelle Kultur" empfohlen, in dem ein Proseminarschein erworben werden kann.
Goethe-Universität Frankfurt am Main
Institut für Kunstpädagogik: Visuelle Kultur
Von der Imagination zum Image. Einführung in die Visuelle Kultur
Fachwissenschaftliches Proseminar
P (2 SWS) - Di 14-16 - Raum: 206
L1-KU-M1 3 / L2-KU-M2 3 / L3-KU-M2 3 / L5-KU-M2 3 (3 CP)
Was versteht man eigentlich unter "visueller Kultur"?
Geht es dabei nur um Bilder? Was ist überhaupt ein Bild?
Wie hängen Vorstellung und Darstellung miteinander zusammen? Was sind "Techniken des Betrachters"?
Was bedeutet "Repräsentation"? Welche Rolle spielen Materialität und Medialität in der visuellen Kultur?
Das Seminar wird in das Gegenstandsgebiet einführen und in diesem Zuge Gelegenheit geben, sich mit Grundbegriffen und
Grundfragen vertraut zu machen, die in der Auseinandersetzung mit visueller Kultur von Bedeutung sind, sowie eine
Reihe von Methoden kennen zu lernen, mit denen sie erschlossen werden kann.
Ziel ist es nicht nur, ein theoretisches Rüstzeug für den kundigen Umgang mit visueller Kultur in ihren
vielfältigen Erscheinungsformen zu erwerben. Vielmehr geht es auch darum, in der gemeinsamen Seminararbeit
das erworbene Wissen an der Praxis zu erproben.
Hinweis:
Dieses Proseminar entspricht dem Fachwissenschaftlichen Proseminar "Einführung in die Literatur und die Methoden".
Literatur:
Nicholas Mirzoeff: Introduction into Visual Culture. London u. New York: 1999; Nicholas Mirzoeff (Hrsg.):
The Visual Culture Reader. London u. New York: Routledge: 1998; Christian Kravagna (Hrsg.):
Privileg Blick. Kritik der visuellen Kultur. Berlin: Ed. ID-Archiv, 1997; Chris Jenks (Hrsg.): Visual Culture.
London u. New York: Routledge, 1995; Jessica Evans u. Stuart Hall (Hrsg.): Visual Culture. The Reader. London: Sage, 1997;
Tom Holert (Hrsg.): Imagineering. Visuelle Kultur und Politik der Sichtbarkeit. = Jahresring, Bd. 47, Köln: Oktagon, 2000;
Gottfried Boehm (Hrsg.): Was ist ein Bild? München: Fink, 1994; Manfred Faßler: Bildlichkeit. Wien, Köln u. Weimar: Böhlau, 2002.
Goethe-Universität Frankfurt am Main
Institut für Kunstpädagogik: Visuelle Kultur
Das ist ja ein Ding!
Sache, Gegenstand, Objekt, Modell - Dinge in Alltagskultur, Kunst und Wissenschaft
Fachwissenschaftliches Seminar I
SE (2 SWS) - Di 16-18 - Raum: 206
L2-KU-M4 3 / L3-KU-M5 3 / L3-GR-M6 3 / L5-KU-M4 3 (3 CP)
Täglich haben wir mit den unterschiedlichsten Dingen zu tun. Einige beachten wir kaum, anderen widmen wir größte Aufmerksamkeit.
Manche benutzen wir mit großer Selbstverständlichkeit, andere behandeln wir auf besondere Art und Weise.
Wir entwerfen neue Objekte und werfen alte weg, wir spielen mit Sachen, lernen von Modellen,
sammeln Gegenstände und betrachten sie als Kunstobjekte.
Aber was ist eigentlich ein Ding - und was zeichnet bestimmte Dinge gegenüber anderen aus? Was treibt den Menschen dazu,
bestimmte Gegenstände zu sammeln, zu archivieren und in besonderer Weise zu präsentieren? Was führt ihn dazu,
neue Objekte zu entwerfen und alte zu verwerfen? Wie muss ein Gegenstand beschaffen sein, um als Modell zu
funktionieren? Wann wird er zum Fetisch? Und wie wird ein Objekt, beispielsweise als Ready Made oder Objet trouvé,
zum Objekt der Kunst?
Mit diesen und weiteren Fragen wird sich das Seminar anhand von Dingen aus Alltagskultur,
Kunst und Wissenschaft beschäftigen. Im Zuge der Auseinandersetzung mit ausgewählten Gegenständen aus
unterschiedlichen Feldern der Künste, der Pop- und Alltagkultur und des Design sowie der Wissenschaft
sollen verschiedene methodische Ansätze und Theorien zur Diskussion gestellt werden.
Hierfür bieten sich auch gemeinsame Ortstermine in Sammlungen und in Ausstellungen an.
In Verbindung mit dem Seminar werden Tagesexkursionen angeboten. Bitte beachten Sie dazu die Aushänge.
Literatur:
Willy Rotzler: Objekt-Kunst. Köln: DuMont, 1972; Donald A. Norman: Dinge des Alltags, Frankfurt u. a.: Campus, 1989;
Henry Petroski: The evolution of useful things, New York 1992; Joachim Kallinich (Hrsg.): Botschaft der Dinge. Heidelberg: Braus 2003;
Vilem Flusser: Dinge und Undinge, München: Hanser, 1993; Karl-Heinz Kohl: Die Macht der Dinge. Geschichte und
Theorie sakraler Objekte, München: Beck 2003; Lorraine Daston (Hrsg.): Thinks that Talk. Object lessons from art
and science. New York: Zone Books, 2004; Lorraine Daston u. Peter Galison: Objectivity. New York: Zone Books, 2007
[dtsch. Übs.: Objektivität. Frankfurt a. M.: Suhrkamp, 2007]; Katharina Ferus u. a. (Hrsg):
"Die Tücke des Objekts". Vom Umgang mit Dingen. Berlin: Reimer, 2008.
Weitere Literatur wird im Seminar bekannt gegeben und im Semesterapparat verfügbar gemacht.
Goethe-Universität Frankfurt am Main
Institut für Kunstpädagogik: Visuelle Kultur
Do It Yourself!
Heimwerken und Handarbeit - Alltagskultur und Kunst, Tradition und Trend
Fachwissenschaftliches Seminar II
SE (2 SWS) - Do 14-16 - Raum: 206
L3-KU-M5 3 / L3-KU-M6a 3 / L3-KU-M9a 3 / L3-KU-M10 3 (3 CP)
Do It Yourself: Selber machen hat derzeit Hochkonjunktur.
Ob in Magazinen oder in Szeneläden: Allenthalben ist Handgearbeitetem, -genähtem und -gestricktem sowie
Selbstgebasteltem in den unterschiedlichsten Formen und Formaten zu begegnen. Sogar Massenware präsentiert sich in entsprechendem
Gewand. Und auch in den Künsten ist neben einer Rückkehr zu handwerklichen Techniken und Qualitäten ein regelrechter Bastel-Boom
zu verzeichnen.
Doch was steckt hinter diesem Trend - insbesondere in einer Gesellschaft, die als Konsumkultur gilt
und in der es scheinbar alles zu kaufen gibt? Welche Bedeutung ist ihm im Bezug auf die Gegenwartskultur beizumessen?
Und welche Rolle spielt die Kunst in diesem Zusammenhang?
Um diesen Fragen nachzugehen, wird sich das Seminar sowohl mit den historischen Hintergründen von
DIY, Heimwerken und Handarbeit als mit verschiedenen Typen von "Do-it-Yourself"-Kulturen in Geschichte und Gegenwart,
ihrem jeweiligen Selbstverständnis, ihren Ästhetiken, Techniken, Strategien und Zielen, ihren Ökonomien und ihren
gesellschaftlichen Kontexten beschäftigen. Interessieren werden dabei nicht nur Produktionszusammenhänge und
Produktionen von Gebrauchsgegenständen, Kleidung und Schmuck über Musik, Zines, Videos bis zur Kunst,
sondern auch die Spannungsfelder wie Alltagskultur, Design und Kunst; Konsum- und Protestkulturen;
Materialität und Medialität u .a .m., in denen diese zu verorten sind.
Neben der Auseinandersetzung mit kunst- und kulturwissenschaftlichen Theorien bieten sich im Rahmen
einer Erkundung des Feldes auch verschiedene Ansatzpunkte für praxisnahe Feldforschung an.
Literatur:
Amy Spencer: DIY. The Rise of Lo-fi Culture. London: Marion Boyars, 2005; Andreas Broeckmann u. Susanne Jaschko (Hrsg.):
do it yourself! Kunst und digitale Medien. Software - Partizipation - Distribution. Berlin: transmediale, 2001;
C6 (Hrsg.): DIY, London: mute POD, 2006; Shoshana Berger u. a.: ReadyMade. How to make (almost) everything. New York: Clarkson Potter, 2005;
Richard Florida; The Rise of the Creative Class. And How It's Transforming Work, Leisure, Community and Everyday Life,
New York: Basic Books, 2002; Joseph Heath u. Andrew Potter: Konsumrebellen. Der Mythos der Gegenkultur.
Berlin: Rogner & Bernhard, 2005.
Weitere Literatur und Ressourcen werden im Seminar bekannt gegeben und im Semesterapparat sowie im Seminar-Wiki verfügbar
gemacht.
Goethe-Universität Frankfurt am Main
Institut für Kunstpädagogik: Visuelle Kultur
GEHEN & SEHEN
Erkundungen zur Visuellen Kultur im Urbanen Raum
Projektseminar mit Tagesexkursionen
Projekttreffen in Raum 206 und Tagesexkursionen n.V. (siehe Aushänge)
Geeignet für alle Fachsemester
GEHEN & SEHEN ist ein Projektseminar mit (Tages-)Exkursionen in Form von Stadtspaziergängen in Frankfurt, Offenbach und weiteren Städten des Rhein-Main-Gebiets (Wiesbaden, Darmstadt, Mainz...), die eine Erkundung der visuellen Kultur im urbanen Raum zum Ziel haben. Das Format nimmt bewusst auf eine traditionelle Kulturpraxis Bezug, für die sich kaum zufällig seit der frühen Moderne auch zahlreiche KünstlerInnen und Künstlergruppen interessiert haben - prominent etwa die Situationisten, deren "Techniken" des "Umherschweifens" und der "psychogeographischen Spaziergänge" gerade in jüngerer Zeit in verschiedenen Kontexten eine Renaissance erfahren.
Welche Orte würde ich einem Gast zeigen, der sich nicht nur für "Sehenswürdigkeiten" im klassischen Sinne interessiert? Welche wollte ich mir selbst schon längst einmal genauer ansehen? Wie bilden sich in Wandel befindlichen Relationen zwischen "privaten" und "öffentlichen" Räumen, zwischen individuellen und gemeinschaftlichen Sphären ab?
Wie verändern gesellschaftliche und ökonomische Prozesse das Stadtbild und den Lebensraum Stadt? Wie funktionieren Orte der Kunst und der Kultur in diesem Kontext? Welche Spielräume gibt es für welche Gestaltungsinteressen? Was wären Nicht-Orte? Wie sehen Frankfurts "Park Fictions" aus? Wuchert unter dem Pflaster noch irgendwo der Strand?
Fragen wie diese können als Leitfragen einer "Routenplanung" für die Stadtspaziergänge dienen - und auf diesen selbst zum gezielten Ab- bzw. freien Umherschweifen einladen.
Stadtspaziergänge bringen nicht nur den Körper, sondern auch das Denken in Bewegung. In diesem Sinne sollen die Stationen für Diskussionen genutzt werden, aus denen sich gegebenenfalls weitere Projekte entwickeln lassen.
Museen, Galerien und "Off-Spaces", Kunst im öffentlichen Raum, Kulturdenkmäler und historische Orte werden dabei keineswegs "übergangen". Sie stellen ebenso potentielle Stationen dar wie "Unorte" und Nicht-Orte; umgekehrt können sich Spuren des Alltags und Zufallsfunde am Wegesrand mitunter als ebenso interessant erweisen wie markante architektonische Konstellationen und städtebau-politisch relevante Situationen.
Literatur:
Marc Augé: Orte und Nicht-Orte. Frankfurt a M.: Fischer, 1994; Lucius Burkhardt: Warum ist Landschaft schön? Die Spaziergangswissenschaft. Berlin: Martin Schmitz, 2006; Karen Franck u. Quentin Stevens (Hrsg.): Loose Space. Possibilty and Diversity in Urban Life, London: Routledge, 2007; Katja Kupfer u. Christoph Schröder: Unsere Stadt. Frankfurt in vier Spaziergängen. Frankfurt a. M.: Heinrich & Hahn, 2007; Roberto Ohrt (Hrsg.): Das Grosse Spiel. Situationisten zwischen Gesellschaft und Kunst. Hamburg: Ed. Nautilus, 2000.
Weitere Literatur und Ressourcen werden im Semesterapparat verfügbar gemacht.
Dort findet sich auch Grundlagenliteratur zu Themen wie Raum, Stadt, Urbanismus, Visuelle Kultur urbaner Räume, Kunst öffentlichen Raum, Street Art u.a.m.
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Lehrveranstaltungen im Wintersemester 2007/2008
- Johann Wolfgang Goethe Universität Frankfurt am Main -
Johann Wolfgang Goethe Universität Frankfurt am Main
Institut für Kunstpädagogik: Visuelle Kultur
"Ich sehe was, was du nicht siehst..."?
Bild-Lektüren zur visuellen Kultur
Fokus: CAMOUFLAGE
Fachwissenschaftliche Vorlesung (mit Seminar)
V (+ S); 2 SWS; Mi 10:00 - 12:00; Raum 206
L2-KU-M4 3 / L5-KU-M4 3 / L3-KU-M5 3 (3 CP)
In Anlehnung an das bekannte Kinderspiel lädt die Vorlesung dazu ein, das Feld der visuellen Kultur im Spannungsfeld von
Sichtbarem und Unsichtbaren zu erkunden. Ausgangspunkt ist jeweils eine gemeinsame Bildbetrachtung: Anhand von ausgewählten
"Anschauungsobjekten" aus Kunst und Wissenschaft, Populär- und Alltagskultur werden exemplarische Sondierungen vorgenommen -
und in diesem Zuge auch Grundbegriffe, Theorien und Methoden vorgestellt, die für die Auseinandersetzung mit der visuellen
Kultur von Relevanz sind.
Dabei soll es nicht nur darum gehen, mögliche Bedeutungsschichten einzelner Bilder freizulegen und im Kontext
der jeweiligen Produktions-, Publikations- und Rezeptionszusammenhänge zu erschließen. Besonderes Interesse wird auch den
Austauschprozessen zwischen verschiedenen Bereichen der visuellen Kultur und mit anderen kulturellen Feldern sowie dem
historischen Horizont ästhetischer und gesellschaftlicher (Bild-)Praktiken der Gegenwart gelten.
Literatur wird in der Vorlesung angegeben.
Hinweise:
Literatur wird in der Vorlesung bekannt gegeben.
Es kann ein Leistungsschein erworben werden.
Studierenden im Grundstudium wird zusätzlich der begleitende Besuch des Proseminars "Von der Imagination zum Image.
Einführung in die Visuelle Kultur" empfohlen, in dem ein Proseminarschein erworben werden kann.
Zur Veranstaltung wird ein Wiki angeboten; Zugang siehe Aushang (sowie demnächst an dieser Stelle).
Johann Wolfgang Goethe Universität Frankfurt am Main
Institut für Kunstpädagogik: Visuelle Kultur
Von der Imagination zum Image. Einführung in die Visuelle Kultur
Fachwissenschaftliches Proseminar
P (2 SWS) - (Fachwissenschaftliches Proseminar) - Di 14-16 - Raum: 206
L1-KU-M1 3 / L2-KU-M2 3 / L3-KU-M2 3 / L5-KU-M4 3 (3 CP)
Was versteht man eigentlich unter "visueller Kultur"? Geht es dabei nur um Bilder? Was ist überhaupt ein Bild?
