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Kunst- und Medienwissenschaftlerin M.A. / art & media theorist m.a.
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Lehrveranstaltungen im Fachgebiet Kunsttheorie am Fachbereich 24 - Bildende Kunst
der Johannes Gutenberg-Universität Mainz


Wintersemester 1996/97 - Sommersemester 2001

Sommersemester 2001

Wintersemester 2000/2001

Sommersemester 2000

Wintersemester 1999/2000

Sommersemester 1999

Wintersemester 1998/1999

Sommersemester 1998

Wintersemester 1997/1998

Sommersemester 1997

Wintersemester 1996/1997


Lehrveranstaltungen an der Universität Trier (2001 ff.) / courses at Trier University (2001 ff.) und Lehraufträge / teaching assignments
sowie / as well as
Alle Lehrveranstaltungen (chronologisch) / all courses (chronological list)

siehe / see

Lehre / teaching


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Lehrveranstaltungen im Sommersemester 2001

Kunst im Kontext (II)
Das World Wide Web als Ort der Kunst

Seminar
Ort und Zeit: Einführungstermine in Seminarraum I (R. 142) - Fortführung als online-Seminar im Netz

Das World Wide Web hat sich in den vergangenen Jahren nicht nur zum populärsten Dienst des Internet entwickelt, sondern auch als Ort der Kunst zunehmend etabliert. Inzwischen besitzen die meisten traditionellen Institutionen der Kunstvermittlung - wie Museen, Kunsthallen oder Kunstvereine - mehr oder weniger umfangreiche Homepages, und auch der Kunstmarkt ist mit Galerien, Messen und Auktionshäusern auf dem Web präsent. Vor allem aber nutzen immer mehr KünstlerInnen selbst das WWW als Medium: Sei es, um - ähnlich wie in einer ProduzentInnengalerie - eigene Arbeiten anzubieten, die in anderen Medien entstanden sind; sei es, um allein oder gemeinsam mit anderen KünstlerInnen Arbeiten und Projekte zu entwickeln, die sich spezifische Qualitäten des WWW zunutze machen und häufig auch nur im WWW existieren. Es ist also wichtig, zwischen "webbasierter Kunst" und "Kunst im Netz" zu unterscheiden, wenn vom World Wide Web als einem Ort der Kunst die Rede ist. Zudem ist das World Wide Web längst zu einem "WeltWeiten GeWerbegebiet" geworden, das gerade KulturproduzentInnen nicht nur neue Publikations- und Distributionsmöglichkeiten bieten, sondern sie zugleich auch vor eine ganze Reihe neuer Probleme stellt. Im Anschluss an die einführenden Seminartermine, in denen das "Gelände" sondiert, ein erster Einblick in die Materie gegeben und die theoretischen Grundlagen vermittelt werden sollen, wird das Seminar selbst ins Netz gehen und die Orte der Kunst im World Wide Web online aufsuchen.
[Thematisch und methodisch knüpft das Seminar an die Veranstaltung Kunst im Kontext (I): Ortstermine im Sommersemester 1998 an. Es geht also nicht zuletzt um Präsentationsformen und Repräsentationsfunktionen von Kunst im (World Wide Web als einem) öffentlichen Raum.]

Literaturhinweise:
netz.kunst, Jahrbuch des Institutes für Moderne Kunst Nürnberg '98/'99, Hrsg. Institut für Modene Kunst Nürnberg i. Za. mit Verena Kuni, Nürnberg 1999
Tilman Baumgärtel: [net.art]. Materialien zur Netzkunst, Nürnberg 1999
Eine Auswahl weiterer Bücher und Kataloge zum Thema sowie ein Seminarordner mit einer Textauswahl (Kopiervorlagen) stehen im Seminarapparat in der Fachbereichsbibliothek bereit. Weitere Ressourcen (Literaturempfehlungen und Lesezeichen) finden sich auf dem online-arbeitsblatt:
DAS WORLD WIDE WEB ALS ORT DER KUNST (öffnet in einem separaten Browserfenster!).
Anmeldung zur Mailingliste des Seminars via email bei der Seminarleiterin.