Wie hängen Vorstellung und Darstellung miteinander zusammen? Was sind "Techniken des Betrachters"?
Was bedeutet "Repräsentation"? Welche Rolle spielen Materialität und Medialität in der visuellen Kultur?
Das Seminar wird in das Gegenstandsgebiet einführen und in diesem Zuge Gelegenheit geben, sich mit Grundbegriffen und
Grundfragen vertraut zu machen, die in der Auseinandersetzung mit visueller Kultur von Bedeutung sind, sowie eine
Reihe von Methoden kennen zu lernen, mit denen sie erschlossen werden kann.
Ziel ist es nicht nur, ein theoretisches Rüstzeug für den kundigen Umgang mit visueller Kultur in ihren
vielfältigen Erscheinungsformen zu erwerben. Vielmehr geht es auch darum, in der gemeinsamen Seminararbeit
das erworbene Wissen an der Praxis zu erproben.
Literatur:
Nicholas Mirzoeff: Introduction into Visual Culture. London u. New York: 1999; Nicholas Mirzoeff (Hrsg.):
The Visual Culture Reader. London u. New York: Routledge: 1998; Christian Kravagna (Hrsg.):
Privileg Blick. Kritik der visuellen Kultur. Berlin: Ed. ID-Archiv, 1997; Chris Jenks (Hrsg.): Visual Culture.
London u. New York: Routledge, 1995; Jessica Evans u. Stuart Hall (Hrsg.): Visual Culture. The Reader. London: Sage, 1997;
Tom Holert (Hrsg.): Imagineering. Visuelle Kultur und Politik der Sichtbarkeit. = Jahresring, Bd. 47, Köln: Oktagon, 2000;
Gottfried Boehm (Hrsg.): Was ist ein Bild? München: Fink, 1994; Manfred Faßler: Bildlichkeit. Wien, Köln u. Weimar: Böhlau, 2002.
Weitere Literatur wird im Seminar bekannt gegeben.
Zur Veranstaltung wird ein Wiki angeboten; Zugang siehe Aushang (sowie demnächst an dieser Stelle).
Johann Wolfgang Goethe Universität Frankfurt am Main
Institut für Kunstpädagogik: Visuelle Kultur
Wenn eins zum andern kommt:
Collage, Assemblage, Montage, Bricolage, Sampling
Fachwissenschaftliches Seminar I
S (2 SWS) - Di 16-18 - Raum: 206
L2-KU-M4 3 / L3-KU-M5 3 / L3-GR-M6 3 / L5-KU-M4 3 (3 CP)
Collage, Assemblage, Montage, Bricolage, Sampling: Verfahren, bei denen vorgefundene Elemente zu etwas Neuem zusammengefügt
werden, spielen nicht nur in der Kunst eine zentrale Rolle. Auch insgesamt sind sie mittlerweile zu Kulturtechniken von
zentraler Bedeutung aufgerückt. Dass "das Ganze immer mehr als die Summe der Teile" ist, mag zwar als Binsenweisheit
durchgehen. Aber wie funktionieren zusammengesetzte Bilder eigentlich genau? Inwiefern unterschieden sich die
kombinatorischen Verfahren hinsichtlich ihres Umgangs mit dem Ausgangsmaterial, ihrer Techniken, ihrer Ziele
und ihrer Effekte? In welchen kulturellen Feldern kommen sie bevorzugt zur Anwendung? Welche Bedeutung kommt
ihnen als ästhetische und als gesellschaftliche Praxis zu? Wie sind sie kunst- und kulturhistorisch zu verorten?
Mit diesen und weiteren Fragen wird sich das Seminar beschäftigen. Im Zuge der Auseinandersetzung mit
ausgewählten Arbeitsbeispielen aus unterschiedlichen Feldern der Künste, der Pop- und Alltagkultur sowie der
Wissenschaft sollen verschiedene methodische Ansätze und Theorien zur Diskussion gestellt werden. Mit Blick auf
aktuelle Anwendungen im Bereich der digitalen Medien werden zudem auch die Rechtsverhältnisse thematisiert, die
in diesem Bereich eine tragende Rolle spielen.
Literatur:
Herta Wescher: Die Collage. Köln: DuMont, 1968; Diane Waldman: Collage und Objektkunst vom Kubismus bis heute.
Köln: DuMont, 1993 [Dk 245]; Brandon Taylor: Collage. The Making of Modern Art. London: Thames & Hudson, 2004;
Annegret Jürgens-Kirchhoff: Technik und Tendenz der Montage in der Kunst des 20. Jahrhunderts. Giessen: anabas, 1984;
Dawn Ades: Photomontage. London: Thames & Hudson, 1986; Diedrich Diederichsen: Montage / Sampling / Morphing.
In: www.medienkunstnetz.de; Lev Manovich: White Cube Black Box. Berlin: Merve, 2005.
Weitere Literatur wird im Seminar bekannt gegeben.
Zur Veranstaltung wird ein Wiki angeboten; Zugang siehe Aushang (sowie demnächst an dieser Stelle).
Johann Wolfgang Goethe Universität Frankfurt am Main
Institut für Kunstpädagogik: Visuelle Kultur
Ganz automatisch genial? Kunst-Maschinen
Fachwissenschaftliches Seminar II
SE (2 SWS) - Do 14-16 - Raum: 212
L3-KU-M5 3 / L3-KU-M6a 3 / L3-KU-M9a 3 / L3-KU-M10 3 (3 CP)
Die Kulturgeschichte ist reich an kunstvollen Maschinen und Automatenkonstruktionen - darunter auch solchen,
die künstlerische Tätigkeiten des Menschen imitieren bzw. selbsttätig Bildwerke oder Objekte produzieren.
Während solche Maschinen - zumal wenn sie von Künstlern konstruiert wurden - ohne weiteres der Kunst oder mindestens
dem Kunsthandwerk zugeschlagen werden, gilt das noch lange nicht für ihre Elaborate. Entscheidend ist hier das Kriterium der
Autorschaft.
Allerdings ist es alles andere als ungewöhnlich, dass sich Künstlerinnen und Künstler bei
ihrer Arbeit technischer Apparaturen und automatisierter Prozesse bedienen - und gerade seit
Beginn der Moderne hat es zahlreiche Versuche gegeben, auf diesem Wege auch die traditionelle Autorschaftsposition zu
unterlaufen. Doch wie ernst ist es eigentlich zu nehmen, wenn ein Künstler wie Warhol behauptet, er wolle (wie)
eine Maschine sein? Und wäre vor dem Hintergrund entsprechender Positionierungen auch eine Neubewertung "automatischer
Kunstproduktion" vorzunehmen?
Das Seminar wird dieses Spannungsfeld genauer untersuchen. Die Ausstellung "Kunstmaschinen - Maschinenkunst"
(Schirn Kunsthalle Frankfurt, 18. 10. 2007 bis 27. 01. 2008) bietet reiches Anschauungsmaterial zum Thema,
so dass die Seminararbeit nicht nur auf der Basis ausgewählter theoretischer Texte und Bildquellen, sondern auch
in direkt am Gegenstand stattfinden kann.
Literatur:
Andreas Mayer u. Alexander Metraux: Kunstmaschinen und Maschinenkunst. In: dies. (Hrsg.): Kunstmaschinen.
Spielräume des Sehens zwischen Wissenschaft und Ästhetik. Frankfurt a. M.: Fischer, 2005, S. 7-23;
Kunstmaschinen - Maschinenkunst. Bearb. Katharina Dohm u. Heinz Stahlhut. Ausst.-Kat. Schirn Kunsthalle
Frankfurt a. M. Heidelberg: Kehrer, 2007 (im Erscheinen); Roger Behrens: Maschinenkunst. Maastricht 1996;
Hans Ulrich Reck/Harald Szeemann (Hrsg.): Junggesellenmaschinen. Erw. Neuausgabe. Wien u. New York: Springer, 1999;
Dieter Mersch: Kunstmaschinen. Zur Mechanisierung von Kreativität. In: Gerhard Gamm u. Andreas Hetzel (Hrsg.):
Unbestimmbarkeitssignaturen der Technik. Bielefeld: [transcript], 2005, S. 149-168.
Weitere Literatur wird im Seminar bekannt gegeben.
Zur Veranstaltung wird ein Wiki angeboten; Zugang siehe Aushang (sowie demnächst an dieser Stelle).
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Lehraufträge & Gastdozenturen im Sommersemester 2007
- Johann Wolfgang Goethe Universität Frankfurt am Main -
Johann Wolfgang Goethe Universität Frankfurt am Main
Institut für Kunstpädagogik
Pimp My Style!
Accessoires und Schmuck in Jugendkulturen. Ego-Designs, Zeichen der Zugehörigkeit
Fachwissenschaftliches Seminar (i. Za. mit Prof. Dr. Birgit Richard)
S; 2 SWS; Di 14:00 - 16:00, ab 24.04.2007
In Jugend- und Subkulturen spielt das "Drum und Dran" eine entscheidende Rolle. Nicht nur über die Kleidung, sondern auch über Schmuck und
Accessoires werden Signale der Positionierung gesetzt: Ego-Designs, die zugleich als Zeichen der Zugehörigkeit bzw. der Abgrenzung fungieren können.
Stil zu zeigen bzw. "stylish" zu sein ist nicht allein eine Frage von Mode, sondern auch ein Modus sozialer Kommunikation –
und auf beiden Ebenen erweisen sich Details als entscheidend.
Material- und Gebrauchswert sind dabei oft von untergeordneter Bedeutung: Viel wichtiger kann es sein, die richtigen Marken,
die coolsten Designer zu kennen und sich beispielsweise angesagte Gadgets in Kleinstauflage leisten zu können.
Wo allerdings der Geldbeutel und/oder der Schulterschluss mit der Peer-Group zum Kauf von Kleidung von der Stange verpflichten, ist
umso mehr Phantasie im Detail gefragt. T-Shirt Prints, Aufnäher und Badges etwa bieten ein breites Spektrum von Gestaltungsmöglichkeiten –
und zwar auch für eigene Designs, mit denen kommerziellen Angeboten dezidiert eine Do-It-Yourself-Kultur entgegen gesetzt wird.
Umgekehrt zeigt sich gerade im Bereich Schmuck und Accessoires, dass Strategien der Aneignung, Umwertung und Rekombination von
Codes auf beiden Seiten gleichermassen funktionieren.
Das am Institut für Kunstpädagogik angesiedelte Jugendkulturarchiv bietet reiches Material, um dieses Feld am Gegenstand zu untersuchen: Seine Bestände umfassen u. a. T-Shirts, Caps, Gürtel, Taschen, Schmuck und andere Accessoires, die im Rahmen des Seminars beispielhaft aufgearbeitet, aber natürlich auch zum Ausgangspunkt für weiterführende Recherchen und Reflexionen werden sollen.
Zum Semesterbeginn wird hierfür u. a. auch ein Weblog zur Verfügung stehen.
Literatur zur Einführung:
Malcolm Barnard: Fashion as Communication. London 2002; Dick Hebdige: Subculture. The meaning of style. London/New York 1981; R. Hitzler/Th. Bucher/A. Niederbacher: Leben in Szenen. Formen jugendlicher Vergemeinschaftung heute, Opladen 1981; David Muggleton: Inside subculture. The postmodern meaning of style. New York 2000; Ted Polhemus: The Customized Body, London 2000; Birgit Richard (Hrsg.): Hüllen des Selbst. Mode als ästhetisch-medialer Komplex. = Kunstforum International, Bd. 141, 2004.
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Lehrveranstaltungen im Wintersemester 2006/2007
- Johann Wolfgang Goethe Universität Frankfurt am Main - Universität Freiburg -
Johann Wolfgang Goethe Universität Frankfurt am Main
Institut für Kunstpädagogik
Das aktive Archiv: Jugendkulturen off- und online
Customize it! (No) Logos, Re-Branding, Prosumer Culture
Fachwissenschaftliches Seminar
S; 2 SWS; Di, 14:00 - 16:00, ab 24.10.2006
Customize it! Dieses Motto wird seit einiger Zeit bevorzugt von Turnschuh-, T Shirt- und Gadget-Herstellern ausgegeben, um ihre Produkte umso einträglicher an Mann und Frau zu bringen. Massenware erhält dadurch das Flair von Individualität und Exklusivität - anders als bei Editionen muss man aber nicht unbedingt teure DesignerInnen engagieren und erhöht zugleich die persönliche Kundenbindung.
Was Firmen erst in den letzten Jahren für sich entdeckt haben, ist in Jugend- und Subkulturen schon lange ein bewährtes Prinzip. Und zudem eines, das über die persönliche Aneignung hinaus auch ein breites Spektrum von Kreativität bis hin zu Kritik an und Subversion von Marken und deren Vermarktungsstrategien eröffnet.
Das am Institut für Kunstpädagogik angesiedelte Jugendkulturarchiv bietet reiches Material, um dieses Spannungsfeld am Gegenstand zu untersuchen: Mode, Accessoires, Gadgets und andere Gegenstände, die nicht zuletzt auch belegen können, wie sich unterschiedlich sich Strategien im Umgang mit Marken, Logos und Labels in verschiedenen Jugendkulturen artikulieren und über die Zeit hinweg entwickeln.
Im Rahmen des Seminars soll es daher einerseits gezielt in seinen Beständen genutzt und aufgearbeitet, andererseits aber auch um digitale Ressourcen erweitert werden.
Das Seminar findet in Form eines "Blendend Learning", d.h. in Präsenz- und online-Modulen statt. Besondere Computerkenntnisse werden jedoch nicht vorausgesetzt.
Literatur zur Einführung:
Heike Jenß: Customize Me! Anmerkungen zur Massenindividualisierung in der Mode. In: Schönheit der Uniformität. Körper, Kleidung, Medien, Hrsg. Gabriele Mentges u. Birgit Richard, Frankfurt am Main 2005, S. 199-219
Naomi Klein: No logo! Der Kampf der Global Players um Marktmacht. Ein Spiel mit vielen Verlierern und wenigen Gewinnern, München 2001
Birgit Richard: Logomanie und Markenhopping. Strategien der Verkürzung und Konservierung des Flüchtigen. In: Haltbar bis... immer schneller, Ausstellungskatalog Kunsthalle Krems, Hrsg. Ulrich Marchsteiner, Köln 1999, S. 60-67
Die Hüllen des Selbst. Mode als ästhetisch-medialer Komplex, Hrsg. Birgit Richard, Kunstforum International, Band 141, Juni-September 1998
Weitere Literatur und Links zu online-Ressourcen folgen im Seminar.
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Universität Freiburg i. Brsg.
Fachübergreifende Lehrveranstaltung
Cyborg-Entomologie
Insektenkunde zwischen Science und Fiction
Blocklehrveranstaltung (Vorlesung und Workshop)
09. 12. / 10. 12. 2006
Mit Insekten, so sollte man meinen, haben Menschen eher wenig gemein. Hier das viergliedrige Säugetier, dort das sechsgliedrige Kerbtier mit dem chitingepanzerten Leib.
Aus Menschenperspektive handelt es sich bei Insekten entweder um Nützlinge oder um Schädlinge - in jedem Fall aber um "die Anderen". Fremde und etwas seltsame Wesen, die faszinieren oder Ekel hervorrufen.
Wohl gerade deshalb sind Insekten jedoch auch seit je ein kulturelle Projektionsfläche, die auf vielfältige Weise bespielt werden kann und je nach den historischen, ethischen, ästhetischen und politischen Interessen, die den Projektionen zu Grunde liegen, auch sehr unterschiedlich gestaltet wird.
Auch sind es sowohl einzelne Insektenarten, die bevorzugt solchen Projektionen unterliegen - allen voran jene, mit denen den Menschen ein spezifisches Verhältnis verbindet -
als auch spezifische Charakteristika, Eigenschaften und Verhaltensweisen, die besonders zu interessieren scheinen, wobei das einzelne Insekt ebenso wie ein ganzes Insektenvolk ins Visier geraten kann.
Gerade in jüngerer Zeit ist nun zu beobachten, dass der Entomologie - also der Insektenkunde - sowie Insekten allgemein, und zwar allen voran den staatenbildenden Insekten wie Bienen und Ameisen,
auch seitens der populären Medien ein verstärktes Interesse entgegen gebracht wird. Im Hintergrund stehen dabei Entwicklungen im Bereich der Informations- und Biotechnologien,
deren Konsequenzen Donna Haraway bereits Mitte der achtziger Jahre in zwei zentrale Paradigmen gefasst hat:
Den "Zusammenbruch entscheidender Grenzziehungen" - derjenigen nämlich zwischen Mensch und Maschine sowie derjenigen zwischen Mensch und Tier -
und die "Übersetzung der Welt in ein Kodierungsproblem".
Aufwallendem Unbehagen schallt die Parole entgegen: Widerstand ist zwecklos! Liebe die Maschine, das Tier, das Alien in Dir!
Gleichwohl bleibt die Botschaft ambivalent. Während nämlich einerseits die Möglichkeit in Aussicht gestellt wird, von der Insektenwelt nicht nur mittelbar zu lernen,
sondern auch mit Hilfe neuer Technologien bestimmte Fähigkeiten direkt zu implementieren, begegnen anderseits einschlägig von Insektoidem affizierte Horror- und Science Fiction-Phantasien.
Bei näherer Betrachtung der Bilder, über die die entsprechenden Vorstellungen kommuniziert werden, erweist sich zudem, dass sowohl die positiven Utopien als auch die Dystopien seltsam vertraut erscheinen.
Inwieweit handelt es sich hier also wirklich um fundamentale Veränderungen?
Diesen Komplex wird die zweitägige Block-Lehrveranstaltung sowohl in seinen gegenwärtigen Konturen
als auch im Hinblick auf seine kultur- und wissenschaftsgeschichtlichen Fundamente näher zu fassen versuchen.
Während am ersten Tag der Weg "Von der Alien-Anthropologie zur CyBorg-Entomologie" eingeschlagen werden soll,
wird es am zweiten Tag um einen vertiefenden Blick auf das spezifische Interesse an staatenbildenden Insekten gehen.
Wenn bereits am ersten Tag Fragestellungen und Perspektiven der Gender Studies eine wichtige Rolle spielen, so sollen am zweiten
mit den "Königinnen" und ihrem Hofstaat insbesondere jene geschlechtsbezogenen Phantasmen in den Mittelpunkt rücken,
welche nicht etwa nur populäre Vorstellungen seit je entscheidend mitbestimmen, sondern durchaus auch der Entomologie ihren Stempel aufgeprägt haben.
Die Block-Lehrveranstaltung besteht aus mehreren Einheiten, die jeweils von einem einführenden Vortrag bzw. einer Vorlesung eingeleitet werden. Im Anschluss besteht dann jeweils die Möglichkeit, die vorgestellten Thesen und Inhalte anhand von mitgebrachtem Material sowie unter Einbezug weiterer theoretischer Positionen vertiefend zu diskutieren.
Das Einbringen eigener Arbeiten und Projekte mit Bezug zum Spannungsfeld Technoscience, Kultur- und Wissenschaftsgeschichte und Gender Studies, die vor- und zur Diskussion gestellt werden können, ist dabei willkommen; idealerweise sollte jedoch im Vorfeld Kontakt zur Dozentin aufgenommen werden (Kontaktadresse s. unten).
Allen TeilnehmerInnen sollte Donna Haraways "Manifesto for Cyborgs" bekannt sein; eine weiterführende Kenntnis von Grundlagentexten zur feministischen Wissenschaftsgeschichte u. -kritik sowie allgemein zur Wissenschaftsgeschichte ist von Vorteil, aber keine Teilnahmevoraussetzung. Weitere Literaturhinweise werden ebenso wie Veranstaltungsort und -zeiten im Vorfeld per Aushang angegeben.
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Lehrveranstaltungen im Sommersemester 2006
- Johann Wolfgang Goethe Universität Frankfurt am Main -
Johann Wolfgang Goethe Universität Frankfurt am Main
Institut für Kunstpädagogik
Blog-Kult(uren)
Bloggen zwischen Kulturproduktion und Kulturvermittlung
Doppelveranstaltung (Fachwissenschaftliches Seminar und Übung, 4-stündig)
S/UE; 4 SWS; Mo, 14:00 - 18:00, Studio; ab 24.4.2006
Weblogs - kurz: Blogs - sind mittlerweile aus der Netzkultur nicht mehr wegzudenken. Das Spektrum reicht vom persönlichen Tagebuch bis hin zu professionellen journalistischen Beiträgen; kaum ein Thema, zu dem sich nicht ein Blog auffinden liesse. Kein Zweifel: Blogs sind Kult - aber in welchem Verhältnis stehen Blog-Kulturen zu anderen Feldern kultureller Produktion und ihren Medien?
Einführend wird sich das Seminar zunächst für die Konturen der aktuellen Blog-Kultur(en) interessieren: Wie sehen Blogs aus, wie funktionieren sie - und welche Rolle kommt ihnen nicht nur innerhalb des Netzes, sondern in verschiedenen Öffentlichkeiten zu?
Im Mittelpunkt werden dann Blogs als Orte und Medien der Kulturproduktion und -vermittlung stehen. Wie sind verschiedene kulturelle Szenen in Blogs repräsentiert? Welche Rolle spielen Blogs für diese Szenen? Was können Blogs hier über die Selbstdarstellung und den Austausch innerhalb einer Community hinaus leisten? Unter welchen Voraussetzungen stellen sie geeignete Werkzeuge für Kulturproduktion und Kulturvermittlung dar?
Diesen Fragen soll im Seminar nicht nur anhand von exemplarischen Analysen nachgegangen werden. Vielmehr wird es auch darum gehen, sich im Rahmen der Übung praxisorientiert mit Bloggen, Blogs und Blog-Kultur auseinanderzusetzen - in eigenen Blogs oder im Seminarblog "Blogkult(uren)".
Literatur zur Einführung:
Jan Schmidt: Weblogs, Konstanz: UVK, 2006
Erik Möller: Die heimliche Medienrevolution. Wie Weblogs, Wikis und freie Software die Welt verändern, Hannover: Heise, 2005
Online-Communities, Weblogs und die soziale Rückeroberung des Netzes, Hrsg. Christian Pahl u.a., Graz: Nausner & Nausner, 2003
Don Alphonso/Kai Pahl: Blogs! Text und Form im Internet, Berlin: Schwarzkopf & Schwarzkopf, 2003
Online-Quellen:
Blog-Talks 1.0 und 2.0, Hrsg. Thomas N. Burg, http://wiki.randgaenge.net/BlogTalks/
Blog Initiative Germany http://www.bloginitiativegermany.de/
Seth Goldin: Who's There? (2005) http://sethgodin.typepad.com/seths_blog/2005/09/whos_there_the_.html
Handbook for Bloggers and Cyber-Dissidents, Hrsg. Reporters Without Borders, (2005) http://thewall.civiblog.org/rsf/
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Lehrveranstaltungen im Wintersemester 2005/2006
Universität Basel
Institut für Medienwissenschaften (ifm)
Auge, Blick und Bild (I): Theorie und Geschichte der Fotografie
zusammen mit Prof. Dr. Georg Christoph Tholen
Seminar im Modul Grundlagentheorien der Medienwissenschaft 2
Do 14-16 Uhr - Bernoullistr. 28 - EG 007
Bildmedien – von der Malerei über die Fotografie, den Film, das Fernsehen bis zu den digitalen Bildwelten – konstruieren Wirklichkeit. Sie geben den Rahmen vor, in dem wir visuelle Realitäten wahrnehmen. Unsere Wahrnehmung ist also nicht nur 'natürlich', sondern stets auch geschichtlich bedingt: "Es ist eine andere Natur, welche zur Kamera als welche zum Auge spricht.", schrieb Walter Benjamin bereits 1931 in seiner "Kleinen Geschichte der Photographie".
Das auf drei Semester angelegte - aber für sich stehende - Seminar über die "visuelle Kultur der Bildmedien" behandelt in seinem ersten Schwerpunkt (WS 05/06) die "Geste des photographischen Universums" (V. Flusser), d.h. die Geschichte der Fotografie sowie die Wechselfälle ihrer theoretischen Analyse – im Spannungsfeld zwischen 'naturgetreuer' Abbildung, Dokumentarismus und künstlerischer Modellierung. Insbesondere soll das "Paradigma Photographie" an dem Übergang zwischen analoger und digitaler Fotografie hinsichtlich ihres medientheoretischen Stellenwerts erörtert werden – in Fallstudien und theoriegeschichtlichen Exkursen sowie unter aktiver Beteiligung der SeminarteilnehmerInnen.
Literaturhinweise:
Hubertus von Amelunxen (Hg.): Theorie der Fotografie , Bd. 4, München 2000.
Hubertus von Amelunxen u.a. (Hg.): Fotografie nach der Fotografie, [Ausst.-Kat.], Dresden/Basel 1995 .
Roland Barthes: Die helle Kammer. Bemerkungen zur Photographie, Frankfurt a. M. 1989.
Walter Benjamin: Medienästhetische Schriften [Beiträge zur Photographie], Frankfurt a. Main 2002.
Philippe Dubois: Der fotografische Akt. Versuch über ein theoretisches Dispositiv, Dresden 1998.
Hartwig Fischer (Hg.): Covering The Real. Kunst und Pressebild von Warhol bis Tillmans, [Ausst.-Kat.], Kunstmuseum Basel, Köln 2005.
Susan Sontag: Über Fotografie, Frankfurt a. M. 2002.
Douglas Fogle (Hg.) The Last Picture Show. Künstler verwenden Fotografie 1960-1982, [Ausst.-Kat.], Fotomuseum Winterthur 2004 .
Michel Frizot (Hg.): Neue Geschichte der Fotografie, Köln 1998
Peter Geimer (Hg.): Ordnungen der Sichtbarkeit. Fotografie in Wissenschaft, Kunst und Technologie, Frankfurt a. M. 2002.
Susanne Holschbach (Hg.): Foto/Byte, in: MedienKunstNetz (www.medienkunstnetz.de).
Thomas Kleinspehn: Der flüchtige Blick. Sehen und Identität in der Kultur der Neuzeit. Reinbek 1991.
Rosalind Krauss: Das Photographische. Eine Theorie der Abstände, München 1998.
Herta Wolf (Hg.): Paradigma Fotografie, Frankfurt a. M., 2002.
Herta Wolf (Hg.): Diskurse der Fotografie, Frankfurt a. M. 2003.
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Lehrveranstaltungen im Sommersemester 2005
- Universität Basel - Hochschule für Gestaltung und Kunst Zürich - HfG Offenbach -
Universität Basel
Institut für Medienwissenschaften (ifm)
Bilder der Wirklichkeit - Wirklichkeit der Bilder.
Zum Verhältnis von Realität und Medium in Presse und Kunst
Hauptseminar - Do 14-16 Uhr - Bernoullistr. 28 (Raum: n.n.)
Welches Bild von Wirklichkeit vermitteln uns Medien? Welche Realitäten werden von und in Bildmedien generiert?
Wie hat sich Wahrnehmung des Verhältnisses von Realität und Medium im Zeitalter der digitalen (Re-)Produzierbarkeit von Bildern verändert?
Diesen und weiteren Fragen wird das Seminar in Auseinandersetzung mit Bildern nachgehen, die in unterschiedlicher Weise
auf "Wirklichkeit" referieren.
Dabei sollen nicht nur verschiedene Ansätze aus Medien- und Kunsttheorie vor- und zur Diskussion gestellt werden.
Gelegenheit zur Arbeit am Gegenstand bietet u.a. die Ausstellung "Covering the Real - Kunst und Pressebild von Warhol bis Tillmans", die vom 01.05. bis zum 21.08.05 im Kunstmuseum Basel zu sehen ist. In der Gegenüberstellung von Bildern, denen wir im Rahmen medialer Berichterstattung der Presse begegnen, mit solchen aus dem Kontext der Kunst wird es nicht nur um Arbeiten gehen, in denen Pressebilder als Material Verwendung finden und/oder zum Gegenstand von Analyse, Reflexion und Kritik werden. Vielmehr sollen auch Verfahren der Bildgeneration,
Formate und Rahmungen sowie "medialen Strategien" ins Blickfeld rücken,
über die sich jeweils das Verhältnis von Realität und Medium artikuliert. Nicht zuletzt wird sich das Seminar für den "Eigensinn"
der Bilder interessieren - für die Frage nach der Wirklichkeit der Bilder in Presse und Kunst.
Literatur:
Ausst. Kat. Covering the Real, Kunstmuseum Basel, Köln 2005 (i. E.); J. Baudrillard: Die Agonie des Realen, Berlin 1978;
Bildlichkeit, Hrsg. V. Bohn, Frankfurt a. M. 1990; Diskurse der Fotografie, Hrsg. H. Wolf, Frankfurt a. M. 2003;
B. Groys: Unter Verdacht, München 2000; N. Luhmann: Die Realität der Massenmedien, Opladen 1996;
W. J. T. Mitchell: Picture Theory, Chicago 1994; The Newspaper in Art, Hrsg. G. Apgar u.a., Spokane 1996;
Paradigma Fotografie, Hrsg. H. Wolf, Frankfurt a. M. 2002; H. Foster: The Return of the Real, Cambridge 1996;
Stuff it. The video essay in the digital age, Hrsg. U. Biemann, Zürich u.a. 2003;
Die Wirklichkeit der Medien, Hrsg. K. Merten u.a., Opladen 1994.
Weitere Literatur im Semesterapparat (Bibliothek) und im Seminarordner.
Hinweise:
Neben mehreren Ortsterminen in der Ausstellung "Covering the Real" (Kunstmuseum Basel, 01.05.-21.08.2005) ist u.a. eine Exkursion zur
Ausstellung "Documentary Creations" (Kunstmuseum Luzern, 26.02. bis 29.05. 2005) geplant.
Universität Basel
Institut für Medienwissenschaften (ifm)
Das Kino und die Wissenschaften
zusammen mit Dr. Hansmartin Siegrist
Hauptseminar - Di 18-20 Uhr - Bernoullistr. 28, UG
Der Film gilt als erste Kunst, die auf einer industriellen Bündelung wissenschaftlicher bzw.
grosstechnischer Innovationen beruht. Diese Herkunft wurde immer wieder zur Abgrenzung des "seriösen"
Kinematographen gegenüber seiner Schaubuden-Tradition bemüht, so etwa im "wissenschaftlichen Film".
Dass Wissenschaft aber auch in vielen nicht dokumentarischen Genres wie
Science fiction, Biopics oder "Mad Scientist-Movies" zum – vor allem diskurskritisch – interessanten Thema geworden ist, soll anhand einzelner Filmanalysen dargelegt werden.
Hinweise:
Es können Seminararbeiten auch in der Form von Videoreferaten verfasst werden, die im Rahmen des Festivals "Science et cité" (19.-24.05.2005) gehalten werden (Vorbesprechung in der ersten Sitzung).
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Hochschule für Gestaltung und Kunst (HGKZ) Zürich
NDS Cultural und Gender Studies
Künstliche Körper - natürliche Geschlechter?
Gender-Konstruktionen als Virtual Reality
Blockseminar - Freitag 20. 05. / Samstag 21. 05. 2005
Haben künstliche Körper ein Geschlecht? Wenn ja, warum ist das so? Wie beeinflussen die Entwicklungen in den Bio- und Informationstechnologien die Konstruktionen künstlicher
Körper? Und welche Optionen ergeben sich daraus für Art und Weise, wie Körpern Geschlecht
eingetragen wird?