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Lehrveranstaltungen im Wintersemester 2000/2001

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Lehraufträge / teaching assignments


"Die Frau als Bild"
Inszenierungen von "Weiblichkeit" in der modernen und zeitgenössischen Kunst

Blockseminar
zusammen mit J. Siegmund (Künstlerin, Berlin - Lehrbeauftragte im Rahmen des Anreizsystems zur Frauenförderung der Johannes Gutenberg-Universität Mainz)

Ort und Zeit: Seminarraum I (R. 142), 23./24./25. 11. 2000
[Ausweichtermine & Exkursion n.V.]
Vorbesprechung in der ersten Semesterwoche, siehe Aushang!

"Do Women have to be naked to get into the Met[ropolitan] Museum?" fragte 1985 ein Plakat der New Yorker Künstlerinnengruppe Guerilla Girls. Zwar könnte man meinen, dass hier vor allem die ältere Kunstgeschichte angesprochen ist, da die klassische Konstellation männlicher Maler/weibliches Modell ebenso wie die Rolle des weiblichen Aktes in der Malerei im Verlauf des 20. Jahrhunderts an Bedeutung verloren haben sollte. Tatsächlich aber erweist sich die Frage als erstaunlich aktuell und lässt sich ebenso gut an zahlreiche Sammlungen und Ausstellungen richten, die ausschliesslich Kunst nach 1960 zeigen. In ihrem Buch "Die Frau als Bild. Der weibliche Körper in der Kunst" ist Silvia Eiblmayr diesem Phänomen in einer weiter gefassten Perspektive nachgegangen: Ausgangspunkte ihrer Analyse sind zum einen der überragenden Stellenwert, den die Repräsentation des weiblichen Körpers in den Werken von Künstlerinnen einnimmt, und zum anderen der Aspekt der Zerstörung, der sowohl die Weiblichkeitsinszenierungen von Künstlern als auch die Selbstinszenierungen von Künstlerinnen häufig bestimmt.
Auf der Basis der gemeinsamen Lektüre ausgewählter Kapitel des Buches und der Diskussion seiner zentralen Thesen anhand ausgewählter Beispiele aus der künstlerischen Praxis wird das Seminar Repräsentatonsformen des "Weiblichen" und die Symbolfunktion des weiblichen Körpers in der modernen und zeitgenössischen Kunst untersuchen.
Nach Absprache mit den TeilnehmerInnen besteht die Möglichkeit, das Seminar vor Ort durch einen oder mehrere Exkursionstermine (MMK Frankfurt, Besuch aktueller Ausstellungen) zu ergänzen.


Literaturhinweise:
Silvia Eiblmayr: Die Frau als Bild. Der weibliche Körper in der Kunst, Berlin 1994
Ausst. Kat.: Die verletze Diva. Hysterie, Körper, Technik in der Kunst des 20. Jahrhunderts, München/Innsbruck/Baden-Baden 2000
Eine Auswahl weiterer Bücher und Kataloge zum Thema sowie ein Seminarordner mit einer Textauswahl (Kopiervorlagen) stehen im Seminarapparat in der Fachbereichsbibliothek bereit.

Das Seminar steht im Zusammenhang mit dem vom AK Frauenförderung am Fb. 24 organisierten Lehrangebot.


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Lehrveranstaltungen im Sommersemester 2000

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Lehraufträge / teaching assignments


Ganz automatisch ein Genie - Oder: "Wie haben die es eigentlich geschafft?"

Was bedeutet künstlerischer "Erfolg"? Gibt es Strategien, die "ganz automatisch" zum Erfolg führen? Welche Rolle spielen dabei gesellschaftliche tradierte Vorstellungen und "Künstlerbilder" - und wie gehen KünstlerInnen mit diesen Vorstellungen "erfolgreich" um? Welche Bedeutung besitzen Produktion und Selbstdarstellung, Vermittlung und Rezeption, Institutionen, Kritik und Markt in diesem Zusammenhang? Und nicht zuletzt: Welches Gewicht hat hier die Kategorie Geschlecht?