Diesen und weiteren Fragen wird das Seminar in Auseinandersetzung mit ausgewählten Texten zur Gender- und Medientheorie
und an Beispielen aus der Praxis - Avatar-Design, Musikvideo, Computerspielen, Kunst - nachgehen. Nicht zuletzt soll dabei interessieren, inwieweit künstliche Kreaturen nicht nur Körperbilder und Geschlechtervorstellungen widerspiegeln, sondern diese auch ihrerseits prägen und gegebenenfalls verändern können.
Hinweise:
Voraussetzung ist die Bereitschaft zur Lektüre ausgewählter Texte, die im Seminar diskutiert werden sollen.
Ein Reader und eine Linkliste werden im Vorfeld zur Verfügung gestellt.
Erster Lektürehinweis: Verena Kuni: Cyborg_Configurationen. Formationen der (Selbst )Schöpfung im Imaginationsraum technologischer Kreation. Teil I: Alte und neue Mythologien von 'Künstlichen Menschen', Teil II: 'Monströse Versprechen' und posthumane Anthropomorphismen; online-Text im MedienKunstNetz, Bereich: Cyborg Bodies (ab 03/2005)
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Lehrveranstaltungen im Wintersemester 2004/2005
- Universität Basel - HfG Offenbach - KHIB Bergen/Norwegen - Universität Frankfurt -
Universität Basel
Institut für Medienwissenschaften (ifm)
Ästhetiken der Projektion
Von der Camera Obscura bis zur Multi-Media-Installation
Proseminar - Do 14-16 Uhr - Bernoullistr. 28 UGII
Nicht nur in den Künsten, in denen die elektronischen Medien zunehmend an Bedeutung gewonnen haben, spielen Ästhetiken der Projektion eine bedeutende Rolle. Auch in unserem Medien-Alltag behaupten Projektionen als Übermittler 'bewegter' und 'bewegender' Bilder eine zentrale Position. Wo Fernsehen und Video dem Kinofilm den Rang abgelaufen haben, werden ihre Bilder zunehmend über einen Beamer an die Wand geworfen; ähnlich stecken Overhead- und Diaprojektoren erst zurück, seit leistungsfähige Geräte Entsprechendes für den Computerbildschirm leisten.
Doch worin unterscheiden sich die unterschiedlichen Medien und Apparate der Projektion? Welche spezifischen Ästhetiken zeichnen sie aus - und mit welchen Bilderpolitiken sind sie verknüpft? Welche Entwicklungen, Brüche und Verschiebungen lassen sich hier in historischer Perspektive - die Technik-, Kultur-und Wahrnehmungsgeschichte der Medien gleichermaßen umfasst - beobachten?
Das Seminar wird Apparate und Techniken sowie Ästhetiken und Politiken der Projektion von der Camera Obscura und der Laterna Magica bis zum modernen Video- und Datenbeamer in den Blick nehmen. Anhand ausgewählter Texte und anschaulicher Beispiele aus Geschichte und Gegenwart gibt es Gelegenheit, unterschiedliche Theorien und Praktiken der Projektion kennen zu lernen.
Ortstermine/Exkursionen (u. a. Museum für Kommunikation, Bern) n. V.
Literaturhinweise:
Ulrike Hick: Geschichte der optischen Medien, München 1999
Die Mobilisierung des Sehens. Zur Vor- und Frühgeschichte des Films in Literatur und Kunst, [= Mediengeschichte des Films, Bd. I], Hrsg. Harro Segeberg in Zusammenarbeit mit Knut Hickethier und Corinna Müller, München 1996
Friedrich Kittler: Optische Medien. Berliner Vorlesung 1999, Berlin 2002
Laterna Magica. Lichtbilder aus Menschenwelt und Götterwelt, Hrsg. Detlef Hoffmann/Almut Junker, Berlin 1982
Jens Ruchatz. Licht und Wahrheit. Eine Mediumgeschichte der fotografischen Projektion, München 2004
Film und Projektionskunst, = KINtop, Bd. 8, Frankfurt a. M. 1999
Black Box. Der Schwarzraum in der Kunst, Ausst. Kat. Kunstmuseum Bern, Hrsg. Ralf Beil, Ostfildern-Ruit 2001
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Kunsthochschule Bergen (Norwegen)
Fg. Medien
...art (referring to/commenting on:) media... Lecture and Workshop/Course, KHIB Bergen, 06. 10. - 08. 10. 2004
Lecture:
Haunted.
Comments on/referring to media based art (referring to/commenting on: media).
There is no art without media, of cause. However, there's art that is clearly referring to its media based production. And there's art that is not only media based, and referring to its media based production, but also commenting on it. In a way, one could say: It is haunted by its own status, being media based art.
The lecture will take a closer look on haunted media based art from 1880 to present.
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Hochschule für Gestaltung Offenbach
Fg. Visuelle Kommunikation
"zusammen arbeiten": Die Kunst der Zusammenarbeit.
Theoretische Begleitung / Lehrveranstaltung im Rahmen des Projektes "work in process: arbeit im/am prozess"
Wie funktioniert Zusammenarbeit in der Kunst? Welche Rolle spielt dabei der Rahmen des "Betriebssystems"?
In enger Anbindung an das Praxisseminar mit Wiebke Groesch und Frank Metzger werden die Blocktermine dazu dienen
verschiedene Modelle künstlerischer Zusammenarbeit kennenzulernen. Anhand verschiedener Beispiele aus der Kunstgeschichte und der jüngeren Gegenwartskunst,
gemeinsamen Lektüren von Texten zum Thema, aber auch vor dem Hintergrund eigener Erfahrungen der ProjektteilnehmerInnen mit und ihrer Erwartungen an Zusammenarbeit
wird zur Diskussion gestellt, welche Potentiale unterschiedliche Formen der Zusammenarbeit bieten
und welche Probleme sie aufwerfen können.
Nicht zuletzt wird in diesem Zuge die Gelegenheit gegeben, die (Zusammen-)Arbeit an und in den Praxisprojekten vor- und zur Diskussion zu stellen und weiterfürend zu reflektieren.
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Johann Wolfgang Goethe Universität Frankfurt am Main
Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaften
Ästhetiken der Projektion
Von der Camera Obscura bis zur Multi-Media-Installation
Proseminar (Mediengeschichte, Medientheorie, Medienästhetik) -
Montag, 18-20 Uhr
Nicht nur in den Künsten, in denen die elektronischen Medien zunehmend an Bedeutung gewonnen haben, spielen Ästhetiken der Projektion eine bedeutende Rolle. Auch in unserem Medien-Alltag behaupten Projektionen als Übermittler 'bewegter' und 'bewegender' Bilder eine zentrale Position. Wo Fernsehen und Video dem Kinofilm den Rang abgelaufen haben, werden ihre Bilder zunehmend über einen Beamer an die Wand geworfen; ähnlich stecken Overhead- und Diaprojektoren erst zurück, seit leistungsfähige Geräte Entsprechendes für den Computerbildschirm leisten.
Doch worin unterscheiden sich die unterschiedlichen Medien und Apparate der Projektion? Welche spezifischen Ästhetiken zeichnen sie aus - und mit welchen Bilderpolitiken sind sie verknüpft? Welche Entwicklungen, Brüche und Verschiebungen lassen sich hier in historischer Perspektive - die Technik-, Kultur-und Wahrnehmungsgeschichte der Medien gleichermaßen umfasst - beobachten?
Das Seminar wird Apparate und Techniken sowie Ästhetiken und Politiken der Projektion von der Camera Obscura und der Laterna Magica bis zum modernen Video- und Datenbeamer in den Blick nehmen. Anhand ausgewählter Texte und anschaulicher Beispiele aus Geschichte und Gegenwart gibt es Gelegenheit, unterschiedliche Theorien und Praktiken der Projektion kennen zu lernen.
Ortstermine im Filmmuseum und im Museum für Moderne Kunst n. V.
Literaturhinweise:
Ulrike Hick: Geschichte der optischen Medien, München 1999
Die Mobilisierung des Sehens. Zur Vor- und Frühgeschichte des Films in Literatur und Kunst, [= Mediengeschichte des Films, Bd. I], Hrsg. Harro Segeberg in Zusammenarbeit mit Knut Hickethier und Corinna Müller, München 1996
Friedrich Kittler: Optische Medien. Berliner Vorlesung 1999, Berlin 2002
Laterna Magica. Lichtbilder aus Menschenwelt und Götterwelt, Hrsg. Detlef Hoffmann/Almut Junker, Berlin 1982
Jens Ruchatz. Licht und Wahrheit. Eine Mediumgeschichte der fotografischen Projektion, München 2004
Film und Projektionskunst, = KINtop, Bd. 8, Frankfurt a. M. 1999
Black Box. Der Schwarzraum in der Kunst, Ausst. Kat. Kunstmuseum Bern, Hrsg. Ralf Beil, Ostfildern-Ruit 2001
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Lehrveranstaltungen im Sommersemester 2004
- HfMDK Frankfurt/M. - Universität Basel -
Universität Basel
Institut für Medienwissenschaften (ifm)
Prof. Dr. Georg Christoph Tholen/Verena Kuni M.A.
Das World Wide Web als Ort der Kunst
Das World Wide Web hat sich in den vergangenen Jahren auch als Ort der Kunst etabliert.
Anhand ausgewählter Projekte und entlang exemplarischer Fragestellungen wird das Seminar ein aktuelles Feld künstlerischer Produktion erkunden und im Kontext der jüngeren Kunst- und Mediengeschichte betrachten. In diesem Zuge können nicht nur Einblicke in die Entwicklung des World Wide Web zu einem Ort der Kunst gewonnen, sondern auch dessen medienspezifische Potentiale und Probleme diskutiert werden. Im Zentrum des Kurses stehen die Vermittlung und Erarbeitung theoretischer Grundlagen und ihre Anwendung in der Auseinandersetzung mit Kunst im World Wide Web
netz.kunst, Jahrbuch des Institutes für Moderne Kunst Nürnberg '98/'99, Hrsg. Institut für Modene Kunst Nürnberg i. Za. mit Verena Kuni, Nürnberg 1999; Tilman Baumgärtel: [net.art]. Materialien zur Netzkunst, Hrsg. Institut für Moderne Kunst Nürnberg, Nürnberg 1999; Net.Art. Rebellen im Internet, DU, Nr. 711, Zürich 2000; Tilman Baumgärtel: [net.art 2.0]. Neue Materialien zur Netzkunst, Hrsg. Institut für Moderne Kunst Nürnberg, Nürnberg 2001; net_condition. Art and Global Media, Hrsg. Peter Weibel, Cambridge/Ms. 2001
Weitere Literatur zur Einführung (online-Texte) über die WWW-Seite des Seminars.
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Hochschule für Musik u. Darstellende Kunst/Frankfurt am Main
FB.II/Genderforschung in den Künsten
Prof. Dr. Sibylle Gienger/Verena Kuni M.A.
Beruf(ung): KünstlerIn
Seminar - Di 14-15.30 Uhr - A 206
Kunst als Berufung - Kunst als Beruf: Was ideell so selbstverständlich in einander aufzugehen scheint, erweist sich in der Realität rasch als Spannungsfeld, in dem Wunsch und Wirklichkeit weit auseinander
klaffen können. Wenn es um die schöpferische Tätigkeit derer geht, die sich entschlossen haben, ihr Leben den Künsten zu widmen, ist zunächst einmal von Berufung die Rede. Ein charismatischer Begriff,
der nicht selten romantische Vorstellungen vom KünstlerInnen-Dasein weckt. Inwieweit sich diese mit dem Berufsalltag professioneller KünstlerInnen decken, steht jedoch auf
Arbeit; und weder Begabung noch unermüdlicher Einsatz können garantieren, dass der Traum vom Erfolg in Erfüllung geht. Berühmte Vorbilder spornen ebenso an wie Idealismus und die Liebe zur
gewählten Profession, die auch über Schwierigkeiten und Rückschläge hinweghelfen mögen.
Gleichwohl sind Opferbereitschaft und Verzicht existenzielle Grenzen gesetzt - und längst nicht allen, die sich zur Kunst berufen fühlen, gelingt es, mit dieser ihren Lebensunterhalt zu bestreiten.
Doch wie viele Kompromisse verträgt die Kunst? Welche Voraussetzungen müssen gegeben sein, um Berufung und Beruf erfolgreich zu vereinen? Inwieweit ist das gegenwärtige (Berufs-)Bild des
Künstlers/der Künstlerin von Mythos und Geschichte mitgeprägt? Und was bedeutet dies für diejenigen, die Kunst als Beruf betreiben? Welches sind die Bedingungen künstlerischer Existenz? Welche Wege
führen zum Erfolg?
Das Seminar schliesst an die gleichnamige Veranstaltungsreihe im Wintersemester 2003/2004 an.
Hinweis:
Ein Semesterapparat mit Literatur wird in der Bibliothek bereitgestellt.
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Lehrveranstaltungen im Wintersemester 2003/2004
- HfMDK Frankfurt/M. - HfG Offenbach -
Hochschule für Musik u. Darstellende Kunst/Frankfurt am Main
FB.II/Genderforschung in den Künsten
Prof. Dr. Sibylle Gienger/Verena Kuni M.A.
LebensKunstWerke
Dichtung und Wahrheit (auto)biographischer Bilder in Musik, Tanz, Literatur, Film und Bildender Kunst (II)
Seminar - Mi 14-16 Uhr - A 206
Fortsetzung des im Sommersemsester 2003 begonnenen Projektseminars.
NeueinsteigerInnen sind herzlich willkommen!
Hinweise:
Ein Semesterapparat mit Literatur wird in der Bibliothek bereitgestellt.
Ein Besuch der Veranstaltungsreihe "Beruf(ung): KünstlerIn" wird den TeilnehmerInnen wärmstens empfohlen.
Nähere Informationen zum Programm finden Sie hier.
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Hochschule für Gestaltung Offenbach
Fg. Visuelle Kommunikation
Lehrveranstaltung im Rahmen des Projektes "gender/medien/kunst"
"Zusammenhänge herstellen"
Projektforum u. Fortsetzung des im WS 2001/2002 begonnenen Projekts incl. Theorieseminar
Weiterführende Informationen:
gender/medien/kunst (Projekt an der HfG Offenbach)
gendersenses (Zentrum für Genderforschung in den Künsten)
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Lehrveranstaltungen im Sommersemester 2003
- HfMDK Frankfurt/M. - HfG Offenbach - Akademie Bildender Künste Wien -
Hochschule für Musik u. Darstellende Kunst/Frankfurt am Main
FB.II/Genderforschung in den Künsten
Prof. Dr. Sibylle Gienger/Verena Kuni M.A.
LebensKunstWerke
Dichtung und Wahrheit (auto)biographischer Bilder in Musik, Tanz, Literatur, Film und Bildender Kunst
Seminar - Di 14-16 Uhr - A 206
Beginn der Seminarveranstaltung ist der Dienstag, 29. April. (14-16 Uhr)
"Was aber könnte mit dem schillernden Begriff des Lebens als 'Kunstwerk' gemeint sein? Geht es um die alte avantgardistische und, wie man dachte, längst gescheiterte Verschmelzung von Kunst und Leben?"
In den (auto)biographischen Bildern, die in der Literatur und in Filmen über Künstlerinnen und Künstler gezeichnet werden, haben 'LebensKunstWerke' seit jeher ihren angestammten Ort: Ein Leben für die Kunst, das selbst wie ein Kunstwerk angesehen will - und uns in den Künsten auch als Kunstwerk begegnet.
Was macht die Faszination dieser Bilder aus, in denen "Dichtung und Wahrheit", Legende und Lebenswirklichkeit in Eins gehen?
Wir werden uns im Verlauf des Semesters nicht nur mit schriftlichen Dokumenten, sondern auch mit biographischen Filmen beschäftigen. Es ist deshalb sinnvoll, für die Veranstaltung zwei volle Zeitstunden (14.00 -16.00 Uhr) einzuplanen, damit wir flexibel auf den jeweiligen Zeitbedarf (z.B. Filmlänge und Diskussion) reagieren können.
Wir freuen uns auf ein spannendes und anregendes Seminar mit interessierten Studierenden, die ihre Wünsche und Themenschwerpunkte engagiert einbringen. Das Seminar ist interdisziplinär ausgerichtet und für Studierende aller Fachrichtungen offen!
Hinweis:
Ein Semesterapparat mit Literatur wird in der Bibliothek bereitgestellt.
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Hochschule für Gestaltung Offenbach
Fg. Visuelle Kommunikation
Lehrveranstaltung im Rahmen des Projektes "gender/medien/kunst"
Sprechen über Kunst KünstlerInnen. Strategien der (Selbst-)Vermittlung
Fortsetzung des im WS 2001/2002 begonnenen Projekts incl. Theorieseminar
Weiterführende Informationen:
gender/medien/kunst (Projekt an der HfG Offenbach)
gendersenses (Zentrum für Genderforschung in den Künsten)
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Akademie Bildender Künste Wien
Institut für Bildende Kunst (Ordinariat für neue Medien)
Unsichtbare Meisterwerke?
In den Meisterschaftserzählungen der Moderne spielt das Unsichtbare eine bedeutende Rolle: Nicht nur im Bezug auf Autorschaftsmodelle, die über den Umweg des "künstlerischen Mediumismus" (M. Duchamp) das klassische Inspirationstheorem der Geniereligion vordergründig unterlaufen, um es - "... höhere Wesen befahlen..." - unter letztlich nur leicht variierten Vorzeichen um so wirkmächtiger neu zu verankern. Sondern etwa auch in Bewegungen wie der Konzeptkunst, die - auf ihre Weise ebenfalls den Kunstbegriff der Renaissance beerbend - die Idee ins Zentrum rücken und auf diese Weise - mindestens theoretisch - zu einer "Dematerialisierung des Objektes" (L. Lippard) führen. Wo diese wiederum in der Kunst mit elektronischen Medien neuerliche Urstände feiert, geht sie zugleich mit einer (Re-)Auratisierung des "immateriellen Werkes" und der "immateriellen Arbeit" einher. - Universität Trier - HfG Offenbach -
Universität Trier Texte(n) zur Kunst: 'Neue' Medien Seminar - Di 16-18 Uhr - A 246
Seit einigen Jahren ist die Rede von den "Neuen Medien" in Kunst und Kunstgeschichte allgegenwärtig. Gemeint sind damit in der Regel die elektronischen Medien, denen wir einerseits in Ateliers und Ausstellungen sowie zunehmend auch in Museen in Form von digitaler Fotografie, Video- und Computerinstallationen, andererseits im Internet in Form von webbasierten künstlerischen Arbeiten begegnen. Aber was macht eigentlich das "Neue" dieser sogenannten "Neuen" Medien aus? Inwieweit haben die technologischen Entwicklungen für die Kunst und für die Kunstgeschichte neue Perspektiven eröffnet? Haben die "Neuen" Medien die traditionellen Gattungen lediglich erweitert oder zur Erosion bzw. Implosion der Gattungsgrenzen beigetragen? Konnten sie dazu beitragen, neue thematische Felder für die Kunst und neue Aktionsradien für die künstlerische Praxis zu erschliessen? Haben neue Produktionsweisen im Bereich der elektronischen Medien und insbesondere im Netz zu einem veränderten Selbstverständnis der KünstlerInnen geführt, das auch für die Arbeit in und mit anderen Medien modellhaft geworden ist?
Fordert uns die Auseinandersetzung mit elektronischer Kunst mithin zur Entwicklung neuer theoretischer Ansätze, neuer wissenschaftlicher Zugänge und Methoden, zu einer Reflexion oder gar Revision unseres Kunst- und Medienbegriffes heraus? Und wo lassen sich demgegenüber aus der Sicht der Kunstgeschichte sowohl auf Seiten der Produktion als auch auf Seiten der Rezeption Kontinuitäten und Wiederaufnahmen benennen?
Hochschule für Gestaltung Offenbach Sprechen über
Fortsetzung des im WS 2001/2002 begonnenen Projekts incl. Theorieseminar - Universität Trier - HfG Offenbach -
Universität Trier Texte(n) zur Kunst: RollenSpiele Seminar - Mi 14-16 Uhr - A 246 (Beginn: 24. 04. 2002)
"Wir alle spielen Theater" schreibt Erving Goffman und hat dabei unsere Selbstdarstellung im Alltag im Auge. In der Kunst kommt der Selbstinszenierung jedoch seit je schon eine spezifische Bedeutung zu: Sie kann nicht nur als Signifikante eines ästhetischen Programms fungieren, sondern signalisiert auch, welche Positionen die AkteurInnen im Bezug auf ihr Publikum besetzen wollen und auf welche Kontexte sie dabei referieren. Der Heimatmaler besetzt nicht nur ein anderes Genre als die Performance-Künstlerin, er bewegt sich auch in anderen Szenen als diese - und tritt in ihnen anders auf. Das Seminar wird sich allerdings weniger für die Mikrosoziologie des Kunstbetriebs interessieren, als für die kunsthistorischen Zusammenhänge, in denen diese steht. Es wird daher einerseits danach fragen, welche Rollen heute auf den Bühnen der zeitgenössischen Kunst bzw. des zeitgenössischen Kunstbetriebs eine Rolle spielen - andererseits aber auch, wo sich dies anbietet, deren Vorläufer und Vorbilder in der Kunstgeschichte ins Visier nehmen.
Hochschule für Gestaltung Offenbach becoming gender - being gender - doing gender - performing gender - transforming gender
Fortsetzung des im WS 2001/2002 begonnenen Projekts incl. Theorieseminar Lehrveranstaltungen im Wintersemester 2001/2002 - Universität Trier - HfG Offenbach -
Universität Trier Texte(n) zur Kunst: Künstler (als) Bilder Seminar - Mi 14-16 Uhr - A 246 (Beginn: 07. 11. 2001) Welche Bilder vom "Künstler" werden in Texten zur Kunst entworfen? Welche Rolle spielen dabei Rahmen und Formate wie Entstehungszeiten und Publikationsorte oder die verschiedenen Textgattungen und -medien? Welche Rolle spielen die Vermittlungsansprüche der AutorInnen, welche die potentiellen LeserInnen, die von den Texten angesprochen werden sollen?
Welche Bilder vom "Künstler" entwerfen KünstlerInnen, wenn sie ihrerseits Texte zur Kunst verfassen?
Welches sind die Quellen, aus denen die Kunstgeschichte "ihre" Bilder vom "Künstler" bezieht? Welche Rolle spielt dabei jeweils die Kategorie Geschlecht? [...] Literaturhinweise:
Hochschule für Gestaltung Offenbach becoming gender - being gender - doing gender - performing gender - transforming gender
Das Projektseminar "Die entfesselte Kamera und der Blick auf das Treiben davor", geleitet von Muda Mathis, Chris Regn und Andrea Saemann, ist als prozessorientierte Werkstatt angelegt, die den Studierenden einerseits Einblick in die Arbeitsweise der drei Dozentinnen gibt, andererseits aber auch Raum für die Erarbeitung eigener Projekte bieten soll. Lehrveranstaltungen im Sommersemester 2001
Johannes Gutenberg-Universität Mainz Kunst im Kontext (II) Seminar
Literaturhinweise: Lehrveranstaltungen im Wintersemester 2000/2001 -Johannes Gutenberg-Universität Mainz - TU Darmstadt - HfG Offenbach - KHIB Bergen/Norwegen -
Johannes Gutenberg-Universität Mainz "Die Frau als Bild" Blockseminar Das Seminar steht im Zusammenhang mit dem vom AK Frauenförderung am Fb. 24 organisierten Lehrangebot.
Technische Universität Darmstadt / Institut für Pädagogik Schnittstelle Geschlecht I: Identität und Geschlecht im Internet
Das schöpferische Subjekt, der kreative Imperativ und die Hausarbeitsökonomie der Kunst
Mit dieser Art der "Unsichtbarkeit" scheint das, was Donna Haraway in ihrem Manifesto for Cyborgs als "Hausarbeitsökonomie" bezeichnet, zunächst einmal denkbar wenig zu tun zu haben: Jene von den neuen Technologien wesentlich mit vorangetriebene, "weitreichende Umstrukturierung der Arbeitsverhältnisse, in der diese in einem umfassenden Sinn die Charakteristika der vormals tatsächlich nur von Frauen ausgeübten Tätigkeiten annehmen. Im wahrsten Sinne des Wortes wird Arbeit als weiblich oder feminisiert neu definiert, egal ob sie von Männern oder Frauen verrichtet wird." Doch ist durchaus interessant, was diese "feminisierte" Arbeit kennzeichnet: Neben der vielbeschworenen Flexibilität, Feinmotorik und sozialen Intelligenz, die sie den ArbeiterInnen abverlangt, hat sie insbesondere eins mit der klassischen Hausfrauentätigkeit gemein - nämlich, dass sie weitgehend unsichtbar bleibt.
Dieser Prozess aber führt in traditionellen westlichen Wohlstandsgesellschaften, die bislang von einer breiten Mittelschicht dominiert wurden, zu einer bezeichnenden Verschiebung: Gerade dort, wo es über die mit einer "Verweiblichung" der Arbeit einhergehende, drohende Entwertung des (männlichen, weissen) Subjekts hinwegzutäuschen gilt, fallen nämlich kompensatorische Charismatisierungen der "unsichtbaren" Arbeit auf, für die nur allzu offenkundig auf Paradigmen zurückgegriffen wird, die ursprünglich vornehmlich im kulturellen Sektor verortet waren - wie etwa der kreative Imperativ, die Auratisierung des Medialen und schließlich auch des innovativ-schöpferischen Individuums. Eine Übertragungsleistung, die im übrigen auch umgekehrt funktioniert: Wenn KünstlerInnen seit je schon UnternehmerInnen in eigener Sache gelten, werden sie unter den Vorzeichen der sogenannten Neuen Ökonomie mittlerweile sogar als ProtagonistInnen einer zukünftigen Marktwirktschaft gehandelt - insofern sie etwa nachgerade "modellhaft" vorzuführen scheinen, wie Arbeit im Zeitalter dieser Neuen Ökonomie auszusehen hat: Ein Maximum an kreativer Leistung, Selbstorganisation und Flexibilität bei einem Minimum an ökonomischen Sicherheiten - Kultivierung des "schönen Scheins", Selbstdarstellung und Rollenspiel als Profession.
Vor diesem Hintergrund gilt es nicht nur nach möglichen Beziehungen zu fragen, die sich zwischen dem "unsichtbare Meisterwerk" als einem zentralen Paradigma der Moderne und der "Immateriellen Arbeit" umherschweifender (Kultur-)ProduzentInnen herstellen lassen, sondern auch nach der spezifischen Rolle, welche einerseits die sogenannten 'neuen' Medien und andererseits die Kategorie Geschlecht in diesem Zusammenhang spielen.
Ausgehend von exemplarischen Lektüren (* s.u.) sollen anhand ausgewählter Beispiele aus der historischen und zeitgenössischen Kunstpraxis verschiedene Modelle künstlerischer bzw. kultureller Produktion untersucht, die mit ihnen verknüpften Subjektvorstellungen und Ökonomien diskutiert und auf ihre jeweiligen geschlechtlichen Kodierungen hin befragt werden.
Weiterführende Informationen:
unsichtbare meisterwerke? (Projektseiten / Öffnen in einem eigenen Browser-Fenster)
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Index SS 2003
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Lehrveranstaltungen im Wintersemester 2002/2003
FB.III/Kunstgeschichte
A für Studierende im Grund- und Hauptstudium
B Scheine anrechenbar für das Zertifikat interdisziplinäre Geschlechterstudien/gender studies
C Kleine Exkursionen (n.V.)
Vor dem Hintergrund dieser und weiterer Fragen wird sich das Seminar im Schwerpunkt der Lektüre und Diskussion von kunsthistorisch relevanten Grundlagentexten zur Medientheorie und Texten zur Geschichte der Kunst mit elektronischen Medien widmen, um auf dieser Basis in Auseinandersetzung mit ausgewählten künstlerischen Arbeiten und Projekten zu treten. Es wird also einerseits um die Vermittlung eines theoretischen Handwerkzeugs, andererseits aber auch um dessen Tauglichkeit im "Praxistest" gehen. Ein kritischer Blick soll dabei nicht zuletzt dem charismatischen Vokabular und den vieldiskutierten Tropen unterschiedlichster Provenienz von "Immersion" und "Hybridisierung" bis hin zu "Schnittstellen" und "Netzwerken" gelten, die zusammen mit der Rede von den "Neuen Medien" Eingang in Kunst und Kunstwissenschaft gefunden haben.
Für Studierende im Grund- und Hauptstudium. Es kann ein für das Zusatz-Zertifikat Interdisziplinäre Geschlechterstudien anrechenbarer Schein erworben werden. Geeignet auch für Studierende der Medienwissenschaften.
Bei hinreichendem Interesse der TeilnehmerInnen (kleine) Exkursionen zum ZKM Karlsruhe sowie ggf. zur Transmediale Berlin.
Literaturhinweise zur Einführung
(Auswahl mit Rücksicht auf die Trierer Bestände):
Dinkla, Söke, Pioniere Interaktiver Kunst von 1970 bis heute, Ostfildern: Hatje-Cantz, 1997.[UBT LS B, (21=OVG/me2733)]
Frieling, Rudolf/Daniels, Dieter [Hg.]: Medien Kunst Aktion. Die 60er und 70er Jahre in Deutschland, Wien/New York: Springer, 1997.
Frieling, Rudolf/Daniels, Dieter [Hg.]: Medien Kunst Interaktion. Die 80er und 90er Jahre in Deutschland, Wien/New York: Springer 2000.
Hall, Doug [Hg.]: Illuminating video. An essential guide to video art, New York : Aperture, 1990 [UBT, LS A, OG (33=BZG.BA/pb16214)]
Herzogenrath, Wulf [Hg.]: TV-Kultur : das Fernsehen in der Kunst seit 1879, Dresden: Verlag d. Kunst, 1997 [UBT, LS B (21=JE/me1500)]
Herzogenrath, Wulf/Decker, Edith [Hg.]: Videoskulptur retrospektiv und aktuell 1963-1989, Ausst. Kat., Köln: Dumont, 1989. [UBT, LS A, OG (33=BZG.BC/pb11562)]
Hirner, René [Hg.]: Vom Holzschnitt zum Internet. Die Kunst und die Geschichte der Bildmedien von 1450 bis heute, Ostfildern: Hatje-Cantz, 1997.
Institut für moderne Kunst Nürnberg [Hg.]: netz.kunst, (= Jahrbuch '98/'99), Nürnberg: Verlag für moderne Kunst, 1999.
Kritische Berichte 1/1998: Netzkunst, Zeitschrift für Kunst- und Kulturwissenschaften. Marburg: Jonas, 1998 [UBT, LS A (33=z6013)]
McLuhan, Marshall: Die magischen Kanäle. Understanding Media, Düsseldorf: Econ, 1968 [UBT, LS B (21=CD/me925a)]
Paech, Joachim [Hg.]: Film, Fernsehen, Video und die Künste. Strategien der Intermedialität, Stuttgart : Metzler, 1994. [UBT: vermisst]
Rötzer, Florian [Hg.], Digitaler Schein - Ästhetik der elektronischen Medien. Frankfurt/M.: Suhrkamp 1991. [UBT Mag. (sn39271)]
Rötzer, Florian/Weibel, Peter [Hg.]: Cyberspace. Zum medialen Gesamtkunstwerk. München: Boer, 1993.