Diese und weitere Fragen werden im Seminar an ausgewählten ("Fall"-)Beispielen untersucht und diskutiert werden.

Das Seminar steht im Zusammenhang mit dem vom AK Frauenförderung am Fb. 24 organisierten Semesterschwerpunkt "Professionalisierung". Gemeinsame Veranstaltungen mit den Lehrbeauftragten Dr. Anne-Marie Freybourg und Judith Siegmund sind vorgesehen.


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Lehrveranstaltung im Wintersemester 1999/2000

(Selbst)Inszenierungen II: Mediale Inszenierungen

Während im Sommersemester im Sinne einer Grundlagenarbeit tradierte Formen, Folien und Muster künstlerischer (Selbst)Inszenierung erarbeitet und an zeitgenössischen Beispielen diskutiert worden sind, soll in der Fortsetzung des Seminars der Focus auf die Medien der Inszenierung gerichtet werden: Ist ein Medium nur Mittel zum Zweck oder kann es Selbst zur Bühne werden? Welche Rolle kommt den klassischen Inszenierungsmustern in den "neuen Medien" zu? Welche neuen Möglichkeiten bieten sie für künstlerische (Selbst)Inszenierungen? Und last but not least: Wie werden die "neuen Medien" selbst inszeniert?

Als Bestandteil des Seminars finden Ortstermine (u.a. im Museum für Moderne Kunst und im Portikus, Frankfurt/M.) und Exkursionen zu aktuellen Ausstellungen (u.a. ZKM Karlsruhe) statt.


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Lehrveranstaltung im Sommersemester 1999

(Selbst)Inszenierungen

Die klassische Form künstlerischer Selbstinszenierung ist das Selbstporträt. Wie in einem Spiegel der Kunst- und Kulturgeschichte zeichnen sich in ihm nicht nur Traditionsbewusstsein und Innovationsdrang seiner Entstehungszeit, sondern vor allem Selbst- und Rollenverständnis der Künstler ab. Über Jahrhunderte hinweg "im Rahmen geblieben" und bis heute ein traditionelles Sujet der Malerei, findet künstlerische Selbstdarstellung und Selbstinszenierung im 20. Jahrhundert zunehmend zu einem neuen Vokabular. Folgende Themen sollen im Lauf des Seminars behandelt werden: Das Selbstporträt - Atelierbilder - Künstlermythen von Prometheus bis Pygmalion - Der Künstler als Heiliger und Magier, als Scharlatan und Narr - Zwischen Selbstüberhöhung und Selbstzerstörung - Der Künstler als Star - Der Tod des Autors - Strategien der Maskerade - Die Inszenierung des Werkes/Die Inszenierung im Werk - Der Hang zum Gesamtkunstwerk - Alltag als Inszenierung


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Lehrveranstaltungen im Wintersemester 1998/1999

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Lehraufträge / teaching assignments


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Lehrveranstaltungen im Sommersemester 1998

KünstlerReisen (Seminar)

In diesem Seminar wird es um Künstlerinnen und Künstler als Reisende gehen, um imaginäre Topographien ebenso wie im interkulturelle Erfahrungen, um Exotismen und ihre künstlerische Tradition ebenso wie um die Versuche, sich von entsprechenden Stereotypen zu befreien. Erste appetitanregende Lektüren und Hinweise finden sich unter anderem in dem Kunstforum-Bänden Nr. 136 (Künstlerreisen) und Nr. 137 (Ästhetik des Reisens), eine ausführliche Bibliographie wird - wie immer - ab Beginn des Sommersemsters '98 im Seminarordnerin der Fb-Bibliothek zur Verfügung stehen.

Das Seminar ist Teil des Semester-Themenschwerpunktes "Interkulturalität - Grundprobleme der Kulturbegegnung" des Studium Generale.


Kunst im Kontext (I):
Ortstermine

In dieser Übung wird es darum gehen, Kunst in ihrem räumlichen, situativen, soziokulturellem und historischem Kontext kritisch zu reflektieren. Gefragt wird unter anderem nach den unterschiedlichen "Orten" und "Funktionen" der Kunst und dem Spannungsfeld, das sich zwischen der ästhetischen Erscheinung eines Werkes und dessen spezifischem Umfeld, zwischen künstlerischer Intention und gesellschaftlicher Erwartungshaltung entwickeln kann.