Schade-Tholen, Sigrid/Tholen, Georg Christoph: Konfigurationen. Zwischen Kunst und Medien, München: Fink, 1999
Schneider, Irmela/Thomsen, Christian W. [Hg.]: Hybridkultur. Medien Netze Künste, Köln: Wienand, 1997
Schwarz, Hans-Peter [Hg.], Medien-Kunst-Geschichte. Medienmuseum ZKM - Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe. München: Prestel, 1997.
[UBT LS A, OG (33=CM.KAR/pb18178)]
Ruckhaberle, Dieter (Hg.): Kunst und Medien, Ausst. Kat. Staatliche Kunsthalle Berlin/BBK Bonn, Berlin: Publica, 1984 [UBT, LS A, OG (33=AW/pb7176)]
Weibel, Peter [Hg.]: Net condition. Art and global media, Ausst. Kat. ZKM Zentrum für Kunst und Medientechnologie u.a., Cambridge/Mass. u.a.: MIT Press, 2001 [UBT, LS A (33=BZG.BA/pb20224)]
Weibel, Peter [Hg.]: Vom Tafelbild zum globalen Datenraum. Neue Möglichkeiten der Bildproduktion und bildgebender Verfahren, Ostfildern-Ruit: Cantz, 2001, [UBT LS A (33=BA.WEI/pb20212)]
Weitere Literatur insb. zu den einzelnen Schwerpunkten und Referatsthemen wird im Seminar bekanntgegeben; neben einem Semesterapparat in der Bibliothek wird im WWW ein Online-Arbeitsblatt mit ausführlicherer Bibliographie, weiteren Materialien und Links zu Online-Quellen bereitgestellt.
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Index WS 2002/2003
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Fg. Visuelle Kommunikation
Lehrveranstaltung im Rahmen des Projektes "gender/medien/kunst"Kunst KünstlerInnen. Strategien der (Selbst-)Vermittlung
Weiterführende Informationen:
gender/medien/kunst (Projekt an der HfG Offenbach)
gendersenses (Zentrum für Genderforschung in den Künsten)
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Lehrveranstaltungen im Sommersemester 2002
FB.III/Kunstgeschichte
A für Studierende im Grund- und Hauptstudium
B Scheine anrechenbar für das Zertifikat interdisziplinäre Geschlechterstudien/gender studies
C Evtl. Tagesexkursionen (n.V.)
Dazu werden Neuinszenierungen von "Klassikern" wie "Der Künstlerfürst", "Der Bürgerschreck", "Das Universalgenie" oder "Der (Natur)Wissenschaftler" ebenso gehören wie solche Rollen, die erst in jüngerer Zeit zunehmend ins Rampenlicht gerückt sind, wenn wir KünstlerInnen etwa als "DienstleisterInnen", "SozialarbeiterInnen" oder "PolitaktivistInnen" kennenlernen können. Handelt es sich dabei überhaupt (noch) um ein "Rollen"-Spiel oder geht es um eine Verschiebung der professionellen Kompetenzen? Welche Ansprüche verbinden KünstlerInnen selbst mit den jeweiligen Rollen - und welche werden ihnen auf den Leib geschrieben? Welche Rolle spielen Texte und Bilder unterschiedlicher Provenienz für die entsprechenden "Choreographien"? Nach welchen Modellen werden sie geformt? Vor welchen Folien wollen sie gelesen werden? Auf welchen Bühnen wollen sie bestehen? Wie gehen Kunstgeschichte und Kunstkritik mit diesen Rollen(spielen) um? Und welchen Anteil haben sie nicht nur an der Gestaltung einzelner Rollen(modelle), sondern auch an ihrer Durchsetzung auf bzw. Absetzung von den Spielplänen des zeitgenössischen Kunstbetriebs?
Nicht zuletzt wird in diesem Zusammenhang nach Rolle zu fragen sein, die " Geschlecht" im jeweiligen Kontext spielt - beispielsweise auch vor dem Hintergrund der Konjunktur, die Geschlechtermaskeraden in der zeitgenössischen Kunst erfahren haben.
Am Seminar "Texte(n) zur Kunst: Künstler (als) Bilder" im voraufgegangenen Wintersemester teilgenommen zu haben ist keine Voraussetzung für Teilnahme und Scheinerwerb. Interessierten sei jedoch - für eine Orientierung über "klassische" (Rollen-)Bilder - ein Blick in die Literaturliste des vergangenen Semesters (per eMail bei der Dozentin erhältlich) bzw. in den bestehenden Seminarapparat und dort insbesondere in Kris/Kurz 1995 (Die Legende vom Künstler) und Vasaris Viten empfohlen.
Das Seminar ist für den Erwerb von Scheinen für das Zertifikat Interdisziplinäre & Interkulturelle Geschlechterstudien geeignet.
Literaturhinweise:
BÄTSCHMANN, Oskar. Ausstellungskünstler: Kult und Karriere im modernen Kunstsystem, Köln: DuMont, 1997 (33=AM.BAE/pb18400)
BELTING, Hans. Das unsichtbare Meisterwerk: Die modernen Mythen der Kunst, München: Beck, 1998 (33=AW.BEL/pb18690)
BETTINGER, Elfi [Hg.]. Maskeraden: Geschlechterdifferenz in der literarischen Inszenierung, Berlin: Schmidt, 1995 (mb15265)
BISMARCK, Beatrice v./Stoller, Diethelm/ Wuggenig, Ulf [Hg.]. Games. Fights. Collaborations. Das Spiel von Grenze und Überschreitung: Kunst und Cultural Studies in den 90er Jahren, Hatje Cantz: Ostfildern-Ruit b. Stuttgart, 1996 (UB Trier %)
BLESSING, Jennifer [Hg.], Rrose is a Rrose is a Rrose: Gender Performance in Photography, Ausst. Kat., New York: The Guggenheim Museum, 1997 (33=AIG/pb19908)
FRÜCHTL, Joseph/ ZIMMERMANN, Jörg/ BOHRER, Karl-Heinz [Hg.]. Ästhetik der Inszenierung: Dimensionen eines künstlerischen, kulturellen und gesellschaftlichen Phänomens, Frankfurt a. M.: Suhrkamp, 2001 (UB Trier %)
GOFFMAN, Erving. Wir alle spielen Theater: Die Selbstdarstellung im Alltag, München: Piper, 1976 (39=EK/sn13061(3))
GROBLEWSKI, Michael [Hg.]. Kultfigur und Mythenbildung: Das Bild vom Künstler und sein Werk in der zeitgenössischen Kunst, Hrsg. Michael Groblewski, Berlin: Akademie-Verlag, 1993 (33=BZG.BA/pb17750)
HOFFMANN-CURTIUS, Kathrin/ WENK, Silke [Hg.]. Mythen von Autorschaft und Weiblichkeit im 20. Jahrhundert, Marburg: Jonas, 1997 (33=WK/pb10255-6,2)
JONES, Amelia [Hg.]. Performing the body, performing the text, London/New York: Routledge, 1999 (UB Trier %)
KUSPIT, Donald. Der Kult vom Avantgarde-Künstler, Klagenfurt: Ritter, 1995 (33=AW.KUS/pb16782)
NEUMANN, Eckhard. Künstlermythen: Eine psycho-historische Studie über Kreativität, Frankfurt/M 1986 (lb24676)
PHELAN, Peggy. Unmarked: The Politics of Performance, London/New York: Routledge, 1993 (33=pb 19513)
RUPPERT, Wolfgang. Der moderne Künstler. Zur Sozial- und Kulturgeschichte der kreativen Individualität in der kulturellen Moderne im 19. und frühen 20. Jahrhundert, Frankfurt a. M.: Suhrkamp, 1998 (pb19793)
SOUSLOFF, Catherine M.. The Absolute Artist. The Historiography of a Concept. Minneapolis: Univ. of Minnesota Press, 1997 (UB Trier %)
SCHULZE, Gerhard. Die Erlebnis-Gesellschaft: Kultursoziologie der Gegenwart, Frankfurt/Main [u.a.]: Campus-Verl., 1996 (39=WA/sn36580(6):a)
WEISSBERG, Liliane [Hg.]. Weiblichkeit als Maskerade, Frankfurt a. M.: Fischer Tb., 1994 (pb16348)
WILLEMS, Herbert [Hg.]. Inszenierungsgesellschaft: Ein einführendes Handbuch, Opladen [u.a.]: Westdt. Verl., 1998 (39=AJ/sn42630)
WULFFEN, Thomas [Aut./Hg.]. Betriebssystem Kunst, Kunstforum International, Bd. 125, 1994 (33=z8278)
ZWEITE, Armin/ KRYSTOF, Doris/ SPIELER, Reinhard [Hg.]. Ich ist etwas Anderes, Ausst. Kat., Düsseldorf: Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, 2000 (UB Trier %)
Weitere Literatur insb. zu den einzelnen Schwerpunkten und Referatsthemen wird im Seminar bekanntgegeben.
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Fg. Visuelle Kommunikation
Lehrveranstaltung im Rahmen des Projektes "gender/medien/kunst"
Weiterführende Informationen:
gender/medien/kunst (Projekt an der HfG Offenbach)
gendersenses (Zentrum für Genderforschung in den Künsten)
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FB.III/Kunstgeschichte
A für Studierende im Grund- und Hauptstudium
B Scheine anrechenbar für das Zertifikat interdisziplinäre Geschlechterstudien/gender studies
C mit praktischer Übung, sowie evtl. Tagesexkursionen (n.V.)
In diesem Seminar wird es zunächst einmal darum gehen, Fragen an Texte zur Kunst zu formulieren, die Bilder vom "Künstler" entwerfen und vermitteln. Untersucht werden soll jedoch nicht nur, wie solche Bilder in Texten zur Kunst entstehen, sondern auch, welchen Einfluss sie auf die Produktion und Rezeption von Künstler-Bildern haben, die uns in der Kunst selbst - also in Darstellungen und Selbstdarstellungen von KünstlerInnen - begegnen.
Dabei ist das Seminar als Labor und temporäre Arbeitsgemeinschaft zu verstehen: So soll nicht nur der kritische Umgang mit verschiedenen Textgattungen bzw. den zugehörigen Schreibweisen und Lesarten geübt werden, sondern auch das Verfassen von eigenen Texten zur Kunst.
Im Sinne einer ergebnisorientierten Arbeit ist daran gedacht, diese Texte in eine - auch über das Seminar hinaus nutzbare - Projektdatenbank einfliessen zu lassen bzw. - bei entsprechendem Interesse und entsprechender Qualität - zum Semesterende auch im Rahmen einer WWW-Seite zu publizieren.
BÄTSCHMANN, Oskar. Ausstellungskünstler: Kult und Karriere im modernen Kunstsystem. Köln: DuMont, 1997. (33=AM.BAE/pb18400)
BELTING, Hans. Das unsichtbare Meisterwerk: Die modernen Mythen der Kunst. München: Beck, 1998. (33=AW.BEL/pb18690)
BOURDIEU, Pierre. Die Regeln der Kunst: Genese und Struktur des literarischen Feldes. Frankfurt am Main: Suhrkamp, 1999. [UB Trier: Les regles de l'art: genese et structure du champ litteraire. Paris: Ed. du Seuil, 1992. (23=DA/mt46012)]
GROBLEWSKI, Michael [Hrsg.]. Kultfigur und Mythenbildung: Das Bild vom Künstler und sein Werk in der zeitgenössischen Kunst. Berlin: Akademie-Verlag, 1993. (33=BZG.BA/pb17750)
HOFFMANN-CURTIUS, Kathrin [Hrsg.]. Mythen von Autorschaft und Weiblichkeit im 20. Jahrhundert. Marburg: Jonas, 1997. (33=WK/pb10255-6,2)
KRIS, Ernst und KURZ, Otto. Die Legende vom Künstler: Ein geschichtlicher Versuch, Frankfurt am Main: Suhrkamp, 1995. (pb4556:a)
KNOBELOCH, Heinz. Subjektivität und Kunstgeschichte. Köln: König, 1996 [UB Trier %]
KUSPIT, Donald. Der Kult vom Avantgarde-Künstler. Klagenfurt: Ritter, 1995 (33=AW.KUS/pb16782)
RUPPERT, Wolfgang: Der moderne Künstler: Zur Sozial- und Kulturgeschichte der kreativen Individualität in der kulturellen Moderne im 19. und frühen 20. Jahrhundert. Frankfurt am Main: Suhrkamp, 1998. (pb19793)
SOUSLOFF, Catherine M. The Absolute Artist: The Historiography of a Concept. Minneapolis: University of Minnesota Press, 1997. [UB Trier %]
VASARI, Giorgio. Künstler der Renaissance: Lebensbeschreibungen der ausgezeichnetsten italienischen Baumeister, Maler und Bildhauer. Leipzig: Dieterich, 1940. (pb4780)
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Fg. Visuelle Kommunikation
Lehrveranstaltung im Rahmen des Projektes "gender/medien/kunst"
Ausgangspunkt ist die je unterschiedliche Arbeit der Dozentinnen mit Techniken und Technologien von Körper und Geschlecht, Performance und (Selbst-) Inszenierung vor und hinter der Kamera. Anhand dieser Beispiele und vor dem Hintergrund verschiedener Bild- und Textbeiträge werden unterschiedliche Verfahren, Methoden und Motivationen vorgestellt, mit welchen Gender produziert, vorgeführt und gelesen werden kann.
Untersucht werden im Praxisseminar: die Beziehung zur Kamera, zum Raum, zum Publikum, Blick, Dramaturgie, Struktur, Logik, Bild, Kontext, Dynamik, Zeit, Konzentration und Aktion, wobei ein besonderes Augenmerk jeweils der Frage gilt, welche Rolle diese verschiedenen Momente im Bezug auf Genderkonstruktionen, -praktiken und -performances spielen.
In der theoretischen Begleitung werden einerseits kunst- und medienhistorische Hintergründe der künstlerischen Arbeit mit dem Medium Video erschlossen, andererseits Einblicke in Methoden und Ergebnisse der Genderforschung vermittelt. Hier geht es zunächst einmal darum, Begriffe zu klären und Grundlagen zu vermitteln. Darüber hinaus soll dazu angeregt werden, Theorie und Kunstgeschichte für sich zu entdecken und als Rüstzeug für die eigene Arbeit zu nutzen.
In diesem Sinne ist die theoretische Begleitung des Projekts eng mit dem Praxisseminar verschränkt. Zum einen werden Teilmodule des Seminars dialogisch bestritten, so dass aus der Workshop-Arbeit selbst heraus Fragen an die Theorie formuliert und umgekehrt Impulse aus der Theorie in die Praxis einfliessen können. Zum anderen können in den begleitenden Theorie-Terminen Fragestellungen vertieft und weiterentwickelt, sowie schließlich auch für die Reflexion und Diskussion der eigenen Arbeit unter verschiedenen Aspekten der Performanz von Gender in und mit den Medien der Kunst genutzt werden: becoming gender - being gender - doing gender - performing gender - transforming gender...
Weiterführende Informationen:
gender/medien/kunst (Projekt an der HfG Offenbach)
gendersenses (Zentrum für Genderforschung in den Künsten)
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Fb. 24 Bildende Kunst/Kunsttheorie
Das World Wide Web als Ort der Kunst
Ort und Zeit: Einführungstermine in Seminarraum I (R. 142) - Fortführung als online-Seminar im Netz
Das World Wide Web hat sich in den vergangenen Jahren nicht nur zum populärsten Dienst des Internet entwickelt, sondern auch als Ort der Kunst zunehmend etabliert. Inzwischen besitzen die meisten traditionellen Institutionen der Kunstvermittlung - wie Museen, Kunsthallen oder Kunstvereine - mehr oder weniger umfangreiche Homepages, und auch der Kunstmarkt ist mit Galerien, Messen und Auktionshäusern auf dem Web präsent. Vor allem aber nutzen immer mehr KünstlerInnen selbst das WWW als Medium: Sei es, um - ähnlich wie in einer ProduzentInnengalerie - eigene Arbeiten anzubieten, die in anderen Medien entstanden sind; sei es, um allein oder gemeinsam mit anderen KünstlerInnen Arbeiten und Projekte zu entwickeln, die sich spezifische Qualitäten des WWW zunutze machen und häufig auch nur im WWW existieren. Es ist also wichtig, zwischen "webbasierter Kunst" und "Kunst im Netz" zu unterscheiden, wenn vom World Wide Web als einem Ort der Kunst die Rede ist.
Zudem ist das World Wide Web längst zu einem "WeltWeiten GeWerbegebiet" geworden, das gerade KulturproduzentInnen nicht nur neue Publikations- und Distributionsmöglichkeiten bieten, sondern sie zugleich auch vor eine ganze Reihe neuer Probleme stellt.
Im Anschluss an die einführenden Seminartermine, in denen das "Gelände" sondiert, ein erster Einblick in die Materie gegeben und die theoretischen Grundlagen vermittelt werden sollen, wird das Seminar selbst ins Netz gehen und die Orte der Kunst im World Wide Web online aufsuchen.
[Thematisch und methodisch knüpft das Seminar an die Veranstaltung Kunst im Kontext (I): Ortstermine im Sommersemester 1998 an. Es geht also nicht zuletzt um Präsentationsformen und Repräsentationsfunktionen von Kunst im (World Wide Web als einem) öffentlichen Raum.]
netz.kunst, Jahrbuch des Institutes für Moderne Kunst Nürnberg '98/'99, Hrsg. Institut für Modene Kunst Nürnberg i. Za. mit Verena Kuni, Nürnberg 1999
Tilman Baumgärtel: [net.art]. Materialien zur Netzkunst, Nürnberg 1999
Eine Auswahl weiterer Bücher und Kataloge zum Thema sowie ein Seminarordner mit einer Textauswahl (Kopiervorlagen) stehen im Seminarapparat in der Fachbereichsbibliothek bereit.
Weitere Ressourcen (Literaturempfehlungen und Lesezeichen) finden sich auf dem online-arbeitsblatt: DAS WORLD WIDE WEB ALS ORT DER KUNST (öffnet in einem separaten Browserfenster!).
Anmeldung zur Mailingliste des Seminars via email bei der Seminarleiterin.
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Homepage Verena Kuni
Fb. 24 Bildende Kunst/Kunsttheorie
Inszenierungen von "Weiblichkeit" in der modernen und zeitgenössischen Kunst
zusammen mit J. Siegmund (Künstlerin, Berlin - Lehrbeauftragte im Rahmen des Anreizsystems zur Frauenförderung der Johannes Gutenberg-Universität Mainz)
Ort und Zeit: Seminarraum I (R. 142), 23./24./25. 11. 2000
[Ausweichtermine & Exkursion n.V.]
Vorbesprechung in der ersten Semesterwoche, siehe Aushang!
"Do Women have to be naked to get into the Met[ropolitan] Museum?" fragte 1985 ein Plakat der New Yorker Künstlerinnengruppe Guerilla Girls. Zwar könnte man meinen, dass hier vor allem die ältere Kunstgeschichte angesprochen ist, da die klassische Konstellation männlicher Maler/weibliches Modell ebenso wie die Rolle des weiblichen Aktes in der Malerei im Verlauf des 20. Jahrhunderts an Bedeutung verloren haben sollte. Tatsächlich aber erweist sich die Frage als erstaunlich aktuell und lässt sich ebenso gut an zahlreiche Sammlungen und Ausstellungen richten, die ausschliesslich Kunst nach 1960 zeigen. In ihrem Buch "Die Frau als Bild. Der weibliche Körper in der Kunst" ist Silvia Eiblmayr diesem Phänomen in einer weiter gefassten Perspektive nachgegangen: Ausgangspunkte ihrer Analyse sind zum einen der überragenden Stellenwert, den die Repräsentation des weiblichen Körpers in den Werken von Künstlerinnen einnimmt, und zum anderen der Aspekt der Zerstörung, der sowohl die Weiblichkeitsinszenierungen von Künstlern als auch die Selbstinszenierungen von Künstlerinnen häufig bestimmt.
Auf der Basis der gemeinsamen Lektüre ausgewählter Kapitel des Buches und der Diskussion seiner zentralen Thesen anhand ausgewählter Beispiele aus der künstlerischen Praxis wird das Seminar Repräsentatonsformen des "Weiblichen" und die Symbolfunktion des weiblichen Körpers in der modernen und zeitgenössischen Kunst untersuchen.
Nach Absprache mit den TeilnehmerInnen besteht die Möglichkeit, das Seminar vor Ort durch einen oder mehrere Exkursionstermine (MMK Frankfurt, Besuch aktueller Ausstellungen) zu ergänzen.
Literaturhinweise:
Silvia Eiblmayr: Die Frau als Bild. Der weibliche Körper in der Kunst, Berlin 1994
Ausst. Kat.: Die verletze Diva. Hysterie, Körper, Technik in der Kunst des 20. Jahrhunderts, München/Innsbruck/Baden-Baden 2000
Eine Auswahl weiterer Bücher und Kataloge zum Thema sowie ein Seminarordner mit einer Textauswahl (Kopiervorlagen) stehen im Seminarapparat in der Fachbereichsbibliothek bereit.
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Lehrauftrag Feministische Medientheorie
Eine Einführung in feministische Netztheorie und Netzpraxis
Nichts weniger als ein neutraler Raum, in dem traditionelle Machtstrukturen und -politiken keine Gültigkeit mehr besitzen würden, ist das Netz vielmehr eine 'contested zone' (Kay Schaffer) - kein Niemandsland also, sondern ein umkämpftes Gebiet, das denselben hegemonialen Interessen unterliegt wie andere gesellschaftliche Bereiche auch. Insbesondere das World Wide Web hat sich als dabei als ein Bereich entwickelt, in dem Informations- und Kommunikationstechnologien und Repräsentationspolitiken auf spezifische Weise ineinandergreifen. Als besonders brisant erweist sich diese Mischung dort, wo es um Fragen von Identität und Geschlecht geht. Während auf der einen Seite im Gefolge des 'Mythos Internet' Utopien und Visionen eines experimentellen und grenzüberschreitenden Umgangs mit (Geschlechts-)identitäten kursieren, bleibt angesichts der Netzrealität des World Wide Web zu fragen, ob und wie es in einer solchen ‚Arena der Repräsentation' gelingen kann, jenseits und vollkommen unabhängig von jenen individuellen Bedingtheiten und gesellschaftlichen Normierungen zu agieren, die unser Leben im Diesseits unserer körperlichen und sozialen Existenz bestimmen. Schliesslich sitzen vor den Bildschirmen und an den Tastaturen nach wie vor "Körper von Gewicht".
Im Zentrum steht dabei die übergreifende Frage, welche Bedeutung die Kategorie Geschlecht im Internet und seinen unterschiedlichen Diensten besitzt und welche spezifischen ‚technologies of gender' hier an der ‚Schnittstelle Geschlecht' operieren. Dem Seminar wird es zunächst einmal darum gehen, einen Einblick in das Spannungsfeld von Identität und Geschlecht im Netz zu gewinnen. Konkrete Beispiele aus der aktuellen Netzpraxis sollen dabei als Basis für weiterführende Fragen und Diskussionen dienen.
In mehreren Blockterminen (n. V.) sollen unterschiedliche Praxen der Konstruktion und Repräsentation von Identität und Geschlecht in elektronischen Netzwerken vorgestellt und vor dem Hintergrund aktueller feministischer Medien- bzw. Netztheorie diskutiert werden.
In einem ersten Treffen zur Vorbesprechung am Mittwoch, den 01. 11. 2000 um 13.30 Uhr (Raum siehe Aushang) werden wir unsere Reiserouten durch den Cyberspace planen und grundlegende Lektüren für die Seminardiskussion vereinbaren.
Eine Literaturliste wird bereits während der vorlesungsfreien Zeit ausgehängt werden, ein begleitender Seminarapparat in der Bibliothek zur Verfügung stehen.
Anregungen und Wünsche der TeilnehmerInnen werden gerne berücksichtigt und können im Vorfeld mit der Seminarleiterin abgesprochen werden.
Erstes Treffen und Vorbesprechung: Mittwoch, 01. 11. 2000, 13.30 Uhr, Raum siehe Aushang.
Mehrere Blocktermine nach Vereinbarung mit den TeilnehmerInnen.
Kursmaterialien online:
special online worksheet: gender identity media art
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Hochschule für Gestaltung Offenbach
Fg. Visuelle Kommunikation
Lehrveranstaltung für das Hauptstudium (in Vertretung von Frau Prof. Dr. Huber)
Konfigurationen der Cyborg
Cyborgs sind hybride Kreaturen - nicht nur als Mischwesen aus Maschine und Organismus, sondern auch als Konstrukte, in denen individuelle wie gesellschaftliche Wahrnehmungen und Projektionen, Realitäten und Fiktionen miteinander verschmelzen. Ausgehend von Donna Haraways "Manifesto for Cyborgs" wird das Seminar aktuelle Konfigurationen des bzw. der Cyborg aus Theorie und (künstlerischer) Praxis untersuchen und diskutieren. Dabei wird nicht nur nach der Genealogie der Cyborgs und ihren historischen Vorläufern in Kunst, Literatur und Wissenschaft, sondern auch prospektiv nach ihren sozialen und politischen Potentialen zu fragen sein.
Sind wir alle längst Cyborgs, wie Haraway in ihrem "Manifesto" behauptet? Wir werden sehen...
Regelmässiger Kurstermin: Dienstags 16.30-18.30 (bzw. nach Vereinbarung mit den TeilnehmerInnen)
Erstes Treffen: Dienstag, 24. 10. 2000 um 16.30 Uhr (Raum: siehe Aushang)
Kursmaterialien online:
1) special online worksheet: configurations of the cyborg
2) special online worksheet: gender identity media art
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Kunsthochschule Bergen (Norwegen)
Fg. Medien
Gendernauts in a Contested Zone. Exploring Gender Identity Media Art in Times of ongoing Wars of Desire and Technology Lecture and Workshop/Course, KHIB Bergen, 09. 10. - 12. 10. 2000
Lecture:
Gendernauts in Cyberspace?
Tracing "Trans/Gender Utopias on both Sides of the Interfaces"
"To attempt to occupy a place as speaking subject within the traditional gender frame is to become complicit in the discourse which one wishes to deconstruct." (Sandy Stone)
If this is true, how can I dare to occupy a place as speaking subject in the discourse of technology and gender while at the same time looking for possibilities to transgress gender boundaries within the gendered frame of electronic networks?
In my lecture, I want to show that cyberfeminist theory used as a critical tool and a practice may offer possibilities to accept the challenge: to take care of some of the ‚fatal attractions' of the so called new technologies, and to act consciously as a 'false' complicit, or maybe better: as an intelligent double agent in this serious game.
Therefore, my aim is not to give a resume or overview on the issue of "trans/gender", but to try a first approach by focussing gender itself as an interface in a contested zone that is generated by the interplay between myths and realities of these new technologies - and to ask for it's capacity and potential for that what I would like to call "trans/gender utopias".
Starting with different readings and definitions of the term "transgender", I would like to introduce a broader view with the perspective of "trans/gender" focussing on transgression as a continuous movement of performing gender(s) that makes use of different 'technologies of gender' (Theresa de Lauretis) including a variety of related strategies like parody and masquerade, while at the same time rejecting any notion of 'passing as'.
From this point of view, by looking at the example of different social, communicative and esthetic practices in the field of electronic networks I want to take a closer look onto the impact of information- and communication technologies on "trans/gender utopias". While these technologies are often discussed as providing new possibilities to blur and to transcend gender boundaries similar to those the biotechnologies (from hormonal therapy to surgery) seem to offer for the transgender body, I would claim to chose a more critical approach - especially facing the fact that in front of the screens, there are still biobodies living in a framework of individual and social realities that have an impact not only on the formation of personal concepts of "net identities", but on the indivduals as 'social' and 'iuridical' bodies as well.
Nevertheless, discussing current practices of and research on the so called 'gender swapping' in MUDs and MOOs on the one hand, and asking for artistic imaginations of 'transgender' on the world wide web on the other hand, my aim is not only to point out the traps of pertinent projections and fantasies related to these fields, but at the same time to explore the promises - "the promises of monsters", as Donna Haraway would put it - and perspectives they might offer for queer readings, discourses and performances at the interface of gender.
In this sense, the activities observed in the area of new media will be considered not only as a pool of discoursive methods and artistic practices, but also as a providing useful tools and important complicits on my journey as a "gendernaut in cyberspace" tracing "trans/gender utopias on both sides of the interfaces".
Course/Workshop:
Gendernauts in a Contested Zone.
Exploring Gender Identity Media Art in Times of ongoing Wars of Desire and Technology
In addition to the lecture, from monday afternoon till thursday there will be at least four course meetings offered. These meetings will be devoted to the
- Discussion of the theses proposed in the lecture, the
- Discussion of related texts and art work, the
- Broadening of the scope given by/within the lecture, as well as the
- Introduction and discussion of further material on the issues raised (text & visual material in various media; photography, film/video, webbased projects...).
The general focus of the course meetings will be on theory and artistic practice exploring gender and identity in the field of electronic media. While, regarding the condensed time frame, we should concentrate on a smaller selection of exemplary statements (see the selection of related links on the special online worksheet: gender identity media art), the discussion may open up for a broader perspective on the issues.
Course topics may include: Imaginations of Gender and Identity in the Age of Electronic Media - Configurations of the Cyborg (Cyborg identities - cyborg gender - cyborg sex) - Alien Ressurection(s): Monsters and Metamorphoses - Suck my Code: Cyberfeminist Interventions.
For suggested readings - in print as well as electronic texts - and webbased art projects, see the list with titles and URLs on the special online worksheet: gender identity media art. In addition, I will assemble a collection of exemplary visual material from different areas of art history and contemporary arts to be introduced and discussed during the course meetings.
Anyway, I would also like to encourage students not only to contribute their own ideas and questions, but also to bring in their own stuff in case it is related to the topics raised within the course.
See also the syllabus sheet (availiable in print at Prof. Frohapfel's office) for a condensed outline of the course programme.
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Lehrveranstaltungen im Sommersemester 2000
- Johannes Gutenberg-Universität Mainz - TU Darmstadt -
Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Fb. 24 Bildende Kunst/Kunsttheorie
Ganz automatisch ein Genie - Oder: "Wie haben die es eigentlich geschafft?"
Was bedeutet künstlerischer "Erfolg"? Gibt es Strategien, die "ganz automatisch" zum Erfolg führen? Welche Rolle spielen dabei gesellschaftliche tradierte Vorstellungen und "Künstlerbilder" - und wie gehen KünstlerInnen mit diesen Vorstellungen "erfolgreich" um? Welche Bedeutung besitzen Produktion und Selbstdarstellung, Vermittlung und Rezeption, Institutionen, Kritik und Markt in diesem Zusammenhang? Und nicht zuletzt: Welches Gewicht hat hier die Kategorie Geschlecht?
Diese und weitere Fragen werden im Seminar an ausgewählten ("Fall"-)Beispielen untersucht und diskutiert werden.
Das Seminar steht im Zusammenhang mit dem vom AK Frauenförderung am Fb. 24 organisierten Semesterschwerpunkt "Professionalisierung". Gemeinsame Veranstaltungen mit den Lehrbeauftragten Dr. Anne-Marie Freybourg und Judith Siegmund sind vorgesehen.