Zu den Untersuchungsfeldern werden die Bereiche Kunst im öffentlichen Raum (Platzgestaltung, Kunst am Bau, Denkmal, Intervention) ebenso wie Atelier, Sammlung (Privatsammlung, Firmensammlung, Museum) und Ausstellung (Themenausstellung/Monogr. Ausstellung - Museum, Galerie, Kunstmesse) gehören.

Die hoffentliche gute Witterung im Sommersemester soll dafür genutzt werden, Kunst im Aussenraum aufzusuchen, bei schlechtem Wetter wird auf Innenprojekte ausgewichen. Bei entsprechendem Interesse kann die Übung im Wintersemester eine vertiefende Fortsetzung finden.

Die ersten, einführenden Seminartermine finden in Räumen des Fb. 24 statt, die Ortstermine werden zu Beginn des Semesters gemeinsam vereinbart und per Aushang bekannt gegeben werden.


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Lehrveranstaltungen im Wintersemester 1997/1998

Deutschland, ein Wintermärchen (Projektseminar)

Deutschland, ein Wintermärchen: Unter diesem Arbeitstitel wurde im Rahmen eines Projektseminar eine Ausstellung mit Arbeiten Studierender des Fachbereichs Bildende Kunst vorbereitet, die im Sinne einer "Hommage à Heinrich Heine" die Veranstaltungsreihe des Studium Generale der Johannes Gutenberg-Universität und des Institut Français de Mayence zum Heinejahr im Wintersemester 1997/98 begleitet hat. Bei dieser zeitgenössischen Auseinandersetzung mit dem Schriftsteller, Kritiker und Journalisten Heine, mit Heines literarischen Bildern und seinem Blick auf die Welt sollten von Anfang weniger philologische oder historische Perspektiven im Vordergrund stehen, als eine Fruchtbarmachung Heinrich Heines und seiner Themen für die eigene Gegenwart: "Deutschland - ein Wintermärchen"; Deutschlandbilder: deutsche Geschichte und deutsche Gegenwart; Rheinromantik zwischen Mythos und Historie, Deutschtümelei und Kitsch; Reisebilder; Heimat und Heimatlosigkeit; Jüdisch-deutsche Identität u. v. m.

Zur Ausstellung


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Lehrveranstaltung im Sommersemester 1997

Auf dem Weg zur documenta X (Seminar mit Exkursionen)

In diesem Seminar ging es um den "Mythos documenta" - die Geschichte, Ideologie und Gegenwart einer Grossausstellung. Vorgestellt und kritisch diskutiert wurden dabei die documenta-Konzeptionen und die realisierten Ausstellungen von der dI (1955) bis zur dX (1997), zu der auch zwei gemeinsame Exkursionen stattfanden.


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Lehrveranstaltung im Wintersemester 1996/1997

Das Jahrhundert-Ding (Seminar mit Ortsterminen)

In diesem Seminar ging es um Objekt und Assemblage im 20. Jahrhundert. Gemeinsam behandelte Schwerpunktthemen waren: Collage - Objekt - Assemblage; Wie kommt das Ding in die Kunst?; Montage-Technik und Strategie des Objekts in den frühen Avantgarden; Das Ready-Made und sein Schatten; Skulptur-Plastik - Objekt; Multiple Objekte; Die Wiederkehr des Objekts in der Kunst der achtziger und neunziger Jahre; Objekte im Raum/Der Raum als Objekt: Installationen. Ortstermine im Museum für Moderne Kunst Frankfurt (mit Vortrag und Führung des Restaurators Erich Ganzert-Castrillo), im Hessischen Landesmuseum Darmstadt (Block Beuys) und auf der Mathildenhöhe Darmstadt (Ausstellung: Bill Woodrow) ergänzten das Seminarprogramm.


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Last Update: 25. 07. 2001