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Technische Universität Darmstadt / Institut für Pädagogik
Lehrauftrag Feministische Medientheorie
Schnittstelle Geschlecht I: Identität und Geschlecht im Internet
Eine Einführung in feministische Netztheorie und Netzpraxis
Nichts weniger als ein neutraler Raum, in dem traditionelle Machtstrukturen und -politiken keine Gültigkeit mehr besitzen würden, ist das Netz vielmehr eine 'contested zone' (Kay Schaffer) - kein Niemandsland also, sondern ein umkämpftes Gebiet, das denselben hegemonialen Interessen unterliegt wie andere gesellschaftliche Bereiche auch. Insbesondere das World Wide Web hat sich als dabei als ein Bereich entwickelt, in dem Informations- und Kommunikationstechnologien und Repräsentationspolitiken auf spezifische Weise ineinandergreifen. Als besonders brisant erweist sich diese Mischung dort, wo es um Fragen von Identität und Geschlecht geht. Während auf der einen Seite im Gefolge des 'Mythos Internet' Utopien und Visionen eines experimentellen und grenzüberschreitenden Umgangs mit (Geschlechts-)identitäten kursieren, bleibt angesichts der Netzrealität des World Wide Web zu fragen, ob und wie es in einer solchen ‚Arena der Repräsentation' gelingen kann, jenseits und vollkommen unabhängig von jenen individuellen Bedingtheiten und gesellschaftlichen Normierungen zu agieren, die unser Leben im Diesseits unserer körperlichen und sozialen Existenz bestimmen. Schliesslich sitzen vor den Bildschirmen und an den Tastaturen nach wie vor "Körper von Gewicht".
Im Zentrum steht dabei die übergreifende Frage, welche Bedeutung die Kategorie Geschlecht im Internet und seinen unterschiedlichen Diensten besitzt und welche spezifischen ‚technologies of gender' hier an der ‚Schnittstelle Geschlecht' operieren. Dem Seminar wird es zunächst einmal darum gehen, einen Einblick in das Spannungsfeld von Identität und Geschlecht im Netz zu gewinnen. Konkrete Beispiele aus der aktuellen Netzpraxis sollen dabei als Basis für weiterführende Fragen und Diskussionen dienen.
In einem Blocktermin (Freitag, 12. 05. und Samstag 13. 05. 2000, Raum 2c/105) sollen unterschiedliche Praxen der Konstruktion und Repräsentation von Identität und Geschlecht in elektronischen Netzwerken vorgestellt und vor dem Hintergrund aktueller feministischer Medien- bzw. Netztheorie diskutiert werden.
In einem ersten Treffen zur Vorbesprechung am Mittwoch, den 26. 04. 2000 um 12.30 Uhr (Raum 2c/105) werden wir unsere Reiserouten durch den Cyberspace planen und grundlegende Lektüren für die Seminardiskussion vereinbaren.
Eine Literaturliste wird bereits während der vorlesungsfreien Zeit ausgehängt werden, ein begleitender Seminarapparat in der Bibliothek zur Verfügung stehen.
Anregungen und Wünsche der TeilnehmerInnen werden gerne berücksichtigt und können im Vorfeld mit der Seminarleiterin abgesprochen werden.
Erstes Treffen - Vorbesprechung & Einführung: Mittwoch, 26. 04. 2000, 12.30 Uhr, Raum 2c/105
Blocktermin: Freitag, 12. 05. und Samstag, 13. 05. 2000, Raum 2c/105
Achtung: Das Seminar wird verschoben und findet in erweiterter Form im WS 2000/2001 statt!
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Lehrveranstaltung im Wintersemester 1999/2000
Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Fb. 24 Bildende Kunst/Kunsttheorie
(Selbst)Inszenierungen II: Mediale Inszenierungen
Während im Sommersemester im Sinne einer Grundlagenarbeit tradierte Formen, Folien und Muster künstlerischer (Selbst)Inszenierung erarbeitet und an zeitgenössischen Beispielen diskutiert worden sind, soll in der Fortsetzung des Seminars der Focus auf die Medien der Inszenierung gerichtet werden: Ist ein Medium nur Mittel zum Zweck oder kann es Selbst zur Bühne werden? Welche Rolle kommt den klassischen Inszenierungsmustern in den "neuen Medien" zu? Welche neuen Möglichkeiten bieten sie für künstlerische (Selbst)Inszenierungen? Und last but not least: Wie werden die "neuen Medien" selbst inszeniert?
Als Bestandteil des Seminars finden Ortstermine (u.a. im Museum für Moderne Kunst und im Portikus, Frankfurt/M.) und Exkursionen zu aktuellen Ausstellungen (u.a. ZKM Karlsruhe) statt.
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Lehrveranstaltung im Sommersemester 1999
Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Fb. 24 Bildende Kunst/Kunsttheorie
(Selbst)Inszenierungen
Die klassische Form künstlerischer Selbstinszenierung ist das Selbstporträt. Wie in einem Spiegel der Kunst- und Kulturgeschichte zeichnen sich in ihm nicht nur Traditionsbewusstsein und Innovationsdrang seiner Entstehungszeit, sondern vor allem Selbst- und Rollenverständnis der Künstler ab. Über Jahrhunderte hinweg "im Rahmen geblieben" und bis heute ein traditionelles Sujet der Malerei, findet künstlerische Selbstdarstellung und Selbstinszenierung im 20. Jahrhundert zunehmend zu einem neuen Vokabular. Folgende Themen sollen im Lauf des Seminars behandelt werden: Das Selbstporträt - Atelierbilder - Künstlermythen von Prometheus bis Pygmalion - Der Künstler als Heiliger und Magier, als Scharlatan und Narr - Zwischen Selbstüberhöhung und Selbstzerstörung - Der Künstler als Star - Der Tod des Autors - Strategien der Maskerade - Die Inszenierung des Werkes/Die Inszenierung im Werk - Der Hang zum Gesamtkunstwerk - Alltag als Inszenierung
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Lehrveranstaltungen im Wintersemester 1998/1999
- Universität Saarbrücken - Filmakademie Baden-Württemberg/Ludwigsburg -
Universität des Saarlandes, Saarbrücken / Kunstgeschichtliches Institut
Lehrauftrag für Kunstgeschichte
Das Internet als Ort der Kunst
Praktische Übung im Rechenzentrum (Blockseminar)
In diesem Seminar soll das Internet als Ort der Kunst erforscht werden. Dazu gehören zunächst einmal einerseits die Vermittlung von Grundlagen wie dem Umgang mit Hard- und Software und den einschlägigen Protokollen, andererseits die Klärung von Grundsatzfragen wie der Unterscheidung von "Kunst auf dem Netz" und "Netzkunst". "Reisewege zur Kunst im Netz" werden uns aber nicht nur zu kunsthistorischen Informationen über Kunst und Kunstgeschichte führen, sondern vor allem zu künstlerischen Arbeiten, die eigens für dieses Medium geschaffen worden sind und die im Mittelpunkt unserer Seminararbeit stehen werden. Welches praktische und theoretische Handwerkszeug benötigt die Kunstgeschichte für einen kompetenten Umgang mit dem Internet als Ort der Kunst?
Weitere Themen: Problematische Begriffe: Netzkunst, net.art, Kunst im Netz? - Vor- und Frühgeschichte der Netzkunst - Materialität und Immaterialität der Netzkunst - Netzkunstwerke/Kunstnetzwerke - Topoi und Themen - Theorien der Netzkunst - Ästhetik der Netzkunst - Fragen und Probleme der Produktion, Rezeption und Vermittlung von Kunst im Internet
Das Seminar soll in Form von Blockveranstaltungen im Rechenzentrum der Universität des Saarlandes stattfinden (evtl. Einzeltermine im Institut). Ein Aushang erfolgt rechtzeitig vor Semesterbeginn.
Daneben wird es eine Seminarhomepage und Sprechstunden im Internet geben. Interessierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind herzlich dazu eingeladen, bereits im Vorfeld Kontakt mit der Seminarleiterin aufzunehmen
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Filmakademie Baden-Württemberg, Ludwigsburg
Lehrauftrag: Kunst-und Medienwissenschaft
Metamorphose im Zeitalter ihrer technischen (Re-)Produzierbarkeit 4.0
Wie wir Metamorphose denken und verstehen, hat mit unserer Auffassung von Natur ebenso wie mit unserem Menschenbild, mit unserem Naturbegriff ebenso wie mit unserem Selbstverständnis zu tun. Beide sind als historische und soziale Konstrukte keine essentialistisch fixierbaren Konstanten, sondern ihrerseits stets im Wandel begriffen. Was bedeutet Metamorphose für eine Kultur, für die nicht nur die Kunst, sondern auch die Natur ins Zeitalter ihrer technischen Reproduzierbarkeit eingetreten ist?
Das Seminar wird diese Frage am Leitfaden von Narrationen und Phantasien der Verwandlung von Gestalt und Geschlecht anhand ausgewählter Beispiele aus Film, Literatur und Bildender Kunst verfolgen. Thematische Schwerpunkte sind u. a.:
Metamorphosemythen und Verwandlungsphantasien - Technologien des Selbst und seiner Transformation - Metamorphose und die Nachtseite der Naturwissenschaft - Ästhetiken der Verwandlung - Metamorphose und Mimikry -Metamorphose versus Morphing - Metamorphose als Horror Fiction - Sehnsucht nach Metamorphose - Metamorphose als modernes Paradigma
Als Arbeits- und Diskussionsgrundlage werden u. a. P. Ovidius Naso: "Metamorphosen", H.G. Wells' Roman "Dr. Moreaus Insel" und seine Verfilmungen (1944, 1977, 1996), "The Fly (Die Fliege)" (1959, 1986), "The Thing (Das Ding aus einer anderen Welt)" (1951, 1982), "Invasion of the Bodysnatchers (1956, 1978, 1984), "Alien I-IV" (1979-1997), "Terminator II" (1992), "Das Schweigen der Lämmer (Silence of the Lambs)" (1989) dienen.
Es besteht die Möglichkeit, eigene Arbeiten, die das Thema der Metamorphose berühren, im Rahmen des Seminars vorzustellen und zu diskutieren.
Eine ausführliche Bibliographie sowie eine Filmographie sind bei der Seminarleiterin erhältlich, eigene Vorschläge und Anregungen der Teilnehmer herzlich willkommen. In jedem Fall wird zur Einführung die Lektüre von Ovids "Metamorphosen" empfohlen (z.B. in der preiswerten lat./dtsch. Studienausgabe, Übs. u. Hrsg. M. v. Albrecht, Reclam-Verlag, Stuttgart 1994)
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Lehrveranstaltungen im Sommersemester 1998
Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Fb. 24 Bildende Kunst/Kunsttheorie
KünstlerReisen (Seminar)
In diesem Seminar wird es um Künstlerinnen und Künstler als Reisende gehen, um imaginäre Topographien ebenso wie im interkulturelle Erfahrungen, um Exotismen und ihre künstlerische Tradition ebenso wie um die Versuche, sich von entsprechenden Stereotypen zu befreien. Erste appetitanregende Lektüren und Hinweise finden sich unter anderem in dem Kunstforum-Bänden Nr. 136 (Künstlerreisen) und Nr. 137 (Ästhetik des Reisens), eine ausführliche Bibliographie wird - wie immer - ab Beginn des Sommersemsters '98 im Seminarordnerin der Fb-Bibliothek zur Verfügung stehen.
Das Seminar ist Teil des Semester-Themenschwerpunktes "Interkulturalität - Grundprobleme der Kulturbegegnung" des Studium Generale.
Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Fb. 24 Bildende Kunst/Kunsttheorie
Kunst im Kontext (I):
Ortstermine
In dieser Übung wird es darum gehen, Kunst in ihrem räumlichen, situativen, soziokulturellem und historischem Kontext kritisch zu reflektieren. Gefragt wird unter anderem nach den unterschiedlichen "Orten" und "Funktionen" der Kunst und dem Spannungsfeld, das sich zwischen der ästhetischen Erscheinung eines Werkes und dessen spezifischem Umfeld, zwischen künstlerischer Intention und gesellschaftlicher Erwartungshaltung entwickeln kann.
Zu den Untersuchungsfeldern werden die Bereiche Kunst im öffentlichen Raum (Platzgestaltung, Kunst am Bau, Denkmal, Intervention) ebenso wie Atelier, Sammlung (Privatsammlung, Firmensammlung, Museum) und Ausstellung (Themenausstellung/Monogr. Ausstellung - Museum, Galerie, Kunstmesse) gehören.
Die hoffentliche gute Witterung im Sommersemester soll dafür genutzt werden, Kunst im Aussenraum aufzusuchen, bei schlechtem Wetter wird auf Innenprojekte ausgewichen. Bei entsprechendem Interesse kann die Übung im Wintersemester eine vertiefende Fortsetzung finden.
Die ersten, einführenden Seminartermine finden in Räumen des Fb. 24 statt, die Ortstermine werden zu Beginn des Semesters gemeinsam vereinbart und per Aushang bekannt gegeben werden.
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Lehrveranstaltungen im Wintersemester 1997/1998
Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Fb. 24 Bildende Kunst/Kunsttheorie
Deutschland, ein Wintermärchen (Projektseminar)
Deutschland, ein Wintermärchen: Unter diesem Arbeitstitel wurde im Rahmen eines Projektseminar eine Ausstellung mit Arbeiten Studierender des Fachbereichs Bildende Kunst vorbereitet, die im Sinne einer "Hommage à Heinrich Heine" die Veranstaltungsreihe des Studium Generale der Johannes Gutenberg-Universität und des Institut Français de Mayence zum Heinejahr im Wintersemester 1997/98 begleitet hat. Bei dieser zeitgenössischen Auseinandersetzung mit dem Schriftsteller, Kritiker und Journalisten Heine, mit Heines literarischen Bildern und seinem Blick auf die Welt sollten von Anfang weniger philologische oder historische Perspektiven im Vordergrund stehen, als eine Fruchtbarmachung Heinrich Heines und seiner Themen für die eigene Gegenwart: "Deutschland - ein Wintermärchen"; Deutschlandbilder: deutsche Geschichte und deutsche Gegenwart; Rheinromantik zwischen Mythos und Historie, Deutschtümelei und Kitsch; Reisebilder; Heimat und Heimatlosigkeit; Jüdisch-deutsche Identität u. v. m.
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Lehrveranstaltung im Sommersemester 1997
Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Fb. 24 Bildende Kunst/Kunsttheorie
Auf dem Weg zur documenta X (Seminar mit Exkursionen)
In diesem Seminar ging es um den "Mythos documenta" - die Geschichte, Ideologie und Gegenwart einer Grossausstellung. Vorgestellt und kritisch diskutiert wurden dabei die documenta-Konzeptionen und die realisierten Ausstellungen von der dI (1955) bis zur dX (1997), zu der auch zwei gemeinsame Exkursionen stattfanden.
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Lehrveranstaltung im Wintersemester 1996/1997
Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Fb. 24 Bildende Kunst/Kunsttheorie
Das Jahrhundert-Ding (Seminar mit Ortsterminen)
In diesem Seminar ging es um Objekt und Assemblage im 20. Jahrhundert. Gemeinsam behandelte Schwerpunktthemen waren: Collage - Objekt - Assemblage; Wie kommt das Ding in die Kunst?; Montage-Technik und Strategie des Objekts in den frühen Avantgarden; Das Ready-Made und sein Schatten; Skulptur-Plastik - Objekt; Multiple Objekte; Die Wiederkehr des Objekts in der Kunst der achtziger und neunziger Jahre; Objekte im Raum/Der Raum als Objekt: Installationen. Ortstermine im Museum für Moderne Kunst Frankfurt (mit Vortrag und Führung des Restaurators Erich Ganzert-Castrillo), im Hessischen Landesmuseum Darmstadt (Block Beuys) und auf der Mathildenhöhe Darmstadt (Ausstellung: Bill Woodrow) ergänzten das Seminarprogramm.
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| kontakt/contact: verena@kuni.org | Last Update: 01. 08. 2010 | impressum / disclaimer